Battlefield 1

Erster Weltkrieg – die Ur-Katastrophe des 20.Jahrhunderts. Ist die Battlefield-Reihe vor allem für ihren spannenden Mehrspielermodus bekannt, versucht sich der neuste Teil Battlefield 1 auch an einer anspruchsvollen Einzelspielerkampagne, die den Krieg aus verschiedenen Perspektiven zeigt.

Bei Battlefield 1 handelt es sich nicht um einen Neuanfang der beliebten Ego-Shooter -Reihe. Die Zahl gibt vielmehr die Zeit des Geschehens an: Der Erste Weltkrieg. Das Spiel teilt sich dabei in eine Einzelspielerkampagne und einen Mehrspielermodus auf.

Aufbau des PC Games

In der Einzelspielerkampagne sind insgesamt fünf verschiedene Geschichten mit unterschiedlichen Protagonisten und Schauplätzen spielbar. Dabei wird jeweils ein anderer Aspekt des Ersten Weltkrieges in den Vordergrund gerückt. Beispielsweise gilt es einmal als ehemaliger Chauffeur einen britischen Panzer im Stellungskrieg gegen die deutschen Soldaten zu lenken. Ein anderes Mal gehört man zur italienischen Sondereinheit Arditi und kämpft in den italienischen Alpen gegen Österreich-Ungarn. Auch der Kampf zwischen dem osmanischen Reich und einzelnen Rebellengruppen wird mit der Geschichte um Lawrence von Arabien in Battlefield 1 aufgenommen.

Computerspiele im Test

Jede der fünf Geschichten ist in untergeordnete Kapitel eingeteilt. Je Kapitel gilt es Aufgaben zu bewältigen – so z.B. ein bestimmtes Gebiet einzunehmen, die gegnerische Artillerie auszuschalten oder eine wertvolle Fracht zu stehlen. Es stehen verschiedene Waffen oder gegebenenfalls auch Fahrzeuge zur Verfügung. Zwischendurch treiben Dialoge und Zwischensequenzen die jeweiligen Stories weiter voran. Mit der Tastatur bewegt man die Figur, wechselt Waffen und führt andere grundlegende Befehle aus. Zielen und Feuern funktioniert über die Maus.

Die Steuerung im Mehrspielermodus funktioniert ebenfalls auf diese Weise. Hier stehen sich bis zu 64 Spielenden gegenüber und treten in unterschiedlichen Modi gegeneinander an, wie beispielsweise in den Klassikern Eroberung oder Team-Deathmatch. Aber auch neue Modi sind in Battlefield 1 vertreten. Im Modus Kriegstauben gilt es Nachrichten mit der eigenen Brieftaube abzuschicken und gegnerische Nachrichten aufzuhalten. Ebenfalls neu ist der umfangreiche Modus Operationen. Die Szenarien sind hier tatsächlichen Offensiven des Ersten Weltkrieges nachempfunden. Aufgeteilt sind die Spielenden in zwei Teams, Angreifer und Verteidiger. Die Angreifer müssen Sektoren einnehmen, die Verteidiger diese aufhalten. Dies findet nicht nur auf einer Karte statt, sondern auf bis zu drei. Wurden alle Sektoren einer Karte eingenommen, wechselt das Geschehen zur nächsten. Eine Runde im Operationen-Modus nimmt dementsprechend viel Zeit in Anspruch.

News zu Battlefield 1

Im Mehrspielermodus kann man zwischen vier Soldatenklassen wählen: Sturmsoldat, Sanitäter, Versorger und Aufklärer. Je nach Wahl, erhält man bestimmte Fähigkeiten und Aufgaben in einem Mehrspielermatch. Sanitäter können Mitspielende versorgen oder Fahrzeuge in Stand setzen, Versorger sind für die Munition verantwortlich und Sturmsoldaten für den Angriff. Die Aufklärer können Feinde markieren – und so für alle Mitspieler auf der Karte sichtbar machen.

Fazit: Battlefield 1 ist keine großartige Neuerung, keine Revolution auf dem PC Spiele Markt. Trotz ist der Kauf zu empfehlen, denn die vielfältigen Aufgaben, Modi und Spielertypen machen das PC Games kurzweilig und sehr spannend. Die Aufgaben sind z.T. sehr herausfordernd und lassen auch für Veteranen der Battlefield-Reihe Spaß aufkommen. Für Neulinge sind die Einstiegshörden und Überlebenschancen recht hoch – da heißt es Durchhalten.

Technisch ist das Spiel auf dem neuesten Stand – Geschwindigkeit, Sound, Effekte – da bleibt kein Wunsch übrig.

Rust

Beim Computerspiel Rust bist du auf einer einsamen Insel gestrandet. Es gilt in einer großen Online-Multiplayer-Welt zu überleben. Der Schwerpunkt liegt dabei eindeutig im Zusammenspiel mit anderen Personen. O du dich nun als Einzelkämpfer/in versuchst oder doch lieber in der Gemeinschaft, das Überleben steht im Mittelpunkt .

Rust ist ein Online-Multiplayer-Spiel, bei dem man sich auf einer vermeintlich unbewohnten Insel wiederfindet. Jede Spielfigur startet dabei an einer zufällig ausgewählten Stelle und trägt nichts außer einem Stein und einer Fackel bei sich. Von Beginn an kämpfst du in der offenen Spielwelt von Rust ums Überleben. Immer im Blick solltest du dabei Werte wie Gesundheit,  Nahrungsbedarf und Körpertemperatur haben. Auch wilde Tiere und andere Personen, die einen angreifen können, stellen eine latente Gefahr da. Zunächst solltest du genügend Ressourcen sammeln, wie Werkzeuge und andere nützliche Gegenstände, aber auch immer genügend Nahrung finden.

Überleben in der Online-Welt von Rust

Stirbt die Spielfigur, fängst du wieder von vorne an. Die Gegenstände aus dem Inventar können an der Stelle, an der man gestorben ist, von anderen eingesammelt werden. Einen Singeplayer-Modus gibt es in Rust nicht. Möchte man sich am Spiel beteiligen, muss man zunächst einem der zahlreichen Server beitreten. Je nachdem, welche Herausforderung man sucht, findet man hier Server mit 20 oder 200 Personen, Anfänger- oder Profiserver und solche, auf denen ein besonderer Spielmodus gespielt wird wie PvE (Personen gegen die Umgebung) oder PvP (jeder gegen jeden).

Games Klassiker - Rust

Die Texte in Rust sind auf Englisch dargestellt, eine offizielle deutsche Übersetzung gibt es bisher nicht. Allerdings haben einige aktive Gamer bereits einen Patch , also ein kleines Zusatzprogramm, mit einer deutschen Sprachausgabe online gestellt. Zudem ist in Rust eine Chatfunktion integriert, mit deren Hilfe man per Textnachricht oder per Voice Chat mit anderen Personen kommunizieren kann.

Das wirklich Geniale an Rust ist, dass man wirklich jede Sekunde aufpassen muss. Die Bedrohung schwebt ständig in der Luft und löst einen Nervenkitzel aus, der so bei anderen PC Spielen nicht zu erleben ist. Rust ist ein schonungsloser Kampf ums Überleben und gerade das macht die Faszination des Spiels aus.

Dark Souls 3

Mittelalterliche Schlösser, düstere Wälder und schier übermächtige Gegner – mit Dark Souls 3 kommt die beliebte Action-Rollenspiel-Reihe zu einem würdigen Abschluss. Dabei bleibt der dritte Teil dem Grundprinzip treu: hoher Schwierigkeitsgrad trifft auf eine tiefgründige, subtil erzählte Welt.

Im Königreich Lothric erwacht ein toter Körper zum neuen Leben. Als Aschender liegt es an den Spielenden den drohenden Weltuntergang zu verhindern, der durch den andauernden Konflikt zwischen Licht und Dunkelheit ausgelöst wurde. Dafür muss sich der oder die Untote den fünf Aschefürsten stellen, die einst das Königreich schon mal vor dem Untergang bewahrten.

Spielszene aus Dark Souls 3

Als eine von zehn Klassen bewegt man sich in Dark Souls 3 als Frau oder Mann durch eine düstere, mittelalterlich anmutende Welt, bestehend aus Schlössern, Kathedralen und Wäldern. Gesteuert wird dabei, wie aus den Vorgängern bekannt, aus der Perspektive der dritten Person. Die Hauptaufgabe im Action-Rollenspiel liegt in der Erforschung der Spielwelt. Die Story bleibt zunächst im Dunklen und muss über Itembeschreibungen, mysteriöse Dialoge mit Charakteren und Hinweise in der Umgebung selbst erschlossen werden. Dabei begegnet man einer Vielzahl an Gegnern, die nach einem Sieg, je nach Stärke, Seelen hinterlassen. Diese dienen dazu, die Spielfigur stärker zu machen, und lassen sich in Levelaufstiege, Ausrüstungsgegenstände oder Zaubersprüche investieren. Stirbt die Figur im Kampf, bleiben die Seelen am Ort des Ablebens zurück. Um sie wiedereinzusammeln, muss man vom letzten Speicherort dorthin zurückkehren ohne dabei erneut getötet zu werden.

News zu Dark Souls 3

Dark Souls 3 kann komplett offline gespielt werden. Mit einer Internetverbindung lassen sich aber verschiedene Multiplayer-Elemente spielen. So kannst du Nachrichten hinterlassen und so auf versteckte Gefahren hinweisen. Zudem hat man die Möglichkeit, Mitspieler vor einem schwierigen Kampf zur Hilfe zu rufen oder man dringt in ihre Spielwelt ein und fordert sie zum Kampf heraus.

Need for Speed als PC Spiel

Nachdem Need for Speed Ende November für Xbox und PS4 auf den Markt kam, ist der Spiele Klassiker jetzt auch demnächst als PC Version verfügbar. Als kleinen Vorgeschmack gibt es diesen 30 minütigen Trailer der es wirklich in sich hat.

Need for Speed als PC-Version kann nur über den Online-Service Origin von EA gespielt werden (auch die Disc-Version nutzt das Tool als Kopierschutz). Zum Spielen wird eine permanente Internetverbindung benötigt, es gibt keinen Offline-Modus. Der Preis beträgt rund 57 Euro.

PC-Specs von Just Cause 3

Während Just Cause 3 in einigen Ländern bereits eifrig gezockt werden darf, müssen wir uns noch mit den Systemanforderungen für die PC-Fassung von Just Cause 3 zufrieden geben. Insgesamt halten sich die Anforderungen in Grenzen und als Gamer musst du dir nichts Verrücktes anschaffen um das PC Spiel in vollen Zügen geniessen zu können.

Minimum Specs

  • OS: Vista SP2, Win 7 SP1, Win 8.1 (64-bit Operating System Required)
  • CPU: Intel Core i5-2500K, 3.3 Ghz | AMD Phenom II X6 1075T 3 Ghz
  • Memory: 6GB RAM
  • Graphics: NVIDIA GeForce GTX 670 (2GB) | AMD Radeon HD 7870 (2GB)

Empfohlene Specs

  • OS: Vista SP2, Win 7 SP1, Win 8.1 (64-bit Operating System Required)
  • CPU: Intel Core i7-3770, 3.4 GHz | AMD FX-8350, 4.0 GHz
  • Memory: 8 GB Ram
  • Graphics: NVIDIA GeForce GTX 780 (3GB) | AMD R9 290 (4GB)

Aufregende Computerspiele und Action Games

Assassin’s Creed: Syndicate

Nachdem uns Ubisoft im vergangenen Jahr mit Assassin’s Creed: Unity einen nicht so ganz gelungenen Teil der beliebten Reihe herausgebracht hat, waren einige Fans bei Assassin’s Creed: Syndicate eher skeptisch.

Von Frankreich, dem Schauplatz des letzten Assassin’s Creed begeben wir uns über den Kanal, genauer gesagt nach England. In Assassin’s Creed: Syndicate kämpfen wir uns nämlich durch das viktorianische London des 19. Jahrhunderts, eine Zeit der industriellen Revolution. Dieses Mal verkörpern wir zudem nicht nur einen Assassinen, sondern können beliebig zwischen den Zwillingen Jacob und Evie Frye wechseln.

Die Geschichte führt die Zwillinge zwar gemeinsam nach London, doch vor Ort gehen sie beide mehr oder weniger ihren eigenen Zielen nach. Während Jacob eine Gang in London aufbaut und gegen die Banden der Templer antritt, um sie so zu schwächen, verfolgt Evie die Spur eines Edenspliters, den mystischen Artefakten der Ersten Zivilisation. Das heißt, dass die Hauptmissionen des Spiels abwechselnd mit beiden Charakteren gespielt werden, die nicht nur unterschiedliche Ziele verfolgen, sondern sich auch gänzlich verschieden spielen. So ist Jacob mehr der “Haudrauf”-Typ und Evie die Stealth-Expertin. Das spiegelt sich auch im Skill-Tree wieder, den wir auch schon aus dem Vorgänger kennen. Beide Charaktere verfügen weitestgehend über dieselben Fähigkeiten, haben jedoch auch jeweils drei besondere Fähigkeiten, die der andere nicht erlernen kann. Bei Jacob sorgen diese Skills für mehr Wucht im Kampf, wohingegen Evie noch besser gegenüber Feinden getarnt ist und ihre Wurfmesser diese auch effizienter ausschalten. Im Gegensatz zu Unity ist der komplette Skill-Tree von Anfang an zugänglich, sodass ihr lediglich Skill-Punkte (ihr erhaltet einen Punkt für jede 1000 Erfahrungspunkte) investieren müsst. Nachdem ihr eine bestimmte Anzahl an Punkten investiert habt, steigt ihr zudem ein Level auf. Euer Level ist ein guter Indikator, um zu sehen, wie ihr im Kampf gegen Feinde besteht, deren Level ihr mithilfe des Adlerauges erkennen könnt.

Assassins Creed: Synicate im Test

Das Kämpfen an sich ist in Syndicate noch mal verbessert worden. Zwar müsst ihr immer noch den Angriffen eurer Gegner ausweichen und rechtzeitig kontern, aber generell wirkt das System noch ausgeklügelter als vorher. Vor allem gegen stärkere Gegner, wie die neu eingeführte Polizei, ist es ratsam nicht einfach die Vierecktaste (bzw. den X-Knopf) zu mashen, sondern abzuwarten, bis euer Gegenüber den ersten Zug macht. Auch verbessert sind die Finisher, die eindrucksvoller und brutaler als jemals zuvor sind, besonders, wenn ihr gleich mehrere Gegner auf einmal ausschaltet. Natürlich gibt es auch wieder diverse Möglichkeiten um offene Kämpfe zu vermeiden. Beispielsweise durch Wurfmesser, Berserkerbolzen (die eure Gegner aufeinander losgehen lassen), Rauch- oder die Galvanibomben, eine Erfindung von eurem guten Freund Graham Bell, die alle eure Feinde elektrifizieren und paralysieren. Im Hinblick auf die Waffenauswahl gibt es dieses Mal zwar weniger, als noch in Unity, aber das stört zu keinem Zeitpunkt. Jacob und Evie haben die Wahl zwischen Kukri-Schwertern, Gehstockschwertern und Schlagringen. Zwar kann jeder der Charaktere alle diese Waffen mit sich führen, doch es scheint beabsichtigt zu sein, dass Evie hauptsächlich den Gehstock benutzt, während Jacob eine der anderen beiden Optionen wählt. Doch am Ende bleibt das natürlich dem Spieler überlassen.

In den Strassen von London unterwegs

Neben dem bereits erwähnten Graham Bell begegnet ihr in Syndicate weiteren wichtigen Persönlichkeiten der Geschichte. So helft ihr Karl Marx, Charles Dickens, Arthur Conan Doyle und Florence Nightingale, um ein paar Beispiele zu nennen. Aber auch eure Widersacher, aufseiten der Templer, sind alle echten Personen nachempfunden, was seit jeher eine Begebenheit der Spieleserie ist. Die Attentate auf diese Ziele verübt ihr, wie auch schon beim Vorgänger eingeführt, auf eure persönliche Art und Weise. Bevor die jeweilige Mission beginnt, bekommt ihr verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, die euch an euer Ziel heranbringen. So könnt ihr beispielsweise eine Wache gefangen nehmen, Baupläne stehlen, einen Sicherheitsdirektor ausschalten oder für Ablenkung sorgen. Auch gibt es jedes Mal eine Möglichkeit für ein “einmaliges Attentat”. Dabei handelt es sich meistens um ein besonderes Attentat, bei dem ihr euch versteckt und näher an euer Ziel rankommt, als sonst. Die Ausführung ist nicht nur sehr spektakulär, sondern auch meistens die interessanteste Option. Natürlich bleibt es euch aber auch offen einfach in die Sperrgebiete zu stürmen und alle Feinde und euer Ziel mit eurer Waffe auszuschalten.

Eine hilfreiche Neuerung um in Sperrgebiete einzudringen ist der neue Seilwerfer, der stark an den Grapplehook von Batman erinnert. Ihr visiert einfach ein Ziel an und schon schießt ein Seil in die Richtung und ihr könnt euch Wände hochziehen oder große Abstände überwinden. Nie war das Klettern in Assassin’s Creed so leicht und angenehm, wie damit. Ebenfalls neu ist das Aufkommen von Kutschen und dem Zugverkehr. Während ihr in vorherigen Spielen noch zu Pferd unterwegs wart, könnt ihr dieses Mal ganze Kutschen entführen und auch von einem Pferdegespann zum Nächsten springen. Wenn euch das noch nicht reicht, dann könnt ihr auch auf die Schienen wechseln. Springt von Zugwaggon zu Zugwaggon, koppelt diese ab und genießt Kämpfe auf den Dächern. Zuletzt muss auch noch der Schiffverkehr auf der Themse erwähnt werden. Der komplette Fluss ist übersäht mit Frachtern, die ihre Güter von A nach B transportieren und euch damit eine Art fahrende Brücke bauen, um von einer Seite auf die andere zu kommen. Das erinnert in der Praxis etwas an Frogger, nur dass euch die Schiffe nicht töten, sondern lediglich vor sich herschieben, solltet ihr vor eines geraten.

Assassins Creed: Syndicate im Computerspiele Test

Nur wenige Bugs, dafür aber ein schmutziges London

Am Ende möchte ich noch mal auf ein Thema eingehen, dass wahrscheinlich die Meisten interessiert. Hat das Spiel viele Bugs? Nein, nicht viele, ein paar sind dennoch zusammengekommen. Assassin’s Creed: Syndicate ist ein Spiel mit einer riesigen offenen Welt, in der zig verschiedene Dinge gleichzeitig passieren. Kutschen fahren über die Straßen, Züge auf den Schienen, Schiffe auf der Themse und ihr seid mittendrin. Es ist normal, dass zwischendurch ein paar Bugs auftreten. Der Vorgänger war zum Release so verbuggt, dass viele Spieler von einem “unspielbaren Titel” sprachen – das ist bei Syndicate definitiv nicht der Fall.

Das Spiel sieht super aus, der Sound ist klasse. Es wirkt alles sehr realistisch und authentisch. Die überfüllte Themse, die Kluft zwischen Arm und Reich, die Gangs, das Aufkommen des Zugverkehrs, die Fabriken mit Kinderarbeitern. An jeder Ecke gibt es gefühlt Neues zu sehen, wenn der Smog gerade nicht so stark ist, denn auch das gehört schließlich zum London der Zeit dazu. Dazu kommt ein toller Soundtrack mit verschiedenen Stücken, für verschiedenste Situationen.

Assassin’s Creed: Unity war der Titel, der letztes Jahr viele eingefleischte Fans der Serie zweifeln ließ, ob ein jährlicher Releasezeitraum vielleicht nicht doch die falsche Entscheidung ist.  Die Geschichte von den Zwillingen Jacob und Evie Frye spielt sich spannend, erfrischend und macht von Anfang bis Ende sehr viel Spaß. Zwar gibt es hier und da ein paar kleine Bugs, wie in vielen Open-World-Spielen, doch nichts, dass das Spielgeschehen nachgiebig beeinflussen würde. Ubisoft hat ebenfalls aus dem Fehler mit den Mikrotransaktionen gelernt und diese zu einem optionalen Spielhelfer gemacht, der für diejenigen praktisch ist, die wenig Zeit haben und trotzdem alles erreichen möchten. Die Missionen und Nebencharaktere sind interessant und vielfältig und vor allem Gangsystem sorgt für viel Spielspaß.

Sexszene in The Witcher 3: Wild Hunt

Nunja, The Witcher 3: Wild Hunt ist ein hervorragendes PC Spiel, aber ist es für seine Sexszenen bekannt? In der Erweiterung Hearts of Stone geht es heiß zur Sache und wird jede Menge nackte Haut gezeigt. Keine Sorge, gehört alles zur Story und doch sind solche Szenen eher selten in Computerspielen zu sehen. Wenn du mehr sehen willst und dir die Erweiterung nicht kaufen willst, dann schau dir dieses Video an!

Zu sehen ist die Sex-Szene mit Shani, die ihr in The Witcher 3: Wild Hunt – Hearts of Stone erleben könnt. Auf Youtube musst du jedoch angmeldet sein, denn so ganz jugendfrei sind die Szenen nicht.

Die angesprochene Erweiterung steht übrigens zum Zocken bereit!

 

Age of Decadence Release Trailer

Age of Decadence hat den nächsten Schritt zur Veröffentlichung gemacht und erscheint am 14. Oktober 2015 auf Steam. Seit 2013 ist das PC-Rollenspiel von Indie-Entwickler Iron Tower Studio bereits auf Steam erhältlich. Inzwischen ist das Computerspiel inhaltlich fertiggestellt. Die restlichen Wochen werden für Bugfixing und diverse Optimierungen genutzt. Passend zur baldigen Veröffentlichung kommt hier der Release-Trailer.

Spoiler zu The Witcher 3

Tht Witcher 3 – Wild Hunt ist sicher eine der spektakulärsten Neuvorstellungen 2015. Das Adventure Game mit etwa 100 Spielstunden hält was die Macher versprochen haben, doch wer es noch nicht bis ans Ende geschafft hat, wird noch einige offene Fragen haben. Wer wird am Ende des PC Games als Sieger hervorgehen? Wird Ciri überleben? Hier erfährst du, wie unterschiedlich The Wild Hunt enden kann – massive Spoiler zum Finale des Rollenspiels.

Viele deiner Entscheidungen in The Witcher 3 beeinflussen das Finale der Story. Insgesamt gibt es im PC Spiel zehn verschiedene Endsequenzen, die du im Laufe der Ereigneisse verändern kannst. Im folgenden Artikel zeigen wir dir, wie du auf die Story einwirken kannst.

Keira Metz - The Witcher 3

Keira Metz

Keira MetzNach der Schlacht von Kaer Morhen freundet sich Keira Metz mit dem Maguer Lambert an, der fortan an ihrer Siete ist, wenn du die beiden zuvor während der Nebenquest "Zur Förderung der Bildung" dazu überredet hast, sich nach Kaer Morhen zu begeben.

FeuertodKeira ist davon überzeugt, Radovids Meinung gegenüber ihren magischen Kräften ändern zu können. Doch dieser Glaube wird mit dem Tod bestraft. Wenn ihr in der Nebenquest "Zur Förderung der Bildung" damit einverstanden wart, dass sie sich zu Radovid begibt, wird sie auf dem Scheiterhaufen enden.

Nicht zu vergessen, solltest du Keira in der Questreihe "Ein Turm voller Ratten" umgebracht haben, spielt sie in der späteren Handlung natürlich keine Rolle mehr.

Sara der Göttling

Wenn du im Hauptquest "Träumen in Novigrad" mit Sara eine Übereinkunft getroffen hast, bleibt sie im Traumhaus in Novigrad, wo sie von nun an zusammen mit Corinne lebt.

VerbannungSolltest du Sara im Laufe der Quest "Träumen in Novigrad" rausgeschmissen haben, wird sie aus dem Traumhaus in Novigrad verbannt. Sie taucht dann später während der Hauptquest "Der kahle Berg" wieder auf, hat sich mit Hansi getroffen und ist mit ihm befreundet.

Der blutige Baron in the Witcher 3

Der blutige Baron

Wenn Geralt in der Hauptquest "Der Flüsterhügel" den Baumgeist vernichtet und die Nebenquest "Rückkehr zum Buckelsumpf" erfolgreich absolviert hat, bringt der Baron seine dem Wahnsinn verfallene Frau in die Blauen Berge.

Der GehängteWenn Geralt in der Hauptquest "Der Flüsterhügel" den Baumgeist befreit und "Rückkehr zum Buckelsumpf" erfolgreich absolviert hat, erhängt sich der Blutige Baron, da sich seine Frau Anna in ein Monster verwandelt und stirbt.

Der Hurensohn Junior

Ein anderer Mann – Wenn sich Geralt in der Hauptquest "Finde Junior" dazu entschließt, den wahren Hurensohn zu erledigen, gibt sich seither ein Doppler namens Dudu als Hurensohn Junior aus.

Eine bemitleidenswerte Kreatur – Wenn Geralt sich im Rahmen der Hauptquest "Finde Junior" jedoch dazu entschließt, Hurensohn zu verschonen, haben die nächsten Wochen ihre Folgen und der Zorn der Großen Vier fordern ihren Tribut. Am Ende der Story landet Hurensohn Junior in der Gosse.

Der Magier

Wenn du die Nebenquest "Jetzt oder nie" erfolgreich beendet hast, und Radovid die Magier nicht vernichtet, richtet der König seinen Ärger stattdessen auf die Anderlinge. Die Zauberer dagegen haben erstmal ihre Ruhe.

Auf den Scheiterhaufen – Wenn Geralt die Nebenquest "Jetzt oder nie" nicht absolviert bzw. nicht erfolgreich abgeschlossen hat, setzt Radovid seine Jagd auf die Magier fort. Novigrad wird zu einer Todesfalle für all jene mit magischen Kräften.

In den Hallen von Novigrad

Novigrad und Jelen

Radovid – Wenn Geralt alle Assassinen-Quests ignoriert und die Nebenquest "Staatsräson" nicht absolviert oder erfolgreich abgeschlossen hat, wird Radovid die Nilfgaarder im Süden besiegen und zum Herrscher aufsteigen. Die nachfolgende Hexenjagd führt zur Ermordung von einem Großteil der Waidelern, Kräuterfrauen und Anderlingen.

Dijkstra – Wenn Geralt alle Assassinen-Quests sowie die Nebenquest "Staatsräson" abgeschlossen und sich auf Dijkstras Seite gestellt hat, wird der Kaiser in der Schlacht zum Gegenschlag ausholen und Radovid fällt den Assassinen zum Opfer. Der Kaiser kann seine Herrschaft konsolidieren und die Industrialisierung beginnt.

Emyhr var Emreis – Hat Geralt alle Assassinen-Quests sowie die Nebenquest "Staatsräson" erfolgreich abgeschlossen und sich an die Seite von Vernon Roche und Thaler gestellt, fällt Radovid den Assassinen zum Opfer und das Heer von Emrei erobert die Nördlichen Königreiche. Danach erlangen die Temerier ihr Land zurück, da Emreis seine Streitkräfte letztlich woanders einsetzt.