PC Spiele – News, Tests, Cheats und Videos https://www.spiele-klassiker.com Computerspiele Klassiker Thu, 15 Oct 2020 06:40:47 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.3 https://www.spiele-klassiker.com/wp-content/uploads/2017/03/logo-150x150.png PC Spiele – News, Tests, Cheats und Videos https://www.spiele-klassiker.com 32 32 Mafia: Definitive Edition im Test https://www.spiele-klassiker.com/mafia-definitive-edition-im-test/ Thu, 15 Oct 2020 06:40:47 +0000 https://www.spiele-klassiker.com/?p=458 Zusammenfassung: Im Test von Mafia: Definitive Edition stellen wir fest, dass den Entwicklern von Hangar 13 ein hervorragendes Remake des achtzehn Jahre alten Klassikers gelungen ist. Mit einer guten Balance aus Modernisierung und Treue zum Original ist die Definitive Edition ein Action-Adventure für Neueinsteiger und Kenner des Originals. Inhaltsverzeichnis Remake eines Klassikers Zwischen Loyalität und […]

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Zusammenfassung: Im Test von Mafia: Definitive Edition stellen wir fest, dass den Entwicklern von Hangar 13 ein hervorragendes Remake des achtzehn Jahre alten Klassikers gelungen ist. Mit einer guten Balance aus Modernisierung und Treue zum Original ist die Definitive Edition ein Action-Adventure für Neueinsteiger und Kenner des Originals.

Inhaltsverzeichnis

Remake eines Klassikers

Wenn man sich als Spieleentwickler an ein Remake eines Klassikers wagt, kann man eigentlich nur verlieren. Weicht man zu sehr vom Original ab, beschweren sich die Fans der ersten Stunde, die nicht mehr das von früher gewohnte Spielerlebnis bekommen. Hält man sich dagegen zu sklavisch an die Vorlage, verschreckt man vermutlich neue Spieler, die mit veraltetem Gamedesign nichts anfangen können. Es war daher auch für die Macher von Hangar 13 die Aufgabe für Mafia: Definitive Edition (jetzt bei Amazon kaufen) die richtige Balance zwischen diesen beiden Extremen zu finden.

Mafia: Definitive Edition testen

Nun hatte sich Hangar 13 vor einigen Jahren aber nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert, als Mafia 3 mit diversen technischen Problemen zu kämpfen hatte und zudem für sein repetitives Spieldesign kritisiert wurde. Aber jeder verdient eine zweite Chance und die Entwickler aus dem kalifornischen Novato haben sie genutzt. Das Remake von Mafia ist technisch rund und fasziniert erneut, wie schon das Original vor 18 Jahren, mit seiner fantastischen Geschichte. Und das nicht nur trotz, sondern gerade wegen, mutiger Veränderungen und Modernisierungen.

Zwischen Loyalität und Moral

Wir schreiben das Jahr 1938, Thomas Angelo ist ranghohes Mitglied der Mafia-Familie von Don Salieri. Aber Tommy hat ein Problem. Er hat sich seine eigene Familie zum Feind gemacht und sucht einen Weg seine Frau und Tochter vor dem Zorn des Dons zu schützen. Also vertraut er sich einem Detective der Polizei an und erzählt diesem seinen Werdegang. So beginnt die Erzählung, in der ihr erlebt wie Tommy vom einfachen Taxifahrer zu einem respektierten Mitglied der ehrenwerten Familie aufsteigt.

Schon im Original gelang es den Autoren eine intelligente Geschichte zu erzählen, in der es trotz spaßigem Action-Gameplay nicht darum geht, Gewalt und organisierte Kriminalität zu verherrlichen. Tommy ist ein durchschnittlicher Typ, der damit hadert sich auf Gangster einzulassen. Die Umstände treiben ihn aber auf diese Bahn. Auch wenn er schließlich immer mehr in das Leben als Mafiosi hineinwächst, so spürt man doch auch immer wieder seine inneren Zweifel. Diese Aspekte der Geschichte haben die Entwickler von Hangar 13 im Remake noch deutlicher herausgearbeitet.

PC Spiele Mafia: Definitive Edition

Durch erweiterte Zwischensequenzen und Dialoge wird das Bild eines tiefgründigen Charakters gezeichnet. Ein Kerl der schon mal davor zurückschreckt, jemanden kaltblütig abzuknallen und zum Beispiel generell Hemmungen hat Gewalt gegen Frauen auszuüben. Um diese moralisch vielschichtige Story zu erzählen, geben die Entwickler auch einigen Figuren mehr Gewicht und Persönlichkeit. So wird zum Beispiel die Rolle von Tommys Frau Sarah deutlicher hervorgehoben, die als sein moralischer Kompass dient. Das alles gelingt den Machern, ohne dabei die Grundessenz der ursprünglichen Geschichte zu beeinträchtigen.

Lineare Open-World

Unverändert haben die Entwickler auch den allgemeinen Aufbau des Spiels gelassen. Zwar spielt sich alles in der offenen Spielwelt von Lost Heaven ab, aber der Ablauf ist stickt linear, ohne irgendwelche Freiheiten. Zwischensequenzen, Action-Passagen und Autofahrten wechseln sich in einer harmonischen Taktung ab, so dass eigentlich nie Langeweile aufkommt. Vor allem da die Entwickler einige der Durchhänger des Originals, wie zum Beispiel die Taxi-Missionen kurz nach Spielstart, erfreulich komprimiert haben.

News zu Mafia: Definitive Edition

Dass das Spiel einem kaum Zeit gibt vom vorgegeben Pfad abzuweichen, ist auch nicht weiter schlimm. Denn Abseits der eigentlichen Handlung gibt es in der offenen Spielwelt nicht wirklich viel zu tun. Zwar sind in Lost Heaven diverse Sammelgegenstände wie Comics, Groschenromane und Zigarettenbildchen versteckt, aber Nebenaufgaben, Minispiele oder sonstige Beschäftigungen, wie man sie aus modernen Open-World-Spielen kennt, sucht man hier vergebens.

Wer dennoch auf Entdeckungstour durch die hübsch gestaltete Stadt gehen will, kann das im sogenannten "Freie Fahrt"-Modus machen. Hier kann man sich in Ruhe die diversen Sehenswürdigkeiten anschauen. Kenner des Originals werden zudem diverse Veränderungen bei einigen Details der Stadtplanung feststellen. So hat Salieris Bar einen leicht veränderten Standort, die Rennstrecke ist etwas näher an die Stadt herangerückt und auch im Umland wurde einige Anpassungen vorgenommen. Das grundlegende Straßenlayout ist aber nach wie vor erkennbar. Leider haben die Entwickler aber nicht den "Freie Fahrt Extrem"-Modus aus dem Original übernommen. Dieser wurde seinerzeit nach dem erstmaligen Durchspielen der Geschichte zugänglich und bot diverse unterhaltsame Bonusaufträge, in denen sich unter anderem spezielle Fahrzeuge freischalten ließen.

Video Trailer

Klassisch Herausfordernd

Viel Mühe haben sich die Entwickler dafür gegeben, das Spiel auf allen Ebenen zugänglich zu machen, ohne aus den Augen zu verlieren, dass erfahrene Spieler eher eine Herausforderung suchen. Daher lässt sich das Spiel auf vielfältige Weise an die eigenen Spielbedürfnisse anpassen. Zielhilfen, Tutorials und Kameraeinstellungen sind da nur der Anfang. Zum Spielstart besteht die Auswahl aus vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Leicht, Mittel und Schwer unterscheiden sich in der Schwierigkeit der Gegner, in der eigenen Überlebensfähigkeit und der Aggressivität der Polizei.

Wer gegenüber dem Original die wenigsten Abstriche machen möchte, wählt dagegen den klassischen Modus. Hierbei sind Fahrzeugsteuerung und Polizeiraktion auf Simulation geschaltet und die Gegner sind noch ein wenig tödlicher. Außerdem werden hilfreiche Anzeigen im Interface reduziert. So werden zum Beispiel Feinde nicht mehr auf der Minimap dargestellt. Dass die Entwickler es mit der klassischen Einstellung ernst meinen, wird spätestens beim berüchtigten Autorennen deutlich. Während diese Mission auf normalem Schwierigkeitsgrad eine angenehm schaffbare Herausforderung darstellt, war bei uns im klassischen Modus sehr schnell das von damals bekannte Frustlevel erreicht. Die Gegner fahren gnadenlos, das Auto ist schwer zu beherrschen und einmal eingehandelter Rückstand kaum noch aufzuholen. Durch die von fünf auf drei reduzierte Anzahl der zu fahrenden Runden, wurde das Problem sogar noch verschärft, weil weniger Zeit ist, um eventuelle Fehler auszubügeln.

Computerspiele testen: Mafia: Definitive Edition

Auf der anderen Seite profitiert man im klassischen Modus bei anderen Gelegenheiten aber auch von den Änderungen am Gameplay. In den intensiven Gefechten, wo nach Möglichkeit jeder Treffer durch Gegner vermieden werden sollte, hilft es, dass Tommy jetzt geschmeidig hinter Objekten in Deckung gehen kann. So kann man sich im Schutz einer Mauer oder eines Pfeilers mal kurz erholen oder in Ruhe nachladen. Wenn es ganz brenzlig wird, kann man sogar sein Glück beim blinden feuern aus der Deckung versuchen. Allerdings sollte man dabei auch darauf achten, was die Gegner machen. Sie versuchen gelegentlich in Tommys Flanke zu gelangen, oder ihn mit Molotov-Cocktails aus seiner Deckung zu locken. Aber egal ob normaler oder klassischer Schwierigkeitsgrad, die Auseinandersetzungen sind stets packend und intensiv in Szene gesetzt.

Alles Neu für Augen und Ohren

Zum Einsatz kommt dabei die gleiche Engine, die Hangar 13 bereits in Mafia 3 verwendet hat. Der Grafikmotor wurde seitdem aber erweitert und verbessert. Vor allem wurden seine technischen Unzulänglichkeiten ausgemerzt. Litt Mafia 3 noch unter unschönen Glitches, Clipping-Fehlern und Pop-Ups, konnten wir solche Probleme in Mafia: Definitive Edition kaum noch beobachten. Neue Maßstäbe in der optischen Präsentation setzt das Spiel zwar nicht, aber mit herrlicher Lichtstimmung, tollen Wassereffekten und guten Motion-Capture-Animationen erzeugt das Spiel eine gelungene 30er-Jahre-Atmosphäre. Glücklicherweise blieben wir auch von Abstürzen verschont, die in Mafia 3 noch an der Tagesordnung waren.

Nicht sehen, aber dafür hören lassen kann sich die Soundkulisse von Mafia: Definitive Edition. Für das Remake haben die Entwickler dabei im Grunde alles neu aufgenommen. Das beginnt schon bei der Vertonung, die schon aufgrund des veränderten Scripts neu eingesprochen werden musste. Dabei kommen sowohl in der englischen als auch der deutschen Fassung nicht die gleichen Sprecher wie im Original zum Einsatz. Das tut der Qualität aber keinen Abbruch. In beiden Sprachversionen waren wir mit der Arbeit der Schauspieler sehr zufrieden. Toll auch, dass bei der deutschen Vertonung zumindest soweit möglich auf Lippensynchronität geachtet wurde.

Spielszene Mafia: Definitive Edition

Die orchestrale Musikuntermalung, die ursprünglich aus der Feder von Vladimir Simunek stammt, wurde ebenfalls aufwendig neu aufgenommen. Hinzu kommen 35 klassische Musikstück von Künstlern der damaligen Zeit wie Duke Ellington, die in den beiden Radiosendern von Lost Heaven zu hören sind. Leider handelt es sich dabei nicht um die gleiche Musik, wie sie Fans des Original gewohnt sind. Das hat lizenzrechtliche Gründen, aus denen auch schon die 2017 veröffentlichten Steam- und GOG-Versionen des Original ohne die Radiomusik auskommen mussten. Die neuen Stücke erledigen aber einen mindestens genauso guten Job, um uns in das Flair der 30er-Jahre zu versetzen.

Mafia: Definitive Edition ist ein hervorragendes Action-Adventure, das den Klassiker auf hervorragende Weise in die Moderne bringt und sowohl Neueinsteiger als auch Kenner des Originals begeistern wird. Die Story um Loyalität, Moral und Tragik fasziniert heute umso mehr, da sie noch eindringlicher inszeniert ist. Sogar Open-World-Muffel sollten dem Spiel eine Chance geben, denn es verzichten auf all den Ballast, der offene Spielwelten sonst plagt. Erhältlich ist das Remake als Einzeltitel jetzt zum Preis von 39,99 Euro bei Amazon bestellen sowie als Teil der sogenannten Mafia Trilogy. Diese enthält zusätzlich auch Mafia 2 in der Definitive Edition sowie Mafia 3 mit allen DLCs und ist zum Preis von rund 60 Euro erhältlich.

Spieltipps für Mafia: Definitive Edition

Meinung und Wertung

Man hätte bei einem Remake von Mafia relativ viel versemmeln können, die Entwickler von Hangar 13 haben aber zum Glück sehr viel richtig gemacht. Das Original ist 18 Jahre her, bei vielen also vermutlich nur noch in einer verklärten Retro-Erinnerung erhalten. Und genau da setzt die Definitive Edition an, in dem es uns ein Mafia liefert, wie man es sich als modernes Action-Adventure vorstellen würde. Klar kann es mit modernen Open-World-Genre-Vertretern vom Kaliber eines GTA oder Watch Dogs nicht mithalten, was Umfang und Spielaktivitäten angeht. Aber das will es auch gar nicht. Mafia will eine Geschichte erzählen, eine Geschichte über Familie, Freundschaft, Moral und Tragik, und das gelingt dem Spiel in exzellenter Weise. Die Veränderungen am Script, die die Macher vorgenommen haben, sind dabei kein Störfaktor, sondern tragen hervorragend noch zusätzlich zur Dramatik bei. Es muss nicht immer mehr, höher, weiter, besser sein, wie es im Open-World-Wahn der heutigen Zeit der Standard zu sein scheint. Ein stimmiges Spielerlebnis, das sich auf das wesentliche konzentriert, hat auch seine Reize. Mafia: Definitive Edition liefert mir genau das mit Bravour.

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Preview auf Assassin’s Creed: Valhalla https://www.spiele-klassiker.com/preview-auf-assassins-creed-valhalla/ Sat, 15 Aug 2020 06:33:15 +0000 https://www.spiele-klassiker.com/?p=441 Zusammenfassung: Wir konnten mehrere Monate vor dem Release für unsere Hands-on-Vorschau plus Video gut drei Stunden die Welt des Nordmänner-Actionspektakels erkunden, herausfinden, was neu ist an Valhalla und was uns bekannt vorkommt und auch sonst zahlreiche Eindrücke sammeln. Inhaltsverzeichnis Es darf wieder assassiniert werden Auf einem ganz neuen Level Wilde, wütende Wikinger-Meute Altes und Neues […]

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Zusammenfassung: Wir konnten mehrere Monate vor dem Release für unsere Hands-on-Vorschau plus Video gut drei Stunden die Welt des Nordmänner-Actionspektakels erkunden, herausfinden, was neu ist an Valhalla und was uns bekannt vorkommt und auch sonst zahlreiche Eindrücke sammeln.

Inhaltsverzeichnis

Nordengland, im Jahre 873 nach unserer Zeitrechnung. Der noch ungekrönte König Oswald von Ostanglien ist tot, ermordet von dänischen Aufwieglern. Anscheinend haben wir damit ein großes Problem, denn wir schwören, den Tod Oswalds zu rächen, den nun herrschenden Clan unter der Führung eines Mannes namens Rued auszulöschen und einen neuen, benevolenten Herrscher einzusetzen, der Oswalds Vision eines vereinten Königreichs vorantreiben soll.

Wir, das ist Eivor, ein wahlweise männlicher oder weiblicher Wikinger aus dem fernen Norwegen. Was genau uns nach Nordengland gebracht hat, wissen wir nicht, nur, dass es mit dem Krieg zusammenhängt und wir hier nach neuem Land für unser Volk suchen wollen. Auch sonst wissen wir noch nicht viel, als wir für unsere etwa dreistündige Anspielsession mit Assassin's Creed: Valhalla in Ostanglien abgesetzt werden.

Mit den Assassinen respektive deren Vorgängerorganisation der "Hidden Ones" sind wir offenbar schon in Kontakt gekommen, denn eine schicke ausfahrbare Klinge ziert unser Handgelenk. Auch wie und warum wir welche Allianzen geschlossen haben und was genau uns mit den Figuren verbindet, die wir auf unserer kleinen Reise treffen, werden wir nicht wirklich herausfinden. Stattdessen gilt: Tu, was dir beliebt – wir werden mit einer kurzen Kette von Hauptmissionen und jeder Menge Nebenaufgaben in das uns offenstehende Areal der insgesamt natürlich noch deutlich größeren Spielwelt entlassen und finden heraus, wie es sich nun also anfühlt, dieses neue Assassin's Creed.

Spiele Klassiker - Assassin´s Creed: Vahalla

Es darf wieder assassiniert werden

Die Kurzfassung: Sehr vertraut! Wer Origins und Odyssey gespielt hat, jene Teile, mit denen die Entwickler die Serie grundüberarbeitet und hin zu einem Open-World-Action-Rollenspiel á la The Witcher 3 gepolt haben, der findet sich sofort zurecht. Mit unserem per Tastendruck herbeirufbaren Pferd erforschen wir die Welt und decken allerlei Icons mit Missionen und Sammelaufgaben auf, ebenfalls mit einem Button übernehmen wir die Kontrolle über unseren uns treu begleitenden Vogel und kundschaften die Umgebung aus luftigen Höhen aus. Diesmal ist's halt ein Rabe anstatt eines Adlers wie in den beiden direkten Vorgängern.

Weiterhin steht Loot im Mittelpunkt aller unserer Erkundungen. Waffen, Rüstung, Stiefel – alles liegt rum und wartet darauf, von uns eingesackt zu werden, erneut hilft uns die sogenannte Adlersicht dabei, Objekte und Feinde auch durch Wände hindurch gut zu erkennen. Hier zeigt sich aber bereits die erste einer doch ganzen Menge kleinen und größeren Anpassungen, welche die Macher vorgenommen haben und die wohl vor allem auf das Feedback der Fans zurückzuführen sind: Offenbar sind die Unterschiede zwischen den Ausrüstungsgegenständen diesmal deutlich stärker zu spüren als vor allem in Odyssey, wo sich der wertlose und nur zum Verkauf und für Ressourcen taugliche Kram im Minutentakt angehäuft hat. Mehr noch, können wir unsere Gegenstände nun deutlich individueller upgraden und müssen das nicht sehr simpel und für horrende Summen bei Schmieden in Dörfern erledigen.

Computerspiele Assassin´s Creed: Vahalla

Auf einem ganz neuen Level

Die zweite und wohl von vielen Spielern herbeigesehnte Änderung: Mitlevelnde Feinde scheinen der Vergangenheit anzugehören. In Odyssey war es frustrierend, dass man noch so gut werden und noch so sehr im Level aufsteigen konnte, aber selbst die kleinsten und unwichtigsten Widersacher stärketechnisch fast gleichauf mit uns blieben. Der maximale Levelunterschied ließ sich im Menü ändern, aber nur geringfügig und als Folge wurden gelootete und entsprechend schwache Items erst recht wertlos.

In Valhalla verfügt Eivor nun gar nicht mehr über einen klassischen Erfahrungslevel. Stattdessen bekommen wir zwar weiterhin für alle Aktionen, die wir vollführen, XP, die dienen aber nur noch der (sehr schnell vonstattengehenden) Freischaltung von Punkten für unseren wahrlich gewaltigen Fähigkeitenbaum. Der ist weit verzweigt, lässt Schwerpunktsetzungen wie Stealth, Kampf und Jäger zu und beherbergt alle Leistungssteigerungen und neuen Fertigkeiten, die wir uns wünschen. Etwas unübersichtlich kam er uns beim Anspielen noch vor, der gute Skilltree, aber das sollte kein Problem darstellen, sobald wir mehr Zeit haben, uns damit auseinanderzusetzen.

Es wirkt, als habe man sich generell die Kritik am zu exzessiven Grinding im letzten Teil der Reihe zu Herzen genommen, welches vor allem dann unabdingbar war, wenn man lediglich der Haupthandlung folgen wollte. Kämpfe wirken nun fairer, einzelne Widersacher saugen Schaden nicht mehr wie ein Schwamm auf. Es bleibt freilich abzuwarten, wie sehr es im fertigen Spiel notwendig sein wird, ständig Erfahrung zu sammeln und vor allem ob einem als Ersatz dafür wieder einmal scheinheilig der Einsatz von Echtgeld angeboten wird. Zumindest dem bisherigen Eindruck nach wollen die Entwickler aber von einem solchen Ansatz weg.

PC Spiele im Test - Assassin´s Creed: Vahalla

Wilde, wütende Wikinger-Meute

Weil wir gerade die Kämpfe erwähnt haben: Auch hier finden sich Kenner der letzten Spiele schnell zurecht, es gibt aber auch deutliche Veränderungen. So fühlen sich die Gefechte nun wesentlich wuchtiger an als zuvor. Wenn wir mit einer Axt zuschlagen, dann spüren wir die Kraft, mit der sie auf unseren Feind einschlägt, unsere Aktionen wirken direkter und die Auswirkungen besser vorhersehbar. Wie zuvor schon schlagen wir (bei Controllersteuerung) mit den rechten Schultertasten zu und verfügen über leichte und schwere Angriffe. Nun allerdings müssen wir für eine ausgerüstete Zweitwaffe nicht mehr umständlich wechseln, sondern können diese zeitgleich mit den linken Schultertasten kontrollieren. Wer will, haut also wie ein Berserker mit zwei Äxten um sich, agiert geschickt mit Schwert in der einen und Beil in der anderen Hand oder setzt wahlweise auch auf die Defensive und rüstet sich anstatt mit einer Zweitwaffe mit einem Schild aus. Alleine durch diesen Umstand gewinnen die Kämpfe schon an Substanz.

Eine Rückkehr feiern die ausrüstbaren und bei gefüllter Leiste ausführbaren Spezialattacken. Dann rammen wir etwa einen Feind gegen die nächstgelegene Wand, vollführen einen mächtigen Sprungangriff oder sorgen mit Wurfäxten im näheren Umkreis für ordentlich Kopfschmerzen. Hinzu kommen ein (in der Demo fehleranfälliger, was wir aber auf die etwas instabile Streamingtechnologie zurückführen) Ausweich- und Konter-Move und natürlich Pfeil und Bogen. Unsere Geschossen können in wilden Schlachten genauso über Sieg und Niederlage entscheiden wie bei schleichendem Vorgehen – dazu gleich mehr.

PC Games Assassin´s Creed: Vahalla

Altes und Neues

Gelegenheit zum Kämpfen hat man genug, denn zumindest im Demoareal stand Action klar im Mittelpunkt. Das trifft vor allem auf die Raids zu, groß angelegte Stürme auf Festungen, bei denen schnelle Reflexe unabdingbar sind. Wir bearbeiten mit dem Rammbock Tore, schalten aus der Ferne Bogenschützen mit Umgebungsobjekten aus, duellieren uns mit anstürmenden Feindesgruppen und arbeiten uns auf diese Weise immer weiter vor. Neu: Unsere Gesundheit regeneriert sich nicht selbst, weder inner- noch außerhalb von Auseinandersetzungen. Stattdessen greifen wir auf Beeren und andere Nahrung zurück, die allerorten wächst und uns entweder sofort heilt oder als Vorrat zurückgehalten werden kann. Das sorgt dafür, dass man ein wenig taktischer vorgehen muss, schlussendlich läuft es aber darauf hinaus, dass man halt ständig Kram aufklaubt, mehr noch als es angesichts der Standard-Ressourcen fürs Crafting eh schon der Fall ist. Ob das schlussendlich den Spielspaß fördern wird, sei dahingestellt.

Am Ende der stets mehrphasigen Raids wartet meist ein Bosskampf auf uns. Hier spielte uns die Technik beim Anspielen einen Streich und wir mussten nach einem Crash neu laden, schlussendlich waren wir aber froh darüber. So erlebten wir diesen Moment nämlich auf zwei Arten. Beim ersten Versuch rannten wir einfach direkt drauflos und lieferten uns ein nicht ultraschweres, aber doch knackiges Gefecht. Beim zweiten Versuch hingegen kamen wir von oben und schalteten unser armes Opfer ungesehen mit der versteckten Klinge aus. Ja, auch richtig harte Widersacher lassen sich nun offenbar wieder mit nur einem Stich ins Jenseits befördern, wie es bis exklusive Origins immer der Fall war. Nun ist es lediglich vonnöten, dass man für den maximalen Schaden einen kurzen Reaktionstest besteht. Geht der schief, teilt man eben weniger Schaden aus und muss dann doch noch im normalen Kampf dran. Das ist ein guter Kompromiss aus dem neuen Verbesserungs- und Upgrade-System und dem deutlich simpleren Gameplay von anno dazumal, wie wir finden.

Kampf bei Assassin´s Creed: Vahalla

Früher war mehr Stealth

Allein, wir hoffen, dass wir unsere Stealth-Klinge auch außerhalb solcher besonders beeindruckenden Momente genügend oft zum Einsatz bringen können. Zumindest in der Demo schien es uns, als würde der Fokus klar auf Action liegen. Wenn wir mal über Feinde stolperten, die wir ungesehen ausschalten konnten, dann waren das meist nur kleine Gruppen. Große Festungen, durch die man schleicht und wo man sich diebisch freut, wenn man wie ein Schatten durch die Gegend huscht, dutzende Gegner abmurkst und alle Schätze abgesahnt, machten wir bisher noch keine ausfindig. Das mag am Demogebiet liegen, das mag daran liegen, dass wir eine solche Festung in dem durchaus großen Areal einfach nicht gefunden hatten. Trotzdem fühlten wir uns in unserer Zeit mit Valhalla einfach zu selten wie ein Assassine und hätten das Schleich-Gameplay gerne noch ausgiebiger erlebt.

Trailer

Was passiert außer Mord und Totschlag?

Intakt ist der Rollenspiel-Ansatz, der vor allem mit Odyssey in den Fokus rückte. Als wir uns durch die meisten Hauptmissionen geschlagen haben, finden wir uns inmitten einer geselligen Zusammenkunft anlässlich unseres Sieges über Rued und seine Mannen wieder. Wir dürfen Dialogoptionen treffen, entscheiden, ob wir mit einem Bewunderer ein Schäferstündchen verbringen und Evior auch sonst relativ individuell auf Figuren und Ereignisse reagieren lassen.

Vor allem aber geben wir uns auf dem Feste dem Alkohol hin und versuchen uns intoxikiert an allerlei Minispielen. Dann gilt es, trotz wackelnder Bewegungen mit Pfeil und Bogen Vasen zu treffen oder einen Waffenbruder unter den Tisch zu trinken. Als wir mit noch einiger Zeit im Gepäck nach dem Fest weiter die Welt erkunden, treffen wir auf weitere Freizeitbeschäftigungen. Die im Vorfeld hochgepriesenen "Wikinger-Rap-Battles" sind in der Praxis leider recht maue Dialoge, bei denen wir gucken müssen, was sich reimt, und ein Würfelspiel, welches wir ausprobieren wollten, wurde uns in der Demo noch vorenthalten. Immerhin können wir angeln! Trotzdem zeigt sich: Hier gibt es auch abseits des primären Pfades wieder Unmengen zu tun. Neben Minispielen stolpern wir über Sammelkram, etwa wegfliegende und zu erhaschende Dokumente, die wir das erste Mal in Assassin's Creed 3 gesehen haben. Oder wir werden mit Nebenmissionen konfrontiert, die etwa erfordern, dass wir einem alten Krieger seinen letzten Wunsch erfüllen und uns mit ihm duellieren, oder dass wir einer frechen Göre ihren Gaul zurückbringen. Gefährlich wird es bei optionalen Bossen, mysteriös, wenn wir über gruselig aussehende Kultstätten stolpern. Man nehme noch allerlei Orte zum Abklappern und Ausräumen hinzu und die Beschäftigungstherapie für Komplettisten dürfte garantiert sein.

Deutlich direkter als bisher werden übrigens die Abschnitte mit Gegenwarts-Protagonistin Layla ins Abenteuer integriert. An bestimmten Punkten stolpern wir über Fehler in der Simulationssoftware Animus, welche die Erinnerungen Eivors zum Leben erweckt, und müssen dann mit Layla seltsame, an Augmented Reality erinnernde Blockstrukturen emporklettern. Die eine Mission dieser Art, die wir ausprobieren konnten, war spielerisch leider etwas mau, wir hoffen auf etwas mehr Varianz und Kreativität im fertigen Spiel.

Nordische Riten bei Assassin´s Creed: Vahalla

Alles wie damals?

Animus-Fehler? Wegfliegende Dokumente? Kommt einem alles bekannt vor, wenn man die frühen Assassin's-Creed-Teile kennt, tatsächlich sind das aber dem bisherigen Anschein nach eher willkürliche Reminiszenzen. Valhalla atmet klar den modernen Assassin's-Creed-Geist, passt ihn aber halt in einigen Punkten an. So können wir erneut mit einem Boot herumschippern, allerdings sind Schlachten zu See offenbar Geschichte und das hübsche Ding dient primär der Fortbewegung. Das kann man positiv sehen, muss man aber nicht. Eindeutige Verbesserungen wie die Möglichkeit, mehrere Marker auf der Map zu setzen, ein wesentlich schneller auf unsere Rufe reagierendes Pferd, das nicht mehr völlig ausflippt, wenn es mit Wasser in Kontakt kommt und mehr werden aber wohl alle Spieler gutheißen und sie sorgen für ein angenehmeres, runderes Spielgefühl. Trotzdem: Wer Assassin's Creed schon bisher nicht mochte, der darf sich nur wegen des neuartigen Wikingersettings hier nicht auf einmal eine völlig andere Spielerfahrung erwarten.

Was da noch kommt

Was wir in der Demo noch nicht selbst erleben durften: Unter anderem die Schifffahrten auf hoher See, wir waren auf innerländische Gewässer beschränkt. Auch unsere Heimatgemeinde, die wir im Spielverlauf nach und nach ausbauen und verändern können, konnten wir noch nicht besuchen, ebenso die weiteren Areale neben Ostanglien, namentlich Wessex, Northumbrien und Mercien. Was wir erleben durften: Unseren Sieg über die feindlichen Kräfte in Ostanglien, die Einsetzung eines neuen, alten Königs, jede Menge Nebenaufgaben, die uns schon in unserer kurzen Zeit mit dem Spiel gehörig von unserer eigentlichen Mission ablenkten und eine gehörige Portion Assassin's-Creed-Feeling, wie man es heutzutage kennt. Muss man nicht mögen, ist aber wohl genau das, was sich Fans erwarten und erhoffen.

Assassin's Creed: Valhalla (jetzt für 58,48 € kaufen) erscheint Ende 2020 für den PC, PS4 und Xbox One, außerdem für die Next-Gen-Konsolen PS5 und Xbox Series X.

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Predator: Hunting Grounds im Test https://www.spiele-klassiker.com/predator-hunting-grounds-im-test/ Tue, 16 Jun 2020 06:29:18 +0000 https://www.spiele-klassiker.com/?p=429 Zusammenfassung: Als Arnold Schwarzenegger durch den latainamerikanischen Dschungel irrte, wusste er nicht, dass Predator zum Klassiker werden würde. Du bist seid der ersten Stunde ein Fan von Predator? Dann kauf die das Spiel Predator: Hunting Grounds NICHT! Warum, verraten wir im Test. Inhaltsverzeichnis Schwach, schwächer, Predator: Hunting Grounds Ein solides Grundgerüst Grinden für'n Granatenwerfer Video […]

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Zusammenfassung: Als Arnold Schwarzenegger durch den latainamerikanischen Dschungel irrte, wusste er nicht, dass Predator zum Klassiker werden würde. Du bist seid der ersten Stunde ein Fan von Predator? Dann kauf die das Spiel Predator: Hunting Grounds NICHT! Warum, verraten wir im Test.

Inhaltsverzeichnis

Schwach, schwächer, Predator: Hunting Grounds

Hätte der Begriff "Lizenzgurke" einen eigenen Eintrag im Wörterbuch, dann wäre der wohl definitiv mit Auszügen diverser Predator-Videospielumsetzungen bebildert. Denn seien wir mal ehrlich: Im Gegensatz zu seinen Kinoauftritten machte der Dreadlocks-tragende Schwarzenegger-Gegenspieler auf PC und Konsolen bisher keine allzu gute Figur. Die Ableger der letzten zwanzig Jahre taten sich auf Metacritic oft schwer überhaupt die 60er-Hürde zu nehmen. Peinlicher Höhepunkt war dabei wohl Predator: Concrete Jungle aus dem Jahr 20057.

Spielberichte Predator: Hunting Grounds

Die Entwickler von Illfonic wollen sich davon aber nicht abschrecken lassen und der Marke Predator noch eine Chance geben. Dabei konzentriert sich das US-Studio, das bereits mit Freitag der 13. eine namhafte Kinofilm-Lizenz in ein Spiel umwandelte, auf das, was es bisher am besten konnte: asymmetrische Multiplayer-Action. Das Ergebnis nennt sich Predator: Hunting Grounds (bei Amazon jetzt für 30,23 € kaufen), erschien am 24. April für PC und Playstation 4 und ist – so viel kann man dieser Stelle schon verraten – leider nicht der erhoffte Heilsbringer.

Ein solides Grundgerüst

Bevor wir allerdings über die diversen Schwachstellen meckern, die Hunting Grounds zu einer teils leidigen Spielerfahrung machen, wollen wir uns erst mal auf das konzentrieren, was der Titel gut macht. Per se ist die neue Predator-Versoftung nämlich kein schlechtes Spiel, das Gameplay-Grundgerüst funktioniert sogar recht gut: Ihr stellt euch mit eurem Feuerteam, einem Marine-Corps bestehend aus vier Spielern, den Gefahren des südamerikanischen Dschungels. In dem müsst ihr innerhalb von 15 Minuten eine Reihe von Missionen erledigen, dabei KI-Gegner über den Haufen ballern und dann in einem Stück von der Karte entkommen.

PC Spiele Predator: Hunting Grounds

Klingt in der Theorie einfach, entpuppt sich in der Praxis aber als echte Herausforderung. Schließlich seid ihr nicht alleine in der grünen Hölle unterwegs. Ein fünfter Spieler schlüpft stets noch in die Rolle des ikonischen Predators, der natürlich verhindern will, dass ihr heil zu eurem Hubschrauber gelangt. Dafür stehen dem Yautja-Jäger eine Reihe tödlicher Werkzeuge, fesche Parkour-Skills sowie ein Tarn- und ein Sichtmodus zur Verfügung.

Aus dieser Ausgangslage entwickelt sich ein packendes Katz-und-Maus-Spiel, das sogar einige taktische Möglichkeiten bietet. Der Predator kann beispielsweise Wildschweine töten, um sich zu heilen. Das Feuerteam darf sich wiederum mit Schlamm einschmieren, um sich zu tarnen. Zudem habt ihr in Hunting Grounds verschiedene Wege zum Ziel zu kommen: Entweder ihr schließt schnellstmöglich euren Auftrag ab oder aber ihr geht in die Offensive und werdet vom Gejagten zum Jäger. Wer den Predator erlegt und zur Forschung an das Other Worldly Life Forms Program (OWLF) übergibt, bekommt dafür nämlich ordentlich Extra-Erfahrungspunkte.

games Predator: Hunting Grounds

Grinden für'n Granatenwerfer

Mit denen steigt ihr kontinuierlich im Rang auf und schaltet so neue Gegenstände frei. In "Waffenkoffer" genannten Lootboxen findet ihr Skins und andere Cosmetics. Im Charaktermenü steht nach jedem Level-Up besseres Equipment bereit. Sowohl Marines als auch Predator verfügen über diverse Klassen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Einige sind mehr auf Kraft oder Agilität ausgelegt, andere typische Allrounder. Zudem habt ihr die Wahl aus diversen modifizierbaren Waffen, Ausrüstungsgegenständen und Vorteilen. Das sind Perks, die etwa euren Schaden oder eure Bewegungsgeschwindigkeit erhöhen. Durch diese umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten könnt ihr euch einen Charakter erstellen, der genau zu eurem Stil passt.

Zudem stellt die Jagd nach neuer Ausrüstung auch die größte Hauptmotivation des Spiels dar. Da es aktuell keine Leaderboards, Ranked-Matches oder Ähnliches gibt, liegt der größte Reiz von Hunting Grounds darin, das Maximallevel 100 zu erreichen und dann mit den dicken Geschützen wie MG und Granatwerfer durchs Dickicht zu ziehen. Das einzige Problem dabei: Bis ihr da mal angekommen seid, kann es echt lange dauern. Einzelne Gegenstände sind hinter krassen Levelgrenzen versteckt, zwischen Stufe 77 und 100 schaltet ihr dagegen gar nichts frei. Und auch merkliche Unterschiede gibt es kaum.

Ob ihr nun als Sturmsoldat oder Scout über die Map huscht, beeinflusst das Spielgefühl nur marginal. Ihr habt dann eben ein wenig mehr Ausdauer, Gesundheit oder Tragevermögen. Auch die Knarren steuern sich gefühlt alle gleich. Rückstoß gibt es keinen, selbst mit der Schrotflinte trefft ihr noch problemlos auf weite Distanzen – zumindest, wenn euch die unpräzise Controller-Steuerung keinen Strich durch die Rechnung macht.

Video Trailer

Der König des Dschungels?

Dese Probleme bei der Feinjustierung ziehen sich auch in andere Bereiche des Spiels durch: Das unausgereifte Balancing hat sich seit der Beta vor knapp einem Monat etwa fast gar nicht verbessert. Der Predator schnauft noch immer wie eine Dampflock und ist trotz Tarnmodus für das Feuerteam gut sichtbar. Entsprechend haben die Marines kein Problem, sich gegen Alien-Angriffe zu erwehren. Zumal keines der Ziele, die ihr auf den gerade mal drei Karten erfüllen müsst, von euch verlangt, dass ihr euch mal aufteilt, sodass ihr zu viert stets die Oberhand im Kampf behaltet.

Und selbst wenn es mal einen Kameraden erwischt hat, keine Sorge: Die Entwickler von Illfonic haben die Möglichkeit eingebaut, Verstärkung anzufordern. Schafft ihr es einen Funkspruch abzusetzen und knapp 60 Sekunden zu überleben, wird euer komplettes Team wiederhergestellt – mit voller Munition und vollen Gesundheitspunkten. Das ist exakt so fair, wie es klingt. Hinzu kommen einige neue Ärgernisse: Aufgrund eines Bugs war es zeitweise möglich, den Predator durch Nahkampfangriffe zu stunnen und dann zu Tode zu messern. Aufgrund kaputter Kollisionsabfrage kam es auch mal vor, dass Blätter Schüsse aus dem Plasmawerfer blockten.

Obendrauf kommt ständiger Ärger mit dem Matchmaking: Das funktioniert dank nun aktivierter Crossplay-Funktion, die auch Partys über mehrere Plattformen hinweg erlaubt, zumindest ein Stückchen besser als in der Trial-Version. Außerdem bekommt ihr beim Start der Spielsuche nun angezeigt, wie lange diese grob dauern wird. Diese Zahl kann aber stark irreführend sein. Wir saßen trotz prognostizierter 40 Sekunden auch schon mal über zehn Minuten in der Warteschleife.

Predator: Hunting Grounds

Geduld zahlt sich nicht aus

Wer den Predator spielen will, muss übrigens besonders viel Geduld mitbringen. Hier liegt die Wartezeit bei mindestens fünf Minuten. Und selbst dann versichert euch niemand, dass ihr in eine volle Lobby kommt. So entstehen auch 2vs1- oder 3vs1-Gefechte, in denen der Predator klare Vorteile hat. Wenn Spieler während der laufenden Partie aussteigen und so das Kräfteverhältnis negativ beeinflussen, zieht das übrigens keinerlei Konsequenzen nach sich. Quitter werden nicht bestraft. Dedizierte Server gibt es auch keine, sodass unsere Latenz zeitweise über 120 ms lag.

Die Krönung des Ganzen ist dann schließlich die furchtbare Grafik. Predator: Hunting Grounds wirkt stets matschig unscharf und leidet unter Pop-Ins oder einer schlechten Framerate. Zudem bietet der Titel überhaupt gar keine Einstellungsmöglichkeiten: Weder der Bewegungsunschärfe-Effekt, noch die Filmkörnung oder das Sichtfeld lassen sich anpassen. Auch das aufdringliche HUD ist nicht abschaltbar, sodass euch als Predator jeder erklimmbare Baum rot hervorgehoben wird. Das hätte man auch irgendwie subtiler lösen können.

Abgerundet wird das negative Gesamtbild durch weitere Punkte wie unzureichende Tutorials, eine strohdoofe Gegner-KI, langweilige Missionen und eine nur begrenzt individualisierbare PC-Tastenbelegung – ziemlich viele Makel für ein einzelnes Spiel. Zur Verteidigung der Entwickler muss man natürlich dazu sagen, dass die mittlerweile mit Patches nachgeholfen haben. So wurden etwa einige Waffen generft oder die Kollisionsabfrage der Blätter gefixt. Der erste Eindruck ist aber nun mal der wichtigste. Und nach unseren bisherigen Erfahrungen mit Predator: Hunting Grounds haben wir irgendwie nur wenig Lust, uns noch einmal in die Schlacht zu stürzen – mögliche Verbesserungen hin oder her.

PC Spiele Predator: Hunting Grounds

Fazit

Bereits in der Beta-Phase vor einem knappen Monat offenbarte Predator: Hunting Grounds einige eklatante Probleme – allen voran das unausgewogene Balancing sowie diverse technische Makel. Diese sind in der finalen Version des Spiels leider noch immer präsent und sorgen so für eine insgesamt unbefriedigende Spielerfahrung. Als Feuerteam fühlt man sich angesichts der langweiligen Missionen und strunzdummen KI-Gegner unterfordert, als Predator (sofern man denn mal endlich eine Partie mit ihm spielen darf) vollkommen überfordert. Das ist unglaublich schade, denn die Film-Lizenz in Verbindung mit dem asymmetrischen Multiplayer-Ansatz hätten durchaus Potenzial gehabt. Hier fehlt aber einfach der Feinschliff. Natürlich kann Illfonic den in den kommenden Wochen durch Patches noch nachliefern. Viele Spieler (mich eingeschlossen) wird das bisher Gesehene aber abgeschreckt haben, sodass der Titel einer recht unsicheren Zukunft entgegensieht.

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Preview auf Builders of Egypt https://www.spiele-klassiker.com/preview-auf-builders-of-egypt/ Wed, 15 Apr 2020 07:24:11 +0000 https://www.spiele-klassiker.com/?p=416 Zusammenfassung: Ganz in der Tradition der alten Sierra-Aufbauspiele entführt euch Builders of Egypt in die Antike, wo es gilt blühende Städte und eine florierende Wirtschaft entlang des Nils aufzubauen. Wir haben uns die Early-Access-Fassung des ambitionierten Ein-Mann-Projekts einmal angeschaut. Inhaltsverzeichnis In der Tradition von Zivilisation Hübsches Niltal Video Gewohnter Stadtaufbau Brot als Gehalt In der […]

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Zusammenfassung: Ganz in der Tradition der alten Sierra-Aufbauspiele entführt euch Builders of Egypt in die Antike, wo es gilt blühende Städte und eine florierende Wirtschaft entlang des Nils aufzubauen. Wir haben uns die Early-Access-Fassung des ambitionierten Ein-Mann-Projekts einmal angeschaut.

Inhaltsverzeichnis

In der Tradition von Zivilisation

Ende der 90er-Jahre, Anfang der 2000er gab es eine ziemlich beliebte Kategorie von Aufbauspielen, die sich um antike Zivilisationen drehten. Allen voran dürften die meisten dabei vor allem die Spiele von Impression Games und Sierra Studios mit Titeln wie Caesar 1-3, Pharaoh und Zeus: Master of Olympus kennen. Als Herrscher der Römer, Ägypter oder Griechen ging es in diesen Spielen darum florierende antike Städte zu errichten und wirtschaftlich erfolgreich zu machen. In diese Fußstapfen möchte noch in diesem Jahr Builders of Egypt treten.

PC Spiele: Builder of Egypt

Bereits bei einem Blick auf die ersten Screenshots des Projekts, wird die Inspiration bei Vorlagen wie Pharaoh deutlich. Hinter den Entwicklern Namens Strategy Labs verbirgt sich einziger Entwickler, der seit mindestens über zwei Jahren an dem Projekt arbeitet. Seit einigen Wochen ist das Spiel auf der Spiele-Plattform Steam bereits im Early Access verfügbar. Allerdings nicht wie üblich mit einer vorab erwerbaren Version des Spiels, sondern mit einem kostenlosen sogenannten Prolog. Darin bietet eine noch recht beschränkte Mission einen ersten Einblick in das Spiel.

Hübsches Niltal

Für das fertige Spiel hat sich der Entwickler ambitionierte Ziele gesteckt. So soll Builders of Egypt die gesamte Geschichte von der prädynastischen Entstehungszeit des alten Ägyptens bis zu seinem Untergang mit dem Tod von Kleopatra VII abdecken – immerhin eine Zeitspanne von nahezu 4.000 Jahren. Um das optisch modern in Szene zu setzen, kommt die Unreal Engine zum Einsatz. Es wird zwar wie gewohnt meist aus einer isometrischen Ansicht gespielt, die Kamera kann aber jederzeit frei gedreht und gezoomt werden.

Computerspiel: Builder of Egypt

So fällt uns zum Start der Early-Access-Version direkt die schicke Nil-Landschaft mit stimmungsvollen Licht- und Schatteneffekten sowie hübscher Wasseranimation ins Auge. Auch die Vegetation, die hier hauptsächlich aus Palmen besteht, schwingt sanft vor sich hin. Bei den Gebäuden wären ein paar höher aufgelöste Texturen aber vielleicht nicht schlecht. Das sieht zumindest Teilweise noch ein wenig unscharf aus. Das kann aber auch daran liegen, dass in der Demo nur ein paar rudimentäre Bauten aus Lehm zur Verfügung stehen. Aufwändig dekorierte und bemalte Gebäude, gibt es da noch nicht zu bewundern.

Video

Gewohnter Stadtaufbau

Los geht es mit den für das Genre üblichen ersten Schritten. Wir legen ein paar Straßen an, platzieren Wohnhäuser für die ersten Siedler und bauen einen Brunnen für deren Wasserversorgung. Damit bedienen wir auch gleichzeitig die erste Voraussetzung für das Upgrade der Häuser. Wohngebäude können ein gutes Dutzend an Stufen aufsteigen, wodurch sich ihre Kapazität stetig erhöht. Jede Stufe erfordert jedoch immer aufwändigere Annehmlichkeiten. Sind es zunächst nur Wasser und Nahrungsversorgung, erwarten die Bewohner auf Stufe drei bereits den Zugang zu Tempeln. Diese stehen uns in dieser Version des Spiels jedoch noch nicht zur Verfügung.

Zur Versorgung unserer Einwohner bauen wir an der Küste einen Fischereidock sowie ein paar Getreidefarmen. Wie für Ägypten üblich, müssen letztere in den fruchtbaren Überschwemmungsgebieten des Nils angelegt werden. Diese Bereiche der Karte stehen immer für einige Zeit unter Wasser. Danach werfen die Felder dafür gute Erträge an Getreide und Stroh ab. Während das Korn in einer Kornkammer gelagert und über Märkte an die Bevölkerung verteilt wird, wandert das Stroh in ein Warenlager.

Gebrauchen können wir das Heu im einzigen Produktionszweig, der im Prolog zur Verfügung steht. Dabei dreht sich alles um die Abbau und die Verarbeitung von Ton. Wir errichten in entsprechend geeigneter Lage eine Tongrube und direkt daneben eine Ziegelei. Diese stellt aus dem gewonnenen Ton und dem Stroh dann Ziegel her. Außerdem können wir noch eine Töpferei errichten, die aus Ton Keramik herstellt. Für diese Waren gibt es während der Demo allerdings noch nicht wirklich einen Nutzen, außer für das Missionsziel, für das wir unter anderem eine bestimmte Menge an Keramik herstellen müssen.

Games Preview: Builder of Egypt

Brot als Gehalt

Die Ziegel dagegen dienen uns für den Export. Neben der von uns gerade gespielten Stadt besteht das Reich der Ägypter natürlich noch aus anderen Siedlungen. Um mit diesen Niederlassungen Beziehungen aufzubauen, wechseln wir auf eine Übersichtskarte. In der Demo steht uns hier die Stadt Abydos als Handelspartner zur Verfügung. Dazu richten wir einfach ein Handelsabkommen ein und legen unsere Ziegel als Exportware fest. In der Folge kommt nun Regelmäßig ein Händler in unserer Stadt vorbei und kauf aus unseren Lagern unsere Ziegel.

Auf diese Weise füllen wir unsere Staatskasse wieder auf, die durch Bauvorhaben und das Gehalt der Arbeiter belastet wird. Nun kanten die alten Ägypter allerdings noch nicht das Konzept von Geld. Stattdessen werden Arbeitskräfte (und damit verbunden auch die Errichtung von Gebäuden) mit Brot und Bier bezahlt. Das ist auf der einen Seite zwar historisch akkurat, führt aber auf der anderen Seite zu gewissen Logikprobleme. So bezahlen wir unsere Untertanen zwar mit Brot, aber zu deren Nahrungsversorgung trägt das komischerweise nicht bei. Auch können wir Brot soweit bisher im Spiel ersichtlich nur durch Handel erhalten. Dabei bauen wir doch aber Getreide an. Da wäre es ja eigentlich nur logisch direkt dazu eine Bäckerei zu bauen. Hier sollte der Entwickler sich vielleicht noch einmal Gedanken machen, wie man das Währungsproblem etwas besser lösen kann, ohne solche Ungereimtheiten hervorzurufen.

Um wirklich alle Feinheiten des Wirtschaftssystems eines solchen Aufbauspiels beurteilen zu können, ist die derzeit spielbare Version allerdings auch viel zu eingeschränkt. Das bisher Spielbare umfasst nicht viel mehr als die ersten Schritte. Ein gewisses Potential lässt das Spiel aber durchaus schon erkennen. Die Liste der möglichen Handelsgüter, die man bereits im Warenlager oder im Handelsmenü sehen kann, deutet auf einige interessante Warenketten hin. Wir sind gespannt zu sehen, welche Herausforderungen auf Freizeit-Pharaonen warten, die Monumentalbauten wie Pyramiden in Angriff nehmen wollen. Der Entwickler verspricht die bisherige Early-Access-Version in den kommenden Wochen und Monaten auszubauen. Wann das Spiel aber final erscheinen soll, ist noch nicht bekannt.

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Sniper Ghost Warrior Contracts im Test https://www.spiele-klassiker.com/sniper-ghost-warrior-contracts-im-test/ Fri, 21 Feb 2020 07:46:52 +0000 https://www.spiele-klassiker.com/?p=403 Zusammenfassung: Die Sniper-Ghost-Warrior-Reihe steht schon seit längerem für Mittelmaß und blieb seither im Schatten von Konkurrent Sniper Elite. Besonders für den dritten Teil gab es scharfe Kritik für die schlechte Umsetzung und die unpassend integrierte Open World. Mit Sniper Ghost Warrior Contracts scheint sich Entwickler CI Games wieder etwas zu fangen und hat was für […]

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Zusammenfassung: Die Sniper-Ghost-Warrior-Reihe steht schon seit längerem für Mittelmaß und blieb seither im Schatten von Konkurrent Sniper Elite. Besonders für den dritten Teil gab es scharfe Kritik für die schlechte Umsetzung und die unpassend integrierte Open World. Mit Sniper Ghost Warrior Contracts scheint sich Entwickler CI Games wieder etwas zu fangen und hat was für digitale Hobbyschützen zu bieten.

Inhaltsverzeichnis

Ab nach Sibirien

Mit Sniper Ghost Warrior Contracts (jetzt für 29,00 € kaufen) versucht das polnische CI Games einen neuen Ansatz und lässt viele Fehler seines Vorgängers hinter sich. Leider bleibt es weiterhin durch seine zahlreichen Macken hinter seinen Möglichkeiten, wie auch hinter den Qualitäten eines Sniper Elite 4. Dennoch bietet es für Genre-Liebhaber eine Menge Spaß mit dem Scharfschützengewehr und zeichnet zugleich ein positives Bild für die Zukunft. Als maskierter Söldner begeben wir uns nach Sibirien, um die Aufträge unserer Auftragsgeber zu erfüllen.

Computerspiele: Sniper Ghost Warrior Contracts

Unstimmiger Anfang

Das Spiel beginnt mit einer ziemlichen Spaßbremse. Im Tutorial wird nämlich vieles nur unzureichend oder gar nicht gelehrt. Wir lernen zwar die wichtigen Aspekte der eigenen High-Tech-Maske und auch wie man sich korrekt mit dem Scharfschützengewehr an die Windgeschwindigkeit wie auch die Entfernung des Gegners anpasst. Dann schickt uns das Spiel aber direkt in die Missionen, was den einen oder anderen etwas überfordern könnte. Wichtige Aspekte wie Schleichtötungen, Gegnerbefragungen oder die Sabotage von Anlagen werden in langweiligen Textblöcken präsentiert, die den Spielfluss nur ausbremsen.

PC Games im Test: Sniper Ghost Warrior Contracts

Endlich wieder einzelne Gebiete

Der Entwickler hat sich zum Glück von dem Open-World-Konzept des Vorgängers getrennt, stattdessen erhalten wir in Sniper Ghost Warrior Contracts fünf recht weitläufige Gebiete, doch das erste Level ist direkt mal das ärgerlichste. In einer kargen Schneelandschaft kämpfen wir uns durch Militärbasen, in welchen sich unsere Missionsziele befinden. Die Sicht ist schlecht, der Schneesturm stört nur und die Grafik ist obendrein viel zu überholt, um wirklich beeindruckend zu sein. Die restlichen Gebiete zeigen aber mehr Abwechslungen in Form von Häfen, Waldgebieten oder prunkvollen Villen.

Trailer

Agent 47 light

Wo der Spaß an Fahrt gewinnt, sind die Vorgehensweisen bei unseren Aufträgen. Dabei können wir sogar recht kreativ erarbeiten, wie genau wir uns einen Weg zum Zielobjekt bahnen wollen. Erledigen wir vorher alle Feinde aus der Ferne mit unserem Scharfschützengewehr? Schleichen wir uns durch enge Schächte und dunkle Ecken direkt zum Ziel? Vollführen wir auf dem Weg Schleichtötungen oder konzentrieren wir uns ganz auf unsere Mission? In jedem Fall heißt es aber oft Geduld zeigen, denn die Gegnerpatrouillen sollten wir stets im Auge behalten. Wird man selbst entdeckt, hagelt es Blei. Aber auch wenn ein erledigter Gegner von einem seiner Kameraden entdeckt wird, begeben sich die Feinde in Alarmbereitschaft. Bei der Scharfschützen-Action ist dabei eindeutig die Kugel-Kamera der Star. Zugegeben: Die Kugelverfolgung auf weit entfernte Ziele hat durchaus coole Momente. Jedoch lässt die lasche Optik die Splatter-Effekte nicht wirklich eindrucksvoll aussehen.

Neben unserem Standard-Arsenal können wir Geld, das wir durch das Abschließen von Missionen erhalten, in Talente sowie Ausrüstung investieren. Wir können beispielsweise unsere Schleichfertigkeiten erhöhen, Waffen verbessern oder unsere Analysefertigkeiten mit unserer Maske erweitern. Dabei sei erwähnt, dass es unterschiedliche Währungen gibt, die man durch verschiedene Missionsaktivitäten erhält. Neben den Hauptaufgaben gibt es nämlich auf jeder Karte noch zusätzliche Unternehmungen wie Kopfgeldjagden, Sammelobjekte oder etliche Vorgaben, auf welche Weisen man Feinde erledigen soll. Um von einem Level ins nächste zu gelangen, reicht es jedoch die Hauptaufträge abzuschließen. Das Spielprinzip von Scharfschützen-Action, Schleichtötungen und Sabotagen ist bei Contract grundsolide, doch es gibt leider viele Macken, die es uns schwer gemacht haben, das Spiel letztlich ins Herz zu schließen.

PC Spiele im Test: Sniper Ghost Warrior Contracts

Die großen Spaßkiller

Wie bereits beim Design der Gebiete erwähnt, entspricht Contract grafisch nicht wirklich einem Spiel im Jahre 2019 und die verwendete Cryengine wird nicht annähernd in ihrem Potenzial ausgeschöpft. Die Umgebung wirkt oftmals matschig und die Lichteffekte sind nicht wirklich eindrucksvoll. Beim Thema Feinde ist zu bemängeln, dass die KI da viel zu simpel ist. Selbst wenn man entdeckt wird, verlieren Feinde recht schnell das Interesse, sobald man den eigenen Standort nur ein Stückweit wechselt. Man kann zwar vor jeder Mission zwischen drei Schwierigkeitsgraden wählen, doch bis auf erhöhten Schaden von Gegnern und einem verbesserten Entdeckungssystem ändert sich nichts. Mit Abstand am nervigsten waren aber die technischen Probleme, die uns in der PS4-Version begegnet sind – Spielabstürze oder auch Menüfehler waren dabei an vorderster Front. Erste Patches haben bereits grobe Fehler behoben, fehlerfrei ist Sniper Ghost Warrior Contracts jedoch nicht. Da es keine Option gibt, um manuell zu speichern, kann der ein oder andere Spielfehler die eigene Progression weit zurückwerfen.

Leider sind es nicht nur die KI und die Technik, die das Spiel ausbremsen, sondern ebenso konkrete Spielmechaniken. So gibt es in jedem Gebiet Schnellreiseoptionen mit denen wir schnell in die Nähe eines Missionsgebiets transportiert werden. Das wirkt erstmal positiv, doch sobald wir einen der vielen Hauptaufträge abgeschlossen haben, können wir die Schnellreise nicht mehr nutzen und müssen durch die gesamte Karte zu Fuß laufen. Verlassen wir das Gebiet, erhalten wir die Belohnungen für die bisher erledigten Missionen. Man aber kann erst in das nächste Level, wenn alle Hauptaufträge erledigt wurden. Das Level kann man jedoch bereits ab der ersten erledigten Aufgabe verlassen – das kann anfänglich für ziemliche Verwirrung sorgen. Zudem ist wohl das Sound-Design einer unserer größten Feinde. Wir konnten anhand der Akustik kaum ausmachen, in welcher Richtung und wie weit entfernt sich ein Feind befindet.

Review Sniper Ghost Warrior Contracts

Also ist es schlecht?

Zur Story sei gesagt, dass sie recht uninteressant ist und mit Bio-Waffen, Gen-Experimenten und Widerstandsbewegungen genügend Die Markierungen auf der Karte helfen uns bei der Orientierung, auch wenn die Kartensteuerung an sich etwas verkorkst ist. Wer hier aber eine spannende und wendungsreiche Handlung erwartert, wird enttäuscht. Man merkt hier und auch überall im Spiel, dass Contracts weit hinter dem bleibt, was möglich gewesen wäre – insbesondere wenn man zum großen Konkurrenten Sniper Elite blickt. Dennoch stellt das Spiel einen großen Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger dar und baut seine Stärken an den richtigen Stellen aus, wenn man es über das erste Level hinausgeschafft hat. Die technischen Probleme, die schwache Grafik und spielerische Schwierigkeiten lassen das Spiel nicht wirklich über Mittelmaß hinausgehe, doch es bietet für Schleich- und Sniperfreunde eine große Menge Spaß. Auch wenn regelmäßiges Gefluche über unsere Lippen kam, im Gesamtpaket hat sich der Shooter als unterhaltsame Abwechslung herausgestellt. Die vielen Fehler und Unzulänglichkeiten verzeiht man Sniper Ghost Warrior Contracts ein wenig im Anbetracht des relativ günstigen Preises, empfehlenswert ist es aber nur für Genre-Fans.

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Age of Empires 2 https://www.spiele-klassiker.com/age-of-empires-2/ Mon, 20 Jan 2020 07:30:55 +0000 https://www.spiele-klassiker.com/?p=391 Zusammenfassung: Vor 20 Jahren galt Age of Empires 2 als eines der besten Echtzeitstrategiespiele. Mit der Definitive Edition kehrt der Klassiker nun auf unserer PCs in einer optisch modernisierten Fassung zurück. Wir klären im Test, ob das Spiel noch immer so begeistert wie damals und auf was sich Kenner des Originals einstellen müssen. Inhaltsverzeichnis Völker […]

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Zusammenfassung: Vor 20 Jahren galt Age of Empires 2 als eines der besten Echtzeitstrategiespiele. Mit der Definitive Edition kehrt der Klassiker nun auf unserer PCs in einer optisch modernisierten Fassung zurück. Wir klären im Test, ob das Spiel noch immer so begeistert wie damals und auf was sich Kenner des Originals einstellen müssen.

Inhaltsverzeichnis

Völker der Welt

Nachdem der Vorgänger antike Zivilisationen von der Steinzeit bis zur Eisenzeit in den Mittelpunkt stellt, drehte sich in Age of Empires 2 (jetzt gleich Age of Empires 2 bei Amazon bestellen) alles um das Mittelalter – also der Zeit vom Niedergang des römischen Reiches um 500 n. Chr. bis ungefähr zum Ende des 15. Jahrhunderts. Entsprechend Die Geschichte der Kampagnen wird wie gewohnt mit einigen Texten und Zeichnungen vor und nach den jeweiligen Missionen erzählt. Die Texte wurde dabei komplett neu und ansprechend vertont. übernimmt der Spieler die Kontrolle über diverse bekannte Völker dieser Zeit, darunter die Franken, Goten, Mongolen und Teutonen. In der Urfassung des Spiels waren 13 Völker enthalten. In fünf Kampagnen erlebte man die Geschichte von historischen Persönlichkeiten wie Johanna von Orleans, Dschingis Khan und Kaiser Friedrich Barbarossa.

Spielkarte Age of Empire 2

Schaut man sich dagegen den Umfang der Definitive Edition an, erscheint das Original fast schon recht Inhaltsarm. Für die Neuauflage haben die Entwickler nämlich sämtliche jemals für die Urfassung sowie die HD-Version erschienenen Erweiterungen ins Spiel integriert und zudem noch komplett neue Inhalte erschaffen. Das hebt die Zahl der spielbaren Völker auf erstaunliche 35. Darunter weniger bekannte Nationen wie die Ungarn, Khmer und Tartaren. Zusätzlich steigt die Zahl der Kampagnen auf 27 Feldzüge, die euch rund um die Welt führen. Allein damit ist also schon für hunderte Stunden an abwechslungsreichem Spielspaß gesorgt.

Freude am Zerstören

Damit diese Freude am mittelalterlichen Erobern auch wirklich aufkommt, haben sich die Entwickler mächtig ins Zeug gelegt, um aus der betagten Engine eine moderne 2D-Optik heraus zu holen. Dazu wurden erneut sämtliche Sprites und Grafikbausteine einer Generalüberholung unterzogen. Heraus gekommen ist ein wunderschöner Look, der einem das Gefühl von Vertrautheit gibt, in dem er das Spiel so abbildet, wie man es sich in seinen Erinnerungen bewahrt hat. In Wahrheit sähe das Original für den heutigen Betrachter aber ziemlich schäbig aus. Hochauflösende Texturen und Auflösungen bis zu 4k mit mehreren Zoomstufen sorgen für einen optischen Leckerbissen.

PC Spiele Klassiker: Age of Empire 2

Am beeindruckensten sind dabei die schicken Zerstörungsanimationen von Gebäuden. Wenn eine Burg oder gar das Wunder des Feindes nach verlustreichem Kampf spektakulär in sich zusammenfällt, stellt sich durchaus ein befriedigendes Gefühl ein. Für den guten optischen Gesamteindruck sorgt auch das überarbeitete User Interface, das einerseits etwas entschlackt wurde und andererseits mit hübschen Details versehen wurde, um das aktuell gespielte Volk zu repräsentieren.

Video

Alt und doch neu

Nahezu unverändert ist glücklicherweise aber das gewohnt fantastische Gameplay. Wir schicken Dorfbewohner aus, um Holz, Nahrung, Gold und Steine zu sammeln sowie die Gebäude unserer Basis zu errichten. Die gesammelten Rohstoffe investieren wir nicht nur in neue Gebäude und die Ausbildung frischer Kampfeinheiten, ein Großteil wandert auch in die Erforschung neuer Technologien. Wie schon im Vorgänger bewegen wir uns dabei durch vier verschiedene Entwicklungsstufen von der Dunklen Zeit bis hin zur Imperialen Zeit. Jeder Stufenaufstieg schaltet dabei neue In der Mühle aktivieren wir die automatische Feldeinsaat, wodurch wir uns nicht mehr um die Felder kümmern brauchen, solange wir genug Holz haben. fortschrittlichere Technologien zum Erforschen frei. Die Wahl des Volkes hat dabei Auswirkungen darauf, welche Entwicklungen zur Verfügung stehen. So haben die Teutonen zum Beispiel bis auf den traditionellen Ritter (ausbaubar zum Paladin) keine wirklich ausgeprägte Reiterei. Dafür schicken sie besonders starke Infanterie wie den Deutschritter ins Felde. Die Einheitenvielfalt ist jedoch groß genug, dass sich keines der Völker über mangelnde taktische Möglichkeiten beklagen braucht.

Gänzlich auf Eingriffe in die Spielmechaniken haben die Entwickler dann aber nicht verzichtet. Im Fokus ihrer Verbesserungsansätze standen vor allem Features, die das Leben des Spielers etwas angenehmer gestalten. So kann in der Mühle jetzt eine Automatik aktiviert werden, mit der Bauern ihre Felder selbstständig erneuern, solange genügend Holz vorrätig ist. Außerdem lassen sich jetzt die Erforschung von Technologien und der Bau von Einheiten in eine Warteschlange einreihen, die nacheinander abgearbeitet wird. Beides lässt sich dabei sogar miteinander kombinieren. Wenn wir mit der Maus einen Rahmen um unsere Einheiten ziehen, um eine ganze Armee auszuwählen, werden dabei nun Dorfbewohner ignoriert, was die Auswahl von ausschließlich Kampfeinheiten deutlich vereinfacht. All diese Änderungen haben keine große Auswirkung auf das vertraute Spielgefühl, sorgen aber in der Summer für eine deutlich angenehmere Handhabung.

Du kannst dich richtig austoben

Zum Umfang des Spiels gehört neben den bereits genannten unzähligen Kampagnen und Völkern natürlich noch ein paar mehr Modi. Bekannt aus dem Original ist dabei der Skirmish-Modus, in dem ihr frei die Parameter eine Partie bestimmen könnt. Diese Partien können allein gegen KI-Gegner Die mächtigen Editoren setzen eurer Kreativität kaum Grenzen. Das dürfte auf lange Sicht für immer neue von Fans entworfene Inhalte sorgen. Der Multiplayer findet Online über das Xbox-Live-Netzwerk statt und erlaubt dabei sogar Crossplay zwischen Steam und dem Windows Store. Die im Original noch vorhandene Möglichkeit über lokales LAN zu spielen, ist nicht mehr dabei. Dafür haben die Entwickler die gesamte Mehrspieler-Umgebung mit modernen Features wie Ranglisten, einer Clan-Funktion sowie einem Zuschauer-Modus erweitert.

Schlacht bei Age of Empire 2

Neu in der Definitive Edition sind sogenannten historische Schlachten und "Die Kunst des Krieges". Bei den historischen Schlachten könnt ihr abseits der Kampagnen 16 einzelnen Missionen spielen, die berühmten Kämpfen des Mittelalters nachempfunden sind. Darunter die Schlacht von Hastings mit William dem Eroberer oder die Vinlandsaga, bei der ihr mit Erik dem Roten zu neuen Ufern aufbrecht. Bei "Die Kunst des Krieges" geht es um spezielle Herausforderungen basierend auf den strategischen Weisheiten von Sun Tzu, dem Autor des gleichnamigen Buches. So gilt es zum Beispiel in kürzester Zeit eine funktionierende Wirtschaft aufzubauen und innerhalb von acht Minuten in die Feudalzeit voranzuschreiten. Oder wir sollen schnelle Angriffen auf den Gegner innerhalb kürzester Zeit dessen Dorfbewohner dezimieren.

Wem dieser enorme Umfang noch nicht ausreicht, der kann sich an der Erstellung eigener Inhalte versuchen. Im Spiel ist wieder ein Szenario- und Kampagnen-Editor enthalten. In ersterem steht die komplette umfangreiche Bibliothek von Spielobjekten zur Verfügung, um eigene Karten zu erstellen. Neben der optischen Gestaltung der Schlachtfelder lassen sich weitreichende Bedingungen und Scripte einstellen, um richtige Missionen zu entwerfen. Im Kampagnen-Editor lassen sich die einzelnen Szenarien dann zu zusammenhängenden Feldzügen zusammenbauen. Neben den spielinternen Editoren unterstütz das Spiel auch eine eifrige Mod-Community.

Fazit

Auch mit der zweiten Definitive Edition für die Age-Reihe stellen die Entwickler von Forgotten Empires wieder unter Beweis, wie zeitlos diese Echtzeitstrategiespiele sind. Age of Empires 2 war vor 20 Jahren der ultimative Primus des Genres und hat heute wenig von dieser Faszination verloren. Dank der aufpolierten Grafik und einigen an die Moderne angepassten Details macht mir das Spiel so viel Spaß wie damals. Natürlich fällt es auch aufgrund der sehr vor sich dahinsiechenden Echtzeitstrategie nicht sonderlich schwer als Highlight zu glänzen. Es zeigt aber auch deutlich, wie wenig Spiele bis heute diese Klasse erreichen konnten. Ich ziehe eine behäbige Partie Age of Empires den modernen, flotten, nur auf Action getrimmten Vertretern des Genres jedenfalls jederzeit vor. Mit dieser eindrucksvollen Erinnerung daran, wie großartig Age of Empires 2 schon damals war und noch immer ist, legen die Entwickler allerdings auch eine sehr hohe Messlatte vor, an der sich das Team von Relic für den vierten Teil der Reihe wird messen lassen müssen.

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Meine Erfahrung mit der Replica Uhr https://www.spiele-klassiker.com/meine-erfahrung-mit-der-replica-uhr/ Mon, 09 Dec 2019 19:37:56 +0000 https://www.spiele-klassiker.com/?p=380 Welche wichtigen Dinge sind mir bei dem Aussehen der Uhr aufgefallen? Eine Replica Uhr kann man nicht sofort be idem ersten Betrachten als Replica Uhr einstufen. Das fiel mir sofort auf. Bei meiner bestellten Replica Uhr handelt es sich um eine Männer Uhr. Die Replikate Uhren sind treue Kopien, die man im Netz bestellen kann. […]

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Welche wichtigen Dinge sind mir bei dem Aussehen der Uhr aufgefallen?

Eine Replica Uhr kann man nicht sofort be idem ersten Betrachten als Replica Uhr einstufen. Das fiel mir sofort auf. Bei meiner bestellten Replica Uhr handelt es sich um eine Männer Uhr. Die Replikate Uhren sind treue Kopien, die man im Netz bestellen kann. Ich habe viel Geld gespart, indem ich eine Replica bestellt habe. Der erste Eindruck ist, dass diese Uhren perfekt von dem Design her sind. Ich war überrascht, dass ich auf beim zweiten Betrachten nicht merken konnte, dass es sich um eine Kopie handelt. Von mir bekommt das Aussehen und das komplette Design die Höchstnote. Und nun zur Funktion.

Die Funktion der Uhr lässt keine Wünsche offen. Die Zeit wird punktgenau, wie bei dem Original angegeben. Da ich meine Uhr schon 8 Monate besitzen, kann ich nur bemerken, dass ich noch lange etwas von der Uhr haben werde.

Die Replikate Uhren im Alltag

Meine Replica kommt bei anderen Leuten sehr gut an. Sie können nicht glauben, dass es sich um eine Kopie handelt. Auch bei dem zweiten Anblick konnte meine Freundin nicht merken, dass es eine Kopie ist. Solche Uhren kommen sehr gut an. Sie sorgen dafür, dass man elegant wirkt und ziehen das andere Geschlecht an. Sie berichten darüber, dass man einen guten Geschmack hat und weiß, was man im Leben möchte. Obwohl es sich hierbei um eine deutlich günstigere Uhr handelt, zeigt sich die Uhr im Alltag vollkommen praktisch. Das Armband sitz perfekt am Handgelenk und verrutscht den ganzen Tag nicht. Das Armband wird in Handumdrehen geöffnet. Das Armband hat sich den ganzen Tag lang nicht von dem Handgelenk gelöst, obwohl ich den ganzen Tag gearbeitet habe. Ab und zu wurde Druck auf das Armband der Uhr augeübt und trotzdem hielt die Uhr stand. Somit kann ich nur eine Empfehlung für die Replika Uhren geben.

Meine Erfahrung mit der Uhr im Überblick:

  • Schnelle Lieferung
  • Niedriger Preis
  • Praktische Uhr für den Alltag
  • Schönes Design
  • Makellose Verarbeitung
  • Kann online im Shop watchcopy.pw bestellt werden
  • Man merkt kaum, dass es sich um eine Kopie handelt

Fazit

Die Leute, die eine zuverlässige Uhr kaufen müchte, aber mit ihrem Budget begrenzt sind, können problemlos zu der Replika greifen. Solche Uhren kosten nur wenig, bieten für den Nutzer aber viel. Sie sind schön und einfach nur praktisch. Da ich meine Uhr bereits 8 Monate lang besitze, kann ich aus Erfahrung sprechen und die Höchstnote für meine Replica verleihen. Sie ist zuverlässig, sitz gut und ist eine perfekte Gelegenheit jemanden etwas Schönes zu verschenken. Ich bin mir sicher, dass sich jeder über so eine Uhr freuen würde.

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Need for Speed: Heat im Test https://www.spiele-klassiker.com/need-for-speed-heat-im-test/ Wed, 20 Nov 2019 12:15:38 +0000 https://www.spiele-klassiker.com/?p=366 Zusammenfassung: Am 8. November beglückten uns Publisher Electronic Arts und Entwickler Ghost Games mit einem neuen Ableger der Need-for-Speed-Reihe. Ob NfS Heat die alteingesessene Racingserie zurück auf Podiumskurs bringt oder vielleicht doch eher endgültig gegen die Wand fährt, erfahrt ihr in unserem Test. Inhaltsverzeichnis Ein alter Klassiker, neu aufgelegt Palmen, Meer und jede Menge PS […]

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Zusammenfassung: Am 8. November beglückten uns Publisher Electronic Arts und Entwickler Ghost Games mit einem neuen Ableger der Need-for-Speed-Reihe. Ob NfS Heat die alteingesessene Racingserie zurück auf Podiumskurs bringt oder vielleicht doch eher endgültig gegen die Wand fährt, erfahrt ihr in unserem Test.

Inhaltsverzeichnis

Ein alter Klassiker, neu aufgelegt

Fällt der Name Need for Speed, schaltet sich in meinem Kopf fast wie automatisch ein imaginärer Filmprojektor an, der in Sepiatönen das immer gleiche Band abspielt: Ich rase mit meinem grünen Nissan 350Z durch die nächtlichen Straßen von Bayview, zünde auf Knopfdruck die Lachgaseinspritzung und während ich im Vollspeed um die Kurve drifte, stimmt das Radio gerade die ersten Takte von "Riders on the Storm" an. Es sind Bilder aus dem mittlerweile fast 15 Jahre alten NfS Underground 2, das in meinen Augen – aber auch in deren vieler Franchise-Fans – noch immer zu den besten Teilen der Reihe gehört.

Leider hat mich die Rennserie aus dem Hause Electronic Arts seither nicht mehr richtig packen können. Zuletzt schien sie eher in der Identitätskrise zu stecken und nicht mehr wirklich zu wissen, wofür sie denn überhaupt steht. Seriöse Rennsimulation? Actiongeladenes Katz-und-Maus-Spiel? Lootbox-Festival? Im neuesten Ableger Need for Speed: Heat (jetzt für 57,81 € kaufen), das am 8. November für PC, PS4 und Xbox One erschienen ist, herrscht nun endlich wieder Klarheit: Zurück zu den Wurzeln soll es gehen. Entsprechend erwarten euch erneut fett getunte Karren, spektakuläre Rennen und verrückte Verfolgungsjagden. Selbst Bayview feiert ein Comeback! Klingt eigentlich fast zu schön, um wahr zu sein. Wir haben den Arcade-Racer daher mal auf den Prüfstand gestellt und geschaut, was er tatsächlich unter der Haube hat.

Palmen, Meer und jede Menge PS

Eines direkt vorneweg: Mit der Rückkehr von Bayview haben wir vielleicht ein wenig geflunkert. Der Schauplatz von Need for Speed: Underground 2 wurde natürlich nicht wiederverwertet. Stattdessen taucht er lediglich noch einmal namentlich auf – als Stadtteil von Palm City, der neuen Spielwelt von NfS: Heat. Die ist an den US-Bundesstaat Florida angelehnt und bietet entsprechend eine interessante Mixtur aus Palmen und Strand, die von einer glitzernden Skyline aus Stahl und Glas eingefasst wird. Abseits der schillernden Lichter der Stadt erwarten euch dann noch ländliche Abschnitte mit Sümpfen, Steinbrüchen und kurvigen Bergpassagen.

Die dürft ihr alle frei befahren und – je nachdem, für welchen Modus ihr euch entscheidet – auch mit anderen Spielern teilen. Im Online-Modus sind bis zu 16 Fahrer gleichzeitig in der Shared-Open-World unterwegs, können sich gegenseitig zu Rennen einladen oder einfach nur zusammen die Stadt unsicher machen. Ihr habt aber auch genauso gut die Möglichkeit, solo oder gar komplett offline auf Spritztour zu gehen. Dann geht euch auch niemand auf die Nerven, wenn ihr die Story von Need for Speed: Heat erleben wollt.

In deren Fokus steht der Speedhunters Showdown, ein großangelegtes Racing-Event, das jährlich in Palm City stattfindet und ein wenig an das Horizon-Festival aus der gleichnamigen Forza-Reihe erinnert. In dessen Rahmen messen sich dutzende Autofreaks in organisierten Rennveranstaltungen und fechten untereinander aus, wer denn den heißesten Reifen fährt. Bei der lustigen PS-Protzerei wollt ihr natürlich auch mitmischen und startet daher mit einem frei wähl- und anpassbaren Charakter eure Rennkarriere. Hilfe bekommt ihr dabei von dem ungleichen Geschwisterpaar Ana und Lucas Rivera, das euch nicht nur ein Auto und eine Couch zur Verfügung stellt, sondern auch in die nächtliche illegale Rennszene einführt.

Wenn hinter euch das Blaulicht angeht

Die entpuppt sich allerdings recht schnell als ein ziemlich hartes Pflaster. Denn zum einen müsst ihr euch dort gegen rivalisierende Crews beweisen, zum anderen auch noch gegen die örtliche Polizei zur Wehr setzen, die mit einer eigenen Spezialeinheit gegen Verkehrsrowdys vorgeht. Unter dem Regiment von Lt. Frank Mercer (gesprochen von der deutschen Stimme von Dr. Cox aus Scrubs) greift der Arm des Gesetzes dabei hart durch. Gewalt und Erpressung gehören für das Palm City Police Department zur Tagesordnung – bis ihr euch den fiesen Machenschaften entgegenstellt.

Dieser Konflikt mit der Obrigkeit trägt über etwa zehn bis zwölf Spielstunden. Insgesamt ist die Story aber übertrieben hip inszeniert und erzählerisch nur wenig anspruchsvoll. Dafür setzt sie euch immerhin ein paar interessante Aufgaben vor. Mal sollt ihr unauffällig einen Wagen verfolgen, mal in Burnout-Manier das Autos eines Gegners demolieren. Hauptsächlich seid ihr aber natürlich damit beschäftigt, Rennen zu fahren.

Von denen gibt es entsprechend natürlich einige, wobei der Clou darin liegt, dass euch je nach Tageszeit andere Herausforderungen erwarten: Tagsüber seid ihr meist auf abgesperrten Rundkursen unterwegs. Im späteren Spielverlauf schaltet ihr durch sogenannte "Racing-Storys" auch noch neue Eventtypen frei, in denen ihr über Drift- oder Offroadpisten donnert. Nachts versucht ihr unterdessen, in Sprints möglichst schnell von Wegpunkt zu Wegpunkt zu kommen und dabei dem Gegenverkehr und anderen Hindernissen auszuweichen.

In der Hitze der Nacht

Dieser Kontrast sorgt nicht nur für spielerische Abwechslung, er bietet auch die Basis für ein ausgeklügeltes Fortschrittssystem: Während die offiziellen Rennen dicke Preisgelder bringen, mit denen ihr neue Teile und Karren kauft, bekommt ihr nachts Rufpunkte, mit denen ihr diese überhaupt erst freischaltet. Zentrales, namengebendes Spielelement ist dabei das Heat-Meter, das sich wohl am besten mit dem Fahndungslevel aus Grand Theft Auto vergleichen lässt. Rast ihr zu schnell durch die Gegend oder seid etwas zu zerstörerisch unterwegs, werden die Cops auf euch aufmerksam und versuchen, euch aus dem Verkehr zu ziehen. Je länger ihr euch dabei der Verhaftung widersetzt, desto höher steigt euer Heat-Level – und desto größere Geschütze fahren eure Widersacher auf. Bekommt ihr es auf Stufe 1 noch mit normalen Streifenwagen zu tun, folgen später getunte Corvettes und bei Stufe 5 schließlich die sogenannten "Rhinos". Das sind gepanzerte Busse, deren einziges Ziel es ist, mit möglichst viel Tempo in euer Auto zu krachen und es so fahrunfähig zu machen.

In Need for Speed: Heat verfügt euer fahrbarer Untersatz nun nämlich über eine Schadensleiste. Ist die leer, werdet ihr geschnappt und all eure nachts verdienten Belohnungen sind futsch. Schafft ihr es hingegen, trotz hoher Heat-Stufe zu entkommen, winken euch fette Boni auf erspielte Rufpunkte sowie eine Einladung zu den exklusiven High-Heat-Events, in denen ihr besonders hochwertige Teile gewinnen könnt. So ergibt sich ein spannendes Risk-and-Reward-Spielchen. Zumal sich die Polizei wirklich hartnäckig zeigt und ihr dazu noch ohne Verfolgungsstopper wie in Need for Speed: Most Wanted auskommen müsst. Ihr könnt eure Widersacher also nicht einfach mal mit einem gigantischen Donut erschlagen. Stattdessen gilt es, mit trickreichen Drehungen, Querfeldeinfahrten oder Nitro-Unterstützung davonziehen.

Was unter der Haube schlummert

Das geht natürlich am einfachsten, wenn man ordentlich PS unter der Haube hat. Entsprechend bietet euch Need for Speed: Heat 127 Autos von 33 verschiedenen Herstellern, die ihr natürlich ausgiebig aufmotzen dürft. In eurer Garage stehen euch dafür zahlreiche optische Spielereien sowie sogenannte Hilfs-Items zur Verfügung. Das sind Reparaturkits oder Radarstörer, die euch in Duellen mit der Polizei einen Vorteil bringen. Am wichtigsten sind aber die drei Leistungskategorien Motor, Chassis und Antrieb, die verschiedene Auswirkungen auf das Fahrverhalten eurer Boliden haben. Pimpt ihr etwa eure Maschine mit einem Turbolader oder tauscht sie gegen eine Version mit mehr Hubraum aus, seid ihr schneller unterwegs. Punkte wie Fahrwerk, Reifen oder Differential beeinflussen indes das Handling eures Wagens.

Je nachdem, welche Teile ihr verbaut, ist euer Schlitten mehr für Straße, Rennstrecke, Offroad oder Driftparkour geeignet und performt dann auch nur dort. Wer etwa Slicks aufzieht, wird im Matsch nicht allzu weit kommen. Wer seinen Wagen voll aufs Driften auslegt, wird Probleme haben, ihn auf der Straße zu halten. Im Normalfall sind die Wagen in Need for Speed: Heat aber recht einfach zu kontrollieren und verlangen euch nicht allzu fortgeschrittene Fahrkünste ab. Man könnte quasi sagen, die Steuerung ist übertrieben einsteigerfreundlich. Autos brechen nur selten aus und werden meist mit so viel Druck auf die Straße gepresst, dass ihr selbst mit 250 Sachen noch problemlos dem Gegenverkehr ausweichen könnt, ohne euch Sorgen machen zu müssen, dass sich euer Heck verabschiedet. Ähnlich simpel gestaltet sich auch das Driften: Tippt einfach kurz das Gaspedal an und schon schlittert ihr elegant um die Ecke. Und spart dabei sogar noch ordentlich Zeit! Wagen lenken bei höherem Tempo nämlich nur schwer ein, sodass ihr hart abbremsen müsst, bevor ihr eine Kurve nehmen könnt.

Übermäßig schwierig ist Need for Speed: Heat ohnehin nicht. Wer eine Herausforderung sucht, sollte am besten direkt auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade anfangen. Doch selbst dann kommt es vor, dass ihr der Konkurrenz relativ problemlos davonfahrt – ganz einfach, weil euer Wagen deutlich überlegen oder die KI deutlich unterlegen ist. Computergesteuerte Fahrer leisten euch kaum Widerstand, lauern nicht im Windschatten und weichen auch nicht von der Ideallinie ab, um euch ein Überholmanöver zu erschweren. Stattdessen halten sie sich in Kopf-an-Kopf-Duellen schon mal so weit am Streckenrand auf, dass sie in die Absperrung krachen. Immerhin scheint es in Heat keinen Gummibandeffekt zu geben. Ein wenig mehr Spannung, Herausforderung und Abwechslung hätten wir uns in den Rennen aber schon gewünscht.

Was für's Auge – Top Grafik

Grafisch gibt es dafür so gut wie nichts zu meckern. Palm City sieht dank der Power der Frostbite Engine richtig gut aus, besonders die Umgebungszerstörung, aber auch die Licht- und Spiegeleffekte sind den Entwicklern wirklich gelungen. Wenn im Spiel plötzlich ein Unwetter aufzieht, Tropfen den Metallic-Lack eures Autos hinunterlaufen und sich eure Scheinwerfer in den Pfützen auf dem Asphalt spiegeln, macht das ordentlich Eindruck. Zumal der Titel dabei stets flüssig und ruckelfrei läuft. Klar, auf der Konsole entdeckt ihr vereinzelte Pop-ins und gerade bei Gebäuden im Hintergrund werden Texturen mal etwas verspätet nachgeladen. Das lässt sich aber verschmerzen – ebenso wie die mittlerweile omnipräsenten Sammelgegenstände. Denn selbst, wenn das Zerstören von 100 Plastikflamingos sinnbefreite Beschäftigungstherapie bleibt, es winkt euch dafür wenigstes ein schicker Porsche. Und mit dem Hochleveln auf Maximalrang 50, dem Wiederholen alter Events auf höherer Schwierigkeitsstufe oder dem Meistern von Tagesherausforderungen gibt es ja immer noch genügend andere Aktivitäten. Ganz zu schweigen vom Crew-Feature, durch das ihr euch mit bis zu 31 anderen Fahrern zusammenschließen könnt, um gemeinsam Boni freizuschalten oder in Time-Trials gegeneinander zu fahren.

Alles super in Need for Speed: Heat also? Jein, denn ein paar Fragen bleiben am Ende immer noch ungeklärt: Warum sind in der Spielwelt etwa so wenige andere Autos und gar keine Passanten unterwegs? Wieso nehmen eure Rennboliden, abgesehen von ein paar Kratzern und kaputten Scheiben, keinen Schaden? Und weshalb ist der Soundtrack so House- und Hip-Hop-lastig? Auch das Thema Mikrotransaktionen lässt uns noch keine Ruhe. Zwar gaben die Entwickler bereits an, es werde keine Lootboxen geben. Es bleibt aber abzuwarten, ob es wirklich nur bei bezahlpflichtigen Post-Launch-Inhalten in Form von Car Packs bleiben wird. Bei Electronic Arts weiß man ja nie so genau …

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The Surge 2 Preview mit Video https://www.spiele-klassiker.com/the-surge-2-preview-mit-video/ Fri, 13 Sep 2019 06:32:56 +0000 https://www.spiele-klassiker.com/?p=349 Zusammenfassung: Es ist selten, dass sich ein Entwickler aufs Wesentliche konzentriert und nicht gleich das Blaue vom Himmel verspricht. The Surge 2 ist so ein Fall: Beim Studiobesuch konnten wir das Action-Rollenspiel ausführlich spielen, Videos aufnehmen und mit den Entwicklern quatschen. Unser Ersteindruck: The Surge 2 verspricht eine starke Fortsetzung zu werden, die sich vor […]

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Zusammenfassung: Es ist selten, dass sich ein Entwickler aufs Wesentliche konzentriert und nicht gleich das Blaue vom Himmel verspricht. The Surge 2 ist so ein Fall: Beim Studiobesuch konnten wir das Action-Rollenspiel ausführlich spielen, Videos aufnehmen und mit den Entwicklern quatschen. Unser Ersteindruck: The Surge 2 verspricht eine starke Fortsetzung zu werden, die sich vor allem im Detail verbessert und auf die Wünsche der Fans eingeht. Warum das der richtige Ansatz ist, klären wir in unserer Vorschau mit Video.

Inhaltsverzeichnis

The Surge 2 im Vergleich

Die Dark-Souls-Formel mit Science-Fiction zu kreuzen, mag zwar nicht sonderlich originell sein, doch im Fall von The Surge war uns das herzlich egal: Vor zwei Jahren gelang Deck 13 (Lords of the Fallen) das Kunststück, aus der einfachen Idee ein richtig gutes Spiel zu stricken, das seitdem jede Menge Fans gefunden und auch in unserem Test viel Lob kassiert hat: The Surge war fordernd, spannend und atmosphärisch, ließ aber auch noch viel Raum für Verbesserungen – und genau hier kommt der Nachfolger ins Spiel, der schon nach etwas mehr als zwei Jahren Entwicklung im Laden stehen soll und den du jetzt schon bei Amazon bestellen kannst..

 

Ob die Zeit ausreicht, um einen vollwertigen Nachfolger abzuliefern? Davon wollten wir uns selbst überzeugen und statteten den Entwicklern kurzerhand einen Besuch ab. Vor Ort bei Deck 13 hatten wir die Möglichkeit, The Surge 2 mehr als vier Stunden lang ohne Einschränkungen zu spielen, eigenes Videomaterial am PC aufzunehmen und mit den Entwicklern zu plaudern. Beim Anspielen der Beta-Version wurde uns schnell klar: The Surge 2 will das Rad zwar nicht neu erfinden, es aber zumindest ein ganzes Stück runder machen. Das Feedback der Spieler war dabei entscheidend für Deck 13, denn viele Neuerungen und Detailverbesserungen gehen direkt auf die Wünsche und Vorschlage der Community zurück.

Bau dir deinen Held

Die erste dieser Änderungen erleben wir gleich bei Spielstart: In The Surge 2 spielt man keinen vorgefertigten Helden mehr, stattdessen beginnt das Abenteuer mit einem solide ausgestatteten Charakter-Editor, in dem man sich Aussehen und Geschlecht der Spielfigur selbst zusammenstellt. Laut Deck 13 ist das ein Feature, das sich die Käufer des ersten Teils ausdrücklich gewünscht haben. Warren, der querschnittgelähmte Held aus dem Vorgänger, wird zwar auch in The Surge 2 wieder eine Rolle spielen, doch wie genau die aussieht, wollen wir hier natürlich nicht verraten.

Nach der Charaktererstellung verfrachtet uns das Action-Rollenspiel ohne Umschweife in ein Gefängnis, genauer: in eine Krankenstation, wo wir ohne Erinnerungen auf einem Behandlungstisch aufwachen. Ärzte sind weit und breit nicht zu sehen, doch dafür stolpern wir schon nach wenigen Schritten über die ersten Leichen. Warum gehen die Wachdrohnen auf uns los? Warum greifen uns manche der Insassen unvermittelt an? Erst nach einer Weile erfahren wir den Grund: Die gefährliche Nano-Seuche aus dem Vorgängerspiel hat sich ausgebreitet und die Stadt Jericho City erfasst. Dort herrscht nun blanke Anarchie, weshalb die Regierung die gesamte Stadt unter Quarantäne gestellt hat. Ein Teil der Bevölkerung hat sich zu mordenden Maschinenzombies gewandelt, der Rest wurde evakuiert oder fiel den Angreifern zum Opfer – und wir sind natürlich mittendrin.

Lern oder stirb

Das Spielgefühl erinnert auf den ersten Blick stark an den Vorgänger: Steuerung, Kameraführung, Menüdesign, das ist fast alles beim Alten geblieben. Unser wichtigstes Werkzeug fehlt allerdings: die Exo-Rig, eine Art biomechanisches Exo-Skelett, mit der wir unsere Kräfte verstärken und schwere Ausrüstung anlegen können! Noch bevor wir uns so ein praktisches Ding unter den Nagel reißen dürfen, wartet schon der erste Mini-Bosskampf auf uns – spätestens hier wird klar, dass auch The Surge 2 kein Spiel für Warmduscher wird. Wer nicht aufpasst, gibt schon im Tutorial zum ersten Mal den Löffel ab.

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Zum Glück liefert der Einstieg aber alle wichtigen Infos mit, wer den Vorgänger nicht gespielt hat, sollte sich darum in aller Ruhe mit den Grundlagen vertraut machen. Zum Ende des Tutorials müssen die Basics sitzen, denn hier wartet der erste richtige Bosskampf auf uns: Wir müssen gegen den Gefängnisdirektor antreten, der uns mit Brandbomben, schnellen Klauenangriffen und einer Drohne (die wir ihm nach unserem Sieg direkt abluchsen) ordentlich ins Schwitzen bringt.

Video

Jericho City

Auf den Bosskampf folgt die Freiheit: Wir betreten erstmals das in Trümmern liegende Jericho City. Die abgeriegelte Stadt ist der zentrale Schauplatz von The Surge 2 und soll deutlich größer ausfallen als jeder andere Level im Vorgängerspiel. Indem wir das Stadtgebiet sorgfältig erkunden, nützliche Upgrades sammeln, Schlüsselkarten finden oder Schalter betätigen, öffnen wir nach und nach neue Wege. Die führen uns in allerlei unterschiedliche Levels, die um die Stadtzone angeordnet sind. Neben dem Gefängnis entdecken wir beispielsweise auch eine trostlose, mit Giftmüll verseuchte Hafengegend, in der neue Gegner, Beute, Quests und Bosse auf uns warten. Im Gegensatz zum Vorgängerspiel ist die Reihenfolge der Levels aber nicht mehr streng vorgegeben und man darf selbst entscheiden, welchen Pfad man einschlagen will. Da die Gegner nicht mit unserem Level skalieren, könnten wir dadurch auch mal in einer Zone landen, die vielleicht noch zu hochstufig für uns ist. In dem Fall heißt es dann: tapfer durchbeißen oder einfach umdrehen und stattdessen einen Weg zu einem anderen Level suchen.

Mehr Charaktere, mehr Quests

Schon in der ersten Spielstunde fällt uns die wesentlich höhere Dialog- und Questdichte auf. Die Entwickler bemühen sich, Story und Spielwelt diesmal noch stärker miteinander zu verzahnen als im ersten The Surge. So trifft man schon zu Beginn auf deutlich mehr NPCs als im gesamten Vorgängerspiel. Viele von ihnen warten in kleinen Hubs auf uns, die als Verbindungsstücke zwischen dem Stadtgebiet und den angrenzenden Levels dienen. In diesen Stützpunkten dürfen wir nach Herzenslust mit Leuten quatschen, manche wollen mit uns handeln, andere haben kleine Nebenquests parat. Eine klare Steigerung gegenüber dem ersten The Surge! Doch leider hat die Sache auch einen Haken: Der selbst erstellte Held beziehungsweise die Heldin ist diesmal komplett stumm. Alle anderen Charaktere wurden dagegen sorgfältig vertont – schade, dass es da nicht für zwei zusätzliche Sprecher gereicht hat.

PC Spiele: The Surge 2

Kämpfen, sammeln, siegen

Auch wenn The Surge 2 nun etwas mehr Story auffährt, setzt es auf den exakt gleichen, motivierenden Gameplay-Kreislauf wie sein Vorgänger: Wir verbringen also wieder viel Zeit damit, Gegner zu "farmen", sie systematisch zu zerlegen, ihre Ausrüstung zu recyceln und so Stück für Stück stärker zu werden. Die schick animierten Kämpfe spielen sich gewohnt rabiat und wunderbar wuchtig. Einzig die Kamera macht hin und wieder etwas Probleme, besonders in engen Gängen oder wenn wir Feuerleitern, Treppen und Plattformen erkunden, wo der Überblick auch mal leiden kann. Auch die Sprungfähigkeit fühlt sich so hakelig an wie eh und je, hier hat sich kaum etwas getan. Schlimm? Nein. Aber nach zwei Jahren hätten wir hier zumindest etwas mehr Fortschritt erwartet.

Auch das wichtigste Feature kehrt nahezu unverändert zurück: Mithilfe des rechten Analogsticks schalten wir wieder gezielt die Körperteile der Gegner durch und konzentrieren unsere Angriffe auf Kopf, Körper, Arme oder Beine. Mit einem stark inszenierten (und äußerst brutalen) Finisher schlagen wir anschließend das Körperteil ab und haben so die Chance, nicht nur die Waffen unserer Gegner einzusacken, sondern auch gleich noch einen Bauplan oder Handwerksmaterial zu erbeuten.

Eile mit Weile

Mit dem gesammelten Zeug marschieren wir regelmäßig zu einer der spärlich verteilten Medibay-Stationen, die auch in The Surge 2 unsere wichtigste Anlaufstelle sind. Darum ist es umso wichtiger, dass wir beim Erkunden der Levels immer wieder die Augen nach den gut versteckten Abkürzungen offen halten, damit wir möglichst schnell wieder zur Medibay zurückfinden. Das klappte schon im Vorgänger gut und auch in The Surge 2 macht das Leveldesign einen durchdachten Eindruck. An der Medibay basteln wir neue Rüstungsteile für unsere Exo-Rig, die unterschiedliche Defensivwerte besitzen, unser Tempo beeinflussen und im Set auch spezielle Boni liefern, die sich stark auf unsere Spielweise auswirken können. (Nettes Detail: Diesmal gibt es auch schon kleinere Bonuseigenschaften für halb angelegte Sets.) Auch bereits gesammelte Ausrüstung lässt sich wie gewohnt mit Material in zehn Rängen verbessern, dadurch bleibt sie über die gesamte Spielzeit nützlich. Im New-Game-Plus-Modus, der nach dem Durchspielen freigeschaltet wird, kommen dann nochmal weitere zehn Qualitätsstufen inklusive neuer Handwerksmaterialien hinzu.

Computerspiele im Test: The Surge 2

Auch das kennen wir schon: Sobald wir die Station benutzen, wird unsere Lebenskraft aufgefüllt und alle Gegner respawnen, so dass wir wieder aufs Neue losziehen und die gleichen Gegner nochmal umholzen können, bis wir die gewünschten Materialien und Baupläne zusammen haben, um ein neues Rüstungsteil zu bauen oder ein Upgrade herzustellen. Ein wenig "Grinding" gehört also auch in The Surge 2 ausdrücklich dazu!

Blocken 2.0

The Surge 2 spult aber nicht einfach nur stumpf die Formel des Vorgängers ab, Deck 13 hat auch an wichtige Detailverbesserungen gedacht. Eine der wichtigsten Neuerungen betrifft das Blocken: Mit dem rechten Analogstick darf man feindliche Schläge nun gezielt in vier Richtungen abwehren. Erwischt man dabei den richtigen Moment, legt unsere Spielfigur einen effektiven Konter hin, der Gegner aus dem Gleichgewicht bringt. Das erfordert etwas Übung. Deck 13 betont deshalb, dass das Blocken zwar sehr nützlich, aber nicht verpflichtend ist – wer Angriffen lieber ausweichen will, kann das auch weiterhin tun. Clevere Idee: Damit man das neue System in Ruhe lernen kann, gibt's auch ein praktisches Implantat, das über unserer Spielfigur anzeigt, aus welcher Richtung der gegnerische Angriff erfolgt.

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Gegen den Frust

Stichwort Implantate: Auch da hat sich einiges getan. Auf den ersten Blick erinnert das System noch stark an den Vorgänger, wir sammeln also wieder verschiedenste Charakterbausteine, die uns mächtige passive Boni verpassen. Es gibt aber einen wichtigen Unterschied zum ersten The Surge: Musste man früher noch viele der kostbaren Slots mit Verbesserungen für Basisattribute belegen, ist das nun nicht mehr nötig. Stattdessen dürfen wir nun jedes Mal, wenn wir unsere Kernleistung steigern (was einem Levelaufstieg entspricht), auch Punkte auf Gesundheit, Ausdauer und Energie verteilen. Diese Werte haben kein Limit, das heißt, ihr könnt auch einfach mal eine Weile farmen und eure Spielfigur so ordentlich hochleveln. Sogar ein "überleveln" ist möglich, wenn man die nötige Zeit investiert. Das ist nur eine von mehreren Methoden, mit denen die Entwickler vermeiden wollen, dass die Spieler an einer zu kniffligen Stelle verzweifeln.

Ein weiteres Beispiel: Wenn ihr mal draufgeht, hinterlasst ihr wie gewohnt euer gesammeltes Tech Scrap, was in The Surge 2 zugleich Währung und Erfahrungspunkte darstellt. Es ist aber nicht immer ratsam, das Schrottpaket gleich wieder aufzusammeln, denn es spendiert uns einen nützlichen Heilungseffekt, sobald wir uns in seiner Nähe aufhalten. Das war im Vorgänger zwar auch schon so, allerdings hat das kaum jemand mitbekommen, wie uns die Entwickler verraten. Darum gibt's jetzt deutliches visuelles Feedback und eure Spielfigur leuchtet grün, sobald sie den Gesundheitsbuff bekommt. Außerdem werdet ihr nun auf einen Schlag geheilt, sobald ihr die verlorene Beute aufhebt – das kann besonders in Bosskämpfen eine wichtige Hilfe sein.

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Sinnvolle Verbesserung

Neben eurem Ausdauerwert, der vor allem für das Zuschlagen, Ausweichen oder Blocken zuständig ist, müsst ihr in Kämpfen auch eure Energieleiste im Auge behalten. Weil die im Vorgängerspiel aber nicht immer gut zu erfassen war, wurde sie für The Surge 2 ein wenig entschlackt: Die Leiste ist nun in Akku-Ladungen unterteilt, die man auch im Eifer des Gefechts noch gut ablesen kann. Als Faustregel gilt: Alles, was Energie verbraucht, kostet nun einfach eine Akku-Ladung, zum Beispiel wenn ihr ein Körperteil abschlagen oder euch heilen wollt. Vor allem Letzteres ist entscheidend: Standardmäßig seid ihr nämlich mit einer Injektion ausgerüstet, die Energie verbraucht und dafür eure Gesundheit erneuert. Diese Heilspritze lässt sich nun auch mehrfach aufladen, so dass ihr mehrere Heilungen abspeichern und euren Gesundheitsvorrat zwischendurch immer wieder erneuern könnt. Da sich Implantate außerdem nun auch wie Ausrüstung upgraden lassen, könnt ihr die Anzahl der gespeicherten Heilungen erhöhen – ein kleines, aber wichtiges Detail.

PC Action Spiele: The Surge 2

Neue Waffen

Auch das Waffenarsenal wurde selbstverständlich erweitert, es gibt nun neun anstelle der fünf bekannten Waffenklassen aus dem Vorgänger. Schon in den ersten Stunden sammeln wir jede Menge futuristische Kreissägen, improvisierte Speere, umfunktionierte Werkzeuge und vieles mehr. Zu den Neuzugängen zählen auch die sogenannten Mehrzweck-Waffen, etwa eine Axt, die aus zwei Teilen besteht und besonders sehenswerte Combos vom Stapel lässt.

Im Zuge dessen hat Deck 13 auch den Rotstift angesetzt: Die Waffenkenntnis-Mechanik aus dem Vorgängerspiel wurde ersatzlos gestrichen, ihr verbessert euch also nicht mehr, indem ihr eine bestimmte Waffengattung besonders häufig benutzt. Das soll den Spieler dazu ermutigen, alle Kampfgeräte ohne Reue durchzuprobieren, anstatt wie im Vorgängerspiel nur auf eine Waffensorte zu setzen. Außerdem versprechen die Entwickler, dass neue Waffen nicht mehr nur auf Stufe 1 droppen, sondern auch schon höhere Ränge haben können, damit sie schneller zu gebrauchen sind.

Fernkampf spielt nach wie vor eine untergeordnete Rolle, auch wenn die Kampfdrohnen diesmal deutlich stärker ausfallen. Ein einfaches Beispiel ist die Laserdrohne, die nun viel mehr Schaden austeilt. Ihre Schüsse werden nun sogar von Hand ausgelöst, das macht die Kämpfe dynamischer, zumal Drohnen nun auch Körperteile abtrennen oder Schilde zerstören können. Dafür verbraucht sie allerdings auch wertvolle Munition, die wir sammeln oder beim Händler besorgen, dadurch müssen wir die Drohne nun etwas gezielter einsetzen als früher.

Online Features

Einen vollwertigen Multiplayermodus gibt es zwar nicht, im Gegensatz zum ersten The Surge haben es aber zumindest ein paar Online-Komponenten ins Spiel geschafft. So begegnen uns hin und wieder sogenannte Rache-Feinde in den Levels; dahinter verbergen sich gefallene Spieler, die an dieser Stelle gestorben und nun als Gegner wiederauferstanden sind. Diese Typen sind schneller und kräftiger als normale Feinde und stellen eine größere Herausforderung dar, liefern dafür aber auch extra viel Tech-Scrap als Belohnung. Zusätzlich dürfen wir die Levels mit Graffitis markieren und anschließend mit anderen Spielern in der Gegend teilen – dadurch kann man sie beispielsweise auf Secrets hinweisen oder vor einer Gefahr warnen.

Action PC Games: The Surge 2

Bosskämpfe satt

Das erste The Surge hatte (ohne DLCs) nur fünf große Bosskämpfe zu bieten. Die waren zwar toll inszeniert, für ein Spiel dieser Art ist das aber einfach zu wenig. The Surge 2 soll darum deutlich mehr dicke Brocken liefern, aber auch mehr kleinere Zwischenbosse wird es geben. Beispielsweise sollen wir für eine Gruppe zwielichtiger Kultisten, die sich selbst Hüter des Funkens nennen, einen bestimmten Boss in der Hafengegend jagen. Zwei Stunden später stehen wir vor ihm: Ein fetter Typ hat sich in einer Kapsel eingeschlossen, die auf riesigen synthetischen Beinen durch die Kampfarena stakst. Mit seinen flüssigen und ziemlich unberechenbaren Animationen erinnert uns das Stahlbiest an eine Mischung aus Riesenspinne, Seeungeheuer und den Stridern aus Half-Life 2. Zwei Minuten später liegen wir am Boden, der Lebensbalken leer.

Wie schwer soll The Surge 2 werden? Haben nur Profis eine Chance? Als wir Johannes Bickle und Thorsten Lange von Deck 13 darauf ansprechen, erklären sie, dass der Schwierigkeitsgrad zwar immer fordernd, aber nie unfair sein soll. Schließlich haben die Entwickler auch hierzu viel Feedback erhalten und dabei festgestellt, dass manche Spieler beim ersten The Surge überfordert waren. "Bosse sollen keine Wand sein, die den Spieler aus dem Spiel treiben." findet Thorsten und erklärt weiter: "Diese Difficulty Spikes [Schwierigkeitsspitzen], die im ersten The Surge dafür sorgten, dass Leute ausgestiegen sind, obwohl sie bis dahin viel Spaß mit dem Spiel hatten, wollen wir vermeiden. Wer einen Boss erreicht, sollte auch in der Lage sein, ihn zu besiegen. Vielleicht wird man dabei zwei, drei Mal scheitern, aber dann sollte es klappen." Es sind Überlegungen wie diese, die zeigen, dass Deck 13 das Feedback der Spieler ernst nimmt und auch bereit ist, an einigen Grundsätzen des Vorgängers zu rütteln, seine Sperrigkeit (oft als "Dark-Souls-Faktor" verschrien) an manchen Stellen abzuschwächen. Richtig so! Denn die Maßnahmen zeigen schon in unserer Anspielzeit Wirkung: Wenn das gesamte Spielerlebnis auf dem Niveau der ersten Stunden bleibt, dürfte The Surge 2 eine ganze Ecke besser werden als sein Vorgänger.

The Surge 2 erscheint am 24. September 2019 für PC, Xbox One und PS4. Das Action-Rollenspiel wird von Deck 13 in Frankfurt am Main entwickelt, die sich bereits mit The Surge (2017), Lords of the Fallen (2014) und Venetica (2009) einen Namen im Genre gemacht haben.

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Wolfenstein: Youngblood in der Vorschau https://www.spiele-klassiker.com/wolfenstein-youngblood-in-der-vorschau/ Thu, 18 Jul 2019 06:07:52 +0000 https://www.spiele-klassiker.com/?p=332 Zusammenfassung: Als B.J. Blazkowicz verschwindet, ist es für seine Töchter an der Zeit, in seine Fußstapfen zu treten. Wir haben Wolfenstein: Youngblood erstmals selbst angespielt, um uns von den Fähigkeiten der Zwillinge Soph und Jess zu überzeugen. Gerade im Koop macht der Shooter dabei schon jetzt viel Spaß. Inhaltsverzeichnis Der Wolfenstein-Klassiker: So geht es weiter […]

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Zusammenfassung: Als B.J. Blazkowicz verschwindet, ist es für seine Töchter an der Zeit, in seine Fußstapfen zu treten. Wir haben Wolfenstein: Youngblood erstmals selbst angespielt, um uns von den Fähigkeiten der Zwillinge Soph und Jess zu überzeugen. Gerade im Koop macht der Shooter dabei schon jetzt viel Spaß.

Inhaltsverzeichnis

Der Wolfenstein-Klassiker: So geht es weiter

Auf der E3 im vergangenen Jahr haben die Entwickler von Machine Games angekündigt, dass die Wolfenstein-Reihe mit Youngblood zunächst mit einem Spin-off weitergeführt wird, bevor sich die Schweden mit Wolfenstein 3 beschäftigen. Damit setzen die Macher das Muster fort, das sie seit dem Reboot der legendären Shooter-Serie im Jahre 2014 verfolgen. Diesmal werkelt Machine Games jedoch nicht alleine am Spiel. Man hat sich mit Arkane Studios die Macher der Dishonored-­Reihe ins Boot geholt, die vor allem ihre Erfahrungen beim Level-Design einbringen sollen.

Shooter Wolfenstein: Youngblood

Noch vor der E3 2019 hat uns Bethesda nach London eingeladen. Dort konnten wir die Delux Bonus-Version von Wolfenstein: Youngblood (jetzt für 69,99 € kaufen) erstmals eine ganze Stunde lang im Koop-Modus anspielen. Zusammen mit einem Kollegen haben wir die Straßen von Paris unsicher gemacht und einen Zeppelin der Nazis zum Absturz gebracht. 

Französische Revolution 2.0

Während uns The Old Blood vor vier Jahren einen Einblick in die Vergangenheit von B.J. Blazkowicz gewährt hat, geht es diesmal deutlich in die Zukunft. Genauer gesagt ins Jahr 1980. Ungefähr 19 Jahre nach den Ereignissen von The New Colossus lebt Familie Blazkowicz in Mesquite, Texas, im befreiten Amerika. William und Anya bringen ihren inzwischen 18-jährigen Zwillingstöchtern Zofia und Jessie alle wichtigen Techniken für den Kampf gegen Nazis bei. Doch eines Tages verschwindet B.J. unter mysteriösen Umständen. Die einzige Spur führt nach Paris, das nach wie vor unter der Herrschaft der Nazis steht.

Also machen sich die beiden Schwestern auf, ihren Vater aufzuspüren. Obwohl beide zuvor noch nie einen Menschen getötet haben, müssen sie sich schnell auf die Lehren ihrer Eltern verlassen, denn im Kampf um Paris geht es um Leben oder Tod. Bei der Suche nach B.J. treffen Soph und Jess in der französischen Hauptstadt auf Verbündete in Form des örtlichen Widerstands. Um ihrem eigenen Ziel näherzukommen, greifen die beiden den Freiheitskämpfern natürlich unter die Arme. Unterstützt werden die Schwestern bei ihrer Suche zudem von ihrer Freundin Abby, der Tochter von Grace Walker, die unter anderem als Pilot und Hacker in Erscheinung tritt.

PC Spiele Wolfenstein: Youngblood

Die Terror-Zwillinge

Das Besondere an Youngblood gegenüber den anderen Teilen der Reihe ist natürlich die Tatsache, dass die Entwickler das Abenteuer der beiden Schwestern nutzen, um erstmals ein Koop-Erlebnis in Wolfenstein zu realisieren. Zwar war dies seinerzeit nicht der Hintergedanke, als man sich entschied, dass B.J. und Anya Zwillinge bekommen sollten, sah es nun jedoch als glückliche Fügung. Für die Entwickler ging es vor allem darum, sich mit dem vierten Spiel der Serie einer neuen Herausforderung zu stellen. Jess hat ihre Tarnvorrichtung aktiviert und kann vom Soldaten vor uns nicht erkannt werden. So können wir um den Gegner herum schleichen und ihn von hinten ausschalten. 

Wir schlüpfen also wahlweise in die Rolle von Jess oder Soph, die jeweils einen anderen Spielstil verkörpern. Während Jessie von ihrer Mutter in direkter Offensive und Nahkampf ausgebildet wurde, lernte Zofia von B.J. das lautlose Vorgehen und den Umgang mit Scharfschützengewehren. Das gesamte Spiel wurde darauf ausgelegt, dass zwei Spieler diese beiden Rollen ausfüllen und sich gegenseitig unterstützen. Während unserer Anspielsession funktionierte das bereits hervorragend und das Zusammenspiel erzeugte enormen Spielspaß – besonders gegen starke Elite-Gegner. Hier bekommt das Spiel nämlich noch eine gewisse taktische Komponente. So gibt es Gegner, die sich am besten besiegen lassen, indem ein Spieler die Aufmerksamkeit auf sich zieht, während der andere Schwachpunkte auf der Rückseite des Feindes unter Beschuss nimmt. Mit dieser Zwei-Spieler-Dynamik lassen sich sicher auch sehr interessante Boss-Kämpfe gestalten.

Noch nicht sehen konnten wir, wie gut das Ganze mit einer KI an der Seite funktioniert. Denn das Spiel soll auch komplett solo spielbar sein. Die zweite Schwester ist aber trotzdem die ganze Zeit dabei und ihre Spielweise soll sich nicht groß von einem menschlichen Spieler unterscheiden. Die Entwickler haben nach eigenen Angaben eine KI entwickelt, die einerseits nicht lästig wird oder dem Spieler im Weg ist, andererseits soll die jeweilige Schwester auch spürbar ihren Beitrag leisten. Der spielerische Erfolg hängt aber nach wie vor vom Können des Spielers ab.

PC Spiele im Test Wolfenstein: Youngblood

Offenere Missionsstruktur

In Sachen Neuerungen belassen es die Entwickler aber nicht nur beim Koop-Modus. So ist Youngblood das bislang offenste Spiel der Reihe. Die einzelnen Levelgebiete sind zwar nach wie vor relativ linear aufgebaut, aber die Abfolge der einzelnen Missionen und Story-Abschnitte soll diesmal mehr Freiheit ermöglichen. Paris ist dazu in verschiedene Teile unterteilt, die wir frei per Metro (Schnellreise) ansteuern und dort Missionen erfüllen. Hier kommen die Macher von Arkane Studios ins Spiel, denn diese einzelnen Abschnitte sollen ähnlich wie die Levels in Dishonored funktionieren.

Besonders in der Mitte des Spiels werden dabei vor allem diverse Nebenmissionen geboten. Diese sollen aber nicht so flach ausfallen wie die Uberkommando-Missionen in New Colossus. Stattdessen sollen sie sinnvolle Aufgaben enthalten und neue Informationen rund um die Hauptgeschichte oder den Widerstand liefern. Durch die offenere Struktur des Spiels sollen die Spieler so auch zur Rückkehr in bestimmte Gebiete motiviert werden – zum Beispiel, wenn sich eine Nebenaufgabe noch als zu schwer herausstellt, die man später mit zusätzlichen Möglichkeiten erneut angehen möchte. Denn mehr Tiefe wird es diesmal auch bei der Charakter-Entwicklung geben.

Ein Hauch von Rollenspiel

Die bisher bekannten Perks, die durch bestimmte Aktionen im Spiel freigeschaltet werden, gehören der Vergangenheit an. Stattdessen sammeln beide Spieler Erfahrungspunkte und steigen im Level auf. Das bringt jedes Mal einen Attributspunkt und diese Punkte können frei in drei Talentbäumen für verschiedenste passive und aktive Fähigkeiten ausgegeben werden. Richtig gehört, die Schwestern verfügen auch über spezielle aktive Skills, die ihrem Spielstil entsprechen. So kann Soph zum Beispiel eine Tarnung aktivieren, mit der sie einige Zeit unsichtbar wird. Auch die für Wolfenstein typische Fähigkeit, beidhändig Waffen zu tragen, wird auf diese Weise freigeschaltet. Außerdem können die Schwestern sogenannte "Pep Signals" einsetzen, mit denen sie sich kurzzeitig gegenseitig pushen, was je nach Geste unterschiedliche Buffs gewährt. Fast schon wie bei einem Rollenspiel verdienen wir uns Erfahrungspunkte und steigen so im Level auf, was uns Fähigkeitspunkte und Werteverbesserungen einbringt. Fast schon wie bei einem Rollenspiel verdienen wir uns Erfahrungspunkte und steigen so im Level auf, was uns Fähigkeitspunkte und Werteverbesserungen einbringt.

Spiele Klassiker Wolfenstein: Youngblood

Zusätzlich zu den Erfahrungspunkten gibt es in der Spielwelt Silbermünzen zu sammeln. Es lohnt sich, nach den Silberlingen Ausschau zu halten: Damit werden nicht nur Skins für die Powerrüstungen der Zwillinge freigeschaltet, sondern auch zahlreiche Upgrade-­Möglichkeiten für die breite Auswahl an Waffen. So verpassen wir zum Beispiel einem Sturmgewehr einen besseren Kolben, eine Zielvorrichtung und ein größeres Magazin, um auf diese Weise die Werte des Schießeisens zu verbessern. So lassen sich die Waffen sehr praktisch an den eigenen Spielstil anpassen.

Mit Youngblood bringen die Entwickler auch eine Mechanik zurück, die in Ego-Shootern eigentlich schon als ausgestorben galt: die Leben. Beide Charaktere verfügen über einen gemeinsamen Pool an "Lebensherzen". Diese werden verbraucht, wenn eine der Schwestern das Zeitliche segnet und neu spaw­nen muss. Erst wenn alle Leben aufgebraucht sind, gibt es ein Game over und es muss ein Spielstand geladen werden. Mit gutem Zusammenspiel lässt sich der Verbrauch von Leben aber auch minimieren. Hat ein Spieler-Charakter keine Lebenspunkte mehr, ist dieser nicht sofort ausgeschaltet, sondern zunächst nur kampfunfähig. Für kurze Zeit besteht so für den Partner die Möglichkeit, seinen Mitkämpfer wieder auf die Beine zu stellen.

Spielspaß steht über allem

Der Spielspaß stand für die Entwickler diesmal klar im Vordergrund. Dazu wurde auch der Fokus auf Zwischensequenzen ein wenig zurückgefahren. "Wir haben uns auch die Freiheit genommen, ein paar hilfreiche Dinge ins Spiel einzubauen, wie zum Beispiel einen Doppelsprung oder Lebensbalken über den Feinden. Wir wollten diesmal einfach mehr Sachen in das Spiel einbauen, mit denen sich der Spaß des Spielers verbessern lässt", erklärt uns Senior Game Designer Andreas Öjerfors während des Anspielevents.

Dass dieser Anspruch bereits sehr gut funktioniert, konnten wir in zwei Missionen vom Anfang des Spiels erleben. Als Erstes infiltrieren wir mit Soph und Jess einen Nazi-Zeppelin, um dort einen wichtigen Kommandeur auszuschalten. Da dies der erste Einsatz der Schwestern ist, erleben wir hier auch ihren ersten Nazi-Kill, der beiden zunächst kurz zu schaffen macht, bevor jedoch die Konditionierung ihrer Eltern einsetzt und sie sich im Stile ihres Vaters durch die Gegner kämpfen.

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Danach geht es in die Straßen von Paris auf der Suche nach dem Versteck des Widerstandes. Hier steht uns ein wenig mehr Platz zur Verfügung als in den engen Gängen des Zeppelins, die coole Dynamik mit unserem Spielpartner geht aber zu keiner Zeit verloren. Hier fällt allerdings auch auf, dass die Entwickler bis zum Release in knapp zwei Monaten noch ein wenig Feinschliff vor sich haben. So setzte die KI an einer Stelle aus, an der mehrere Gegner einen schmalen Durchgang zu passieren versuchten. Auch optisch kann das Spiel an einigen Stellen noch ein wenig Politur vertragen. Besonders in Zwischensequenzen wirkten einige Texturen und Modelle etwas altbacken. Im Gegensatz zum kommenden Doom Eternal setzen die Macher bei Wolfenstein: Youngblood auch noch nicht auf die neue idTech-7-Engine, sondern noch auf deren Vorgänger. Ein spaßiges Shooter-Abenteuer, das seinen Vorgängern in nichts nachsteht, scheint der Titel aber dennoch zu werden. Besonders die diversen neuen Gameplay-Elemente dürften für frischen Wind sorgen, der nicht nur Wolfenstein-Fans begeistern kann.

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