Battlefield 1

Battlefield 1 im Test
Teile uns...

Erster Weltkrieg – die Ur-Katastrophe des 20.Jahrhunderts. Ist die Battlefield-Reihe vor allem für ihren spannenden Mehrspielermodus bekannt, versucht sich der neuste Teil Battlefield 1 auch an einer anspruchsvollen Einzelspielerkampagne, die den Krieg aus verschiedenen Perspektiven zeigt.

Bei Battlefield 1 handelt es sich nicht um einen Neuanfang der beliebten Ego-Shooter -Reihe. Die Zahl gibt vielmehr die Zeit des Geschehens an: Der Erste Weltkrieg. Das Spiel teilt sich dabei in eine Einzelspielerkampagne und einen Mehrspielermodus auf.

Aufbau des PC Games

In der Einzelspielerkampagne sind insgesamt fünf verschiedene Geschichten mit unterschiedlichen Protagonisten und Schauplätzen spielbar. Dabei wird jeweils ein anderer Aspekt des Ersten Weltkrieges in den Vordergrund gerückt. Beispielsweise gilt es einmal als ehemaliger Chauffeur einen britischen Panzer im Stellungskrieg gegen die deutschen Soldaten zu lenken. Ein anderes Mal gehört man zur italienischen Sondereinheit Arditi und kämpft in den italienischen Alpen gegen Österreich-Ungarn. Auch der Kampf zwischen dem osmanischen Reich und einzelnen Rebellengruppen wird mit der Geschichte um Lawrence von Arabien in Battlefield 1 aufgenommen.

Computerspiele im Test

Jede der fünf Geschichten ist in untergeordnete Kapitel eingeteilt. Je Kapitel gilt es Aufgaben zu bewältigen – so z.B. ein bestimmtes Gebiet einzunehmen, die gegnerische Artillerie auszuschalten oder eine wertvolle Fracht zu stehlen. Es stehen verschiedene Waffen oder gegebenenfalls auch Fahrzeuge zur Verfügung. Zwischendurch treiben Dialoge und Zwischensequenzen die jeweiligen Stories weiter voran. Mit der Tastatur bewegt man die Figur, wechselt Waffen und führt andere grundlegende Befehle aus. Zielen und Feuern funktioniert über die Maus.

Die Steuerung im Mehrspielermodus funktioniert ebenfalls auf diese Weise. Hier stehen sich bis zu 64 Spielenden gegenüber und treten in unterschiedlichen Modi gegeneinander an, wie beispielsweise in den Klassikern Eroberung oder Team-Deathmatch. Aber auch neue Modi sind in Battlefield 1 vertreten. Im Modus Kriegstauben gilt es Nachrichten mit der eigenen Brieftaube abzuschicken und gegnerische Nachrichten aufzuhalten. Ebenfalls neu ist der umfangreiche Modus Operationen. Die Szenarien sind hier tatsächlichen Offensiven des Ersten Weltkrieges nachempfunden. Aufgeteilt sind die Spielenden in zwei Teams, Angreifer und Verteidiger. Die Angreifer müssen Sektoren einnehmen, die Verteidiger diese aufhalten. Dies findet nicht nur auf einer Karte statt, sondern auf bis zu drei. Wurden alle Sektoren einer Karte eingenommen, wechselt das Geschehen zur nächsten. Eine Runde im Operationen-Modus nimmt dementsprechend viel Zeit in Anspruch.

News zu Battlefield 1

Im Mehrspielermodus kann man zwischen vier Soldatenklassen wählen: Sturmsoldat, Sanitäter, Versorger und Aufklärer. Je nach Wahl, erhält man bestimmte Fähigkeiten und Aufgaben in einem Mehrspielermatch. Sanitäter können Mitspielende versorgen oder Fahrzeuge in Stand setzen, Versorger sind für die Munition verantwortlich und Sturmsoldaten für den Angriff. Die Aufklärer können Feinde markieren – und so für alle Mitspieler auf der Karte sichtbar machen.

Fazit: Battlefield 1 ist keine großartige Neuerung, keine Revolution auf dem PC Spiele Markt. Trotz ist der Kauf zu empfehlen, denn die vielfältigen Aufgaben, Modi und Spielertypen machen das PC Games kurzweilig und sehr spannend. Die Aufgaben sind z.T. sehr herausfordernd und lassen auch für Veteranen der Battlefield-Reihe Spaß aufkommen. Für Neulinge sind die Einstiegshörden und Überlebenschancen recht hoch – da heißt es Durchhalten.

Technisch ist das Spiel auf dem neuesten Stand – Geschwindigkeit, Sound, Effekte – da bleibt kein Wunsch übrig.

Verwandte Beiträge