Preview zu Underworld Ascendant

Zusammenfassung: Mitte November steht der Release des Rollenspiels Underworld Ascendant an. Auf der letzten gamescom konnte eine Vorab-Version gespielt werden, die einen ersten Blick auf das Adventure-Spiel liefert. Video und Preview von Underworld Ascendant.

Inhaltsverzeichnis

Keine fixen Klassen

Um uns dieses Konzept vorzuführen, stellten uns die Entwickler zu Beginn der Demo drei sogenannte "Hero Kits" zur Verfügung – quasi Bündel verschiedener Talente, Gegenstände und Fähigkeiten. So konnten wir etwa zwischen einem auf Nahkampf ausgelegten Combat Kit, einem Stealth Kit und einem Magic Kit wählen. Da Letztere allerdings weitaus weniger Angriffsmöglichkeiten zu bieten hatten und mehr aufs Ausweichen ausgelegt waren, griffen wir natürlich zum Schwert.

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Zentraler Punkt des Stygian Abyss ist das Quest Board, an dem wir alle verfügbaren Aufträge finden. Zwar hatten die Entwickler auch über einen Open-World-Dungeon nachgedacht, diese Idee aber schnell wieder verworfen. Zu groß war die Angst vor einem "Walking Simulator", in dem Spieler nur herumlaufen, ohne dass etwas passiert. Mit dem Quest Board, gelangt ihr nun stattdessen direkt zur Action.

Im fertigen Spiel soll es diverse Aufträge geben – wie zum Beispiel Erkundungsquests, während der wir uns durch einen Dungeon schlagen und alle Areale entdecken müssen Alternativ gilt es, alle Gegner in einem bestimmten Bereich zu erledigen, Items zu finden oder Beobachtungen abzuschließen. Die Aufgaben, die uns im Stygian Abyss erwarten, werden zufällig ausgewählt. Auch bei mehreren Spieldurchläufen bekommen wir es also immer mit unterschiedlichen Quests zu tun, die alle die Story vorantreiben. In der Demo war unser Ziel etwa, 51 Prozent einer Dungeon-Karte aufzudecken. Dafür springen wir in ein Portal und lassen uns ins Level teleportieren.

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Kampf um Ressourcen

Auf der anderen Seite erwartet uns der Silver Sapling – ein Überbleibsel aus dem originalen Ultima Underworld. Diesen können wir in ein Stück Erde pflanzen und erhalten so einen Respawnpunkt. Darüber hinaus steht uns eine Karte zur Verfügung, auf der wir nicht nur Wegpunkte hinterlassen, sondern auch zu jeder Markierung eine kurze Notiz schreiben können. Eine Fackel suchen wir vergebens, um uns in der dunklen und verwinkelten Höhle zurechtzufinden brauchen wir daher andere Lichtquellen wie beispielsweise tragbare Kerzenständer. Alternativ gibt es auch einen glühenden Dolch, dessen Mehrwert im Kampf so gering ist, dass er sich eher als Leuchte eignet.

Preview von Underworld Ascendant

So gewappnet, begeben wir uns auf unsere Erkundungstour. In der Untergrund-Welt von Underworld Ascendant gibt es einiges zu entdecken. Hinter jeder Ecke warten Geheimnisse, Truhen und Items nur darauf, von uns gefunden zu werden. Kleinere Gegenstände landen dabei in einem unserer Inventar-Slots. Ausrüstung wird hingegen automatisch angelegt. Helme, Rüstungen und dergleichen verbessern unsere körperliche Widerstandsfähigkeit. Handschuhe werden sogar ingame angezeigt und verändern unser Aussehen. Über allzu viel Loot dürfen wir uns aber nicht freuen. Das First-Person-RPG besticht nämlich durch eine enorme Ressourcenknappheit. Zudem verlieren wir ziemlich schnell Mana und Lebenspunkte. Damit wollen uns die Entwickler dazu bringen, bedächtig mit unseren verfügbaren Mitteln umzugehen.

Auch in Kämpfen gilt es, aufmerksam zu sein. Unsere Gegner erscheinen nämlich zufällig und nehmen uns direkt ins Visier, wenn wir nicht vorsichtig sind. In unserer Demo bekommen wir es zumeist mit Skelettkriegern zu tun, denen wir mit leichten und schweren Attacken zusetzen, während wir tänzelnd ausweichen und blocken. Dabei kommt so etwas wie ein Rhythmus auf, zwischen Spieler und Gegner entwickelt sich ein reges Hin und Her.

Video

Viele Wege führen nach Rom

Auch die Umwelt stellt uns hier und da vor kleinere Herausforderungen – etwa mit Sprungpassagen oder schwingende Axtfallen. Kurz vor Ende des Levels finden wir uns zudem in einem Raum wieder, dessen einziger Ausgang durch ein Metallgitter verschlossen ist. Hier müssen wir uns also selbst einen Weg nach draußen suchen. Wir entscheiden uns am Ende dafür, eine der herumstehenden Kisten aufzuheben und als Kletterhilfe zu benutzen. Die Entwickler verraten uns im Nachgang jedoch, dass wir genauso gut den Holzboden mit dem Schwert zerhacken oder einfach anzünden hätten können. In Underworld Ascendant gibt es also nicht nur eine richtige Lösung, sondern verschiedene Wege, die zum Ziel führen. Unserer Kreativität sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Überzeugen könnt ihr euch davon ab dem 15. November. Dann erscheint Underworld Ascendant für den PC. Eine Konsolenversion für PS4, Xbox One und Nintendo Switch ist ebenfalls in der Mache, hier steht ein Releasedatum aber noch aus.

Fazit

Man merkt den Entwicklern von Otherside Entertainment an, mit wie viel Herzblut sie bei der Sache sind. Umso mehr ist es zu wünschen, dass Underworld Ascendant zu dem wird, was sich die Macher vorgestellt haben. Momentan kommen einige Zweifel auf. Die Demo, die wir spielen durften, war eine Prä-Beta-Version und alles andere als fehlerfrei. Die Steuerung fühlte sich hakelig an. Manchmal wurde der angewählte Gegenstand verfehlt oder eine Truhe wieder geschlossen, statt den Inhalt mitzunehmen. Das User Interface war noch nicht ausgereift. Zweimal Tab drücken, um aus dem Menü rauszukommen, ist etwas umständlich. Dazu kamen Rendering-Probleme, durch die der sonst nette Art-Style (offensichtlich von Dungeons and Dragons inspiriert) zu leiden hatte. Die Macher sollten sich wirklich überlegen, das Releasedatum noch einmal zu verschieben, sonst könnte das für viele Fans und Kickstarter-Unterstützer eine ziemliche Enttäuschung werden.

The Walking Dead im Test für PC´s

Zusammenfassung: Mit "Genug mit Wegrennen" erschien kürzlich die erste von insgesamt vier Episoden der letzten Staffel von Telltales The Walking Dead-Adventure-Reihe. Grund genug um in diesem Artikel zu schauen, ob Story und Gameplay überzeugen oder sich auch hier die allgemeine Zombie-Müdigkeit einstellt.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund-Storry

Nachdem Clementine in Staffel 3 A New Frontier eher ein Nebencharakter war und sich das Spiel mehr auf die Figur Javi konzentrierte, steht das bereits in der ersten Staffel eingeführte Mädchen nun wieder im Mittelpunkt. Seitdem sind natürlich einige Jahre vergangen und Clementine ist zu einer jungen Frau geworden, die weiß, was nötig ist, um in einer von Zombies bevölkerten Welt zu überleben. War Clem in der ersten Staffel noch das junge, schüchterne Anhängsel von Hauptfigur Lee, übernimmt sie nun selbst Verantwortung, indem sie sich um den kleinen Alvin Junior kümmert. Auch dieser ist seit seiner Geburt in Staffel 2 natürlich älter geworden und wird bereits von Clementine im Überlebenskampf unterrichtet. Die Beziehung von Clem und ihrem Ziehsohn steht daher klar im Mittelpunkt von Genug mit Wegrennen, der ersten von insgesamt vier Episoden der letzten Staffel von Telltales The Walking Dead.

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So nimmt man Einfluss auf das Spielgeschehen

Zu Anfang der Episode sind Clementine und AJ noch allein unterwegs. In den Gesprächen zwischen den beiden dürfen wir Telltale-typisch aus vier Dialog-Optionen wählen, welche die Beziehung und teilweise auch die Story beeinflussen. So entscheiden wir beispielsweise, wie wir den Kleinen von seinem Hunger ablenken oder welchen Ratschlag wir ihm mit auf den Weg geben, bevor wir zusammen ein altes Gebäude betreten. Natürlich spielen diese Dialogoptionen und deren (teils verheerende) Konsequenzen auch eine große Rolle, wenn wir später mit anderen – freundlich oder feindlich gesinnten – Menschen interagieren. Telltale-typisch hängt der Ausgang vieler Situationen von eurer gewählten Dialog-Option ab. Telltale-typisch hängt der Ausgang vieler Situationen von eurer gewählten Dialog-Option ab.

Erstmals in der Geschichte der Reihe wurden sämtliche Gespräche sogar deutsch vertont. Die Leistung der Synchronsprecher ist jedoch etwas durchwachsen. Einige Figuren wurden richtig gut getroffen, aber gerade Clementines Sprecherin hat oftmals Probleme, die passenden Emotionen zu vermitteln. An die sehr hohe Qualität der englischen Sprachausgabe kommt die deutsche leider bei Weitem nicht heran. Die Qualität der Story selbst ist ebenfalls etwas schwankend, was auch daran liegt, dass man nach den Comics sowie etlichen TV-Serien- und Telltale-Games-Staffeln das Gefühl hat, jede Situation in jedem Szenario bereits zu kennen.

So ist es wenig überraschend, dass bei Clems und AJs anfänglichem Beutezug etwas gewaltig schief geht und die Menschen, die sie und den Kurzen freundlich in ihre Gruppe aufnehmen, offenbar ein paar Dinge vor ihr verbergen. Interessant ist jedoch, dass sie diesmal nicht in einer Gruppe Erwachsener landet, sondern sich mit ein paar ehemaligen Internatsschülern in deren alter Schule vor den Zombiehorden verschanzt. Clem und AJ treffen also auf Leute in ihrem Alter, wodurch die Probleme innerhalb der Gruppe sich ein wenig anders äußern als in den Staffeln zuvor. Teltale nimmt sich dabei sehr viel Zeit einzelne Charaktere vorzustellen, was ganz je nach Figur unterhaltsam, aber auch manchmal ein wenig öde sein kann. Der Mittelteil von Genug mit Wegrennen ist dadurch teilweise etwas zäh, doch das Finale der Episode punktet dafür mit einer spannenden Wendung und einem kleinen Schocker, der einen für die zweite Folge wieder anheizt.

Video

Fazit zum Survival Game

In puncto Gameplay hat sich natürlich nicht sonderlich viel getan im Vergleich zur letzten Staffel. Noch immer ist The Walking Dead mehr interaktiver Film (oder eben Serie) als klassisches Spiel. Neben den bereits erwähnten und bekannten Dialogen meistert ihr Action-Passagen weiterhin mit Quicktime-Events oder indem ihr mit dem Analogstick oder der Maus einen Gegner oder ein Objekt anvisiert und an- oder zugreift. Dennoch bemüht sich Telltale um ein wenig Abwechslung. An einer Stelle dürft ihr die wandelnden Toten zum Beispiel in gestellte Fallen locken statt sie im Nahkampf zu killen. Gegen Ende gibt es sogar eine kleine Grusel-Passage, in der ihr euch mit einer Taschenlampe durch die Dunkelheit bewegt. In einem Abschnitt dürft ihr die Untoten in Fallen locken statt sie wie gewohnt im Nahkampf zu töten. In einem Abschnitt dürft ihr die Untoten in Fallen locken statt sie wie gewohnt im Nahkampf zu töten.

The Waking Dead spielen

Von diesen Szenen hätten wir uns mehr gewünscht, da ansonsten der bekannte Telltale-Trott agiert. Immerhin darf man nun in den Spiel-Abschnitten meistens die Kamera frei drehen, was die Steuerung komfortabler macht. Doch technisch ist auch The Final Season nicht komplett gelungen. Die Grafik ist nochmal hübscher und detailreicher als in der letzten Staffel und das Spielgeschehen selbst lief während unseres Tests vollkommen flüssig, doch mal wieder hat ein Telltale-Spiel mit sehr auffälligen Nachladerucklern zu kämpfen. Gerade lief die Kampf-Action noch absolut ruckelfrei, doch sowie die nächste Szene geladen wird, geht die Framerate für ein paar Sekunden komplett in den Keller. Dies sorgt für harte Umbrüche im Spielfluss und sollte von Telltale endlich mal in den Griff bekommen werden.

The Elder Scrolls VI – Erster Trailer veröffentlicht

Zusammenfassung: Bethesda hat auf seiner E3-Pressekonferenz den Skyrim-Nachfolger The Elder Scrolls VI angekündigt. Ein erster Trailer zum Skyrim-Nachfolger verrät: TES 6 kommt irgendwann und spielt irgendwo – nichts genaues weiß man nicht.

Inhaltssverzeichnis

  1. Überblick zu The Elder Scrolls
  2. Ankündigung des 6.Teil
  3. Trailer
  4. Wann ist mit einem Release zu rechnen?

Überblick zu The Elder Scrolls

The Elder Scrolls (Die Schriftrollen der Alten oder Die Schriften der Weisen) ist eine erfolgreiche Computerspielreihe die den Namen Spiele-Klassiker allemal verdient hat. Die hauptsächlich aus Computer-Rollenspielen bestehende Serie umfasst derzeit zwölf Titel für PC, XBox und Playstation. Die jüngste Veröffentlichung ist derzeit das am 4. April 2014 veröffentlichte The Elder Scrolls Online – also schon etwas in die Jahre gekommen. Die Reihe entstand 1994 mit der Veröffentlichung von The Elder Scrolls: Arena. Zwei Jahre später folgte der direkte Nachfolger Daggerfall, bevor 1997 und 1998 mit Battlespire und Redguard zwei vom ursprünglichen Spielprinzip abweichende Titel veröffentlicht wurden. Seitdem existiert eine durchnummerierte Hauptreihe, neben denen weitere Spiele in der Spielwelt Nirn existieren.

Ankündigung des 6.Teil

In der Nacht zum Montag hat das Entwicklerstudio Bethesda offiziell bestätigt, dass sich das Rollenspiel The Elder Scrolls VI in der Entwicklung befindet. Auf der E3-Pressekonferenz in Los Angeles zeigte Bethesda auch ein erstes Video zum Skyrim-Nachfolger. Der Vorgänger The Elder Scrolls V: Skyrim erschien im Jahr 2011 für Xbox 360, Windows und Playstation 3. Bis zur Veröffentlichung von The Elder Scrolls VI müssen sich Fans aber wohl gedulden, denn nicht mal ein vages Veröffentlichungsdatum wurde bisher verraten. Vermutlich wird das Spiel erst mit der nächsten Konsolengeneration im Jahr 2021 erscheinen.

Im veröffentlichten Video zu The Elder Scrolls VI wird eigentlich nichts zum neuen Fantasy-Rollenspiel verraten. Ein erster Trailer zeigt Berge, Gras, Wolken eine kleine Festung – und sonst nichts. Wo auf dem Elder-Scrolls-Kontinent Tamriel der Skyrim-Nachfolger spielen wird, ist unbekannt, Bethesda lädt mit dem Schnipsel-Trailer gezielt zu Spekulationen ein. Das dürfte ein Hinweis darauf sein, dass sich die Entwicklung noch in einem frühen Stadium befindet.

Wann ist mit einem Release zu rechnen?

Unverkennbar ist das musikalische Hauptthema der Rollenspiel-Reihe, das auch im neuen Trailer aus den Boxen bläst. Zu einem möglichen Release-Termin und Spielinhalten macht Bethesda aber keine Angaben. Dass ein Elder Scrolls VI irgendwann kommt, ist keine Überraschung: Der Vorgänger, The Elder Scrolls V Skyrim, hat sich seit dem Release 2011 herausragend auf zahlreichen Plattformen verkauft. Die Wartezeit von mittlerweile fast sieben Jahren ist aber ungewöhnlich, in der Vergangenheit erschien alle fünf Jahre ein neues Elder Scrolls.

PC Spiele - The Elder Scrolls

Es ist unwahrscheinlich, dass The Elder Scrolls VI noch dieses Jahr erscheint. Im Winter bringt Bethesda erst einmal das Survival Spiel Fallout 76 auf den Markt. Ein Fallout- und ein Elder-Scrolls-Spiel in einem Jahr zu veröffentlichen, wäre strategisch fragwürdig. Außerdem dürfte Bethesda nicht die Entwicklungsressourcen haben, um zwei solcher Spiele gleichzeitig fertig zu entwickeln. zumal mit Starfield auch noch ein drittes größeres Spiel in Arbeit ist. Der früheste, realistische Release-Termin ist daher wohl der Winter des kommenden Jahres – bis dahin gibt es hoffentlich auch aussagekräftigere Trailer.

Destiny 2 – Offizielles Video

Die Story von Destiny 2 spielt in einer post-apokalyptischen Zukunft des Jahres 2700 ab. Ein unbekanntes Raumschiff mit dem sog. „Reisenden“ betritt das Sonnensystem -und ihm folgt eine böse außerirdische Macht, die sog. „Dunkelheit“. Nach der Ankunft des Reisenden auf der Erde beginnt das „Goldene Zeitalter“. Die Menschen leben länger, Technologien entwickeln sich und die Menschheit steuert auf ein ehoffnungsvolle Zukunft zu.

Jedoch wird nicht nur die Erde dem Fortschritt zugeführt, sondern auch umliegende Planeten wie Venus, Mars und Mond. Wo die Sonne scheint, folgt der Schatten. Die Dunkelheit löscht diese Kolonien vollständig aus und vernichtet dort die menschliche Existenz. Nach der letzten großen Schlacht auf der Erde kann sich die Menschheit nur noch auf die „Letzten Stadt auf Erden“ zurückziehen. Der Reisende verletzt sich bei den Kämpfen und erschafft mit letzter Kraft die Geister aus „Licht“. Dabei handelt es sich um fliegende Drohnen, die sprechen und menschlich denken können. Sie suchen sich lange Verstorbene aus, die zu Lebzeiten groß und mächtig waren, und das „Licht“ besitzen, um sie zu reanimieren und als Hüter zum Turm, einer Art Commando-Zentrale in der Stadt, zu bringen.

Die Hüter machen sich auf den Weg, in unserem Sonnensystem verstreute mächtige Artefakte zu bergen, deren Fähigkeiten der Menschheit im Krieg weiterhelfen sollen. Waffen und Munition können von den Außerirdischen selbst erbeutet werden, die ebenfalls aus mehreren Klassen bestehen: Gefallene, Schar, Vex, Kabale und Besessene. Destiny 2 kann als Single-Player gespielt werden, jedoch ist es eher als Multiplayer-game konzipiert.

Seit dem 6. September 2017 ist Destiny 2 für PS4 und Xbox One erhältlich. Die PC-Version soll am 24. Oktober folgen.

News zu Destiny 2 Open Beta

Die Open Beta zu Destiny 2 steht an. In 2 Tagen, am 21. Juli, beginnt der frei zugängliche Beta-Test zum nächsten Loot-Shooter von Bungie. Wer mehr Zeit mit der Beta verbringen möchte, muss Destiny 2 vorbestellen – für Vorbesteller gibt es einen frühzeitigen Beta-Zugang. Nötig ist das wegen des vergleichsweise knapp gehaltenen Inhalts aber vermutlich nicht. Spielbar ist nämlich kaum mehr als das, was in den letzten Monaten bereits beim Ankündigungs-Event und im Rahmen der E3 2017 gezeigt wurde.

Am längsten gedulden müssen sich wieder mal PC-Spieler. Die PC-Beta für Destiny 2 findet nämlich erst im August statt. Vorerst dürfen also nur Konsolenspieler ran. Die benötigen dafür allerdings auch keine Einladung. Die Open Beta ist tatsächlich für alle interessierten Spieler verfügbar. Achtung: Wie die Entwickler bestätigten, sind zum grundsätzlichen Spielen der Beta keine Abos bei PlayStation Plus oder Xbox Live Gold nötig – aber: die Destiny-Macher schränkten die Aussage am Starttag des Vorabzugangs via Twitter noch einmal an. Ohne Abo lässt sich demnach lediglich die Kampagnen-Mission spielen. Wer die Multiplayer-Inhalte (Strike und PvP) ausprobieren möchte, benötigt doch eine Mitgliedschaft bei PS Plus oder Xbox Live Gold.

Start und Ende der BETA

Die offene Beta für den MMO-Shooter läuft vom 21. bis zum 24. Juli 2017. Früher los geht's für alle Vorbesteller oder Destiny-Fans, die anderweitig an einen Zugang gelangten. Hier der konkrete Zeitplan (Stand: 15. Juli):

  • 18. Juli: Start für PS4-Vorbesteller ab 19 Uhr
  • 19. Juli: Start für Xbox One-Vorbesteller ab 19 Uhr
  • 21. Juli: Open Beta-Start auf PS4 und Xbox One ab 19 Uhr
  • 24. Juli: Ende der Beta um 06 Uhr

Download – wo herunterladen?

Den Beta-Client findet ihr in den PlayStation und Xbox Stores. Der Preload startete am 13. Juli, ist zunächst allerdings nur für Vorbesteller und Spieler verfügbar, die anderweitig an einen Code gelangten. Wann der Download für alle Spieler verfügbar wird, ist noch unklar. Für den Download auf einer PS4 solltet ihr 15 GB auf eurer Festplatte einplanen. Auf der Xbox One belegt die Vorabfassung des Rollenspiel-Shooters 12,8 GB Speicherplatz.

BETA Codes einlösen

Für den offenen Teil der Beta (ab dem 21. Juli) benötigt ihr keinen Zugangs-Code – wohl aber für den Vorabzugang ab dem 18. beziehungsweise ab dem 19. Juli. Diese Codes sollten euch vom jeweiligen Händler zugeschickt werden, bei dem ihr den Shooter vorbestellt habt. Stammt euer Code aus einem Gewinnspiel, so bekommt ihr ihn vom Veranstalter. Hier könnt Ihr die Codes einlösen.

Achtung: Ihr könnt den Code nur einmal einlösen und müsst dabei Plattform und Region auswählen. Achtet hier unbedingt darauf, die richtige Wahl zu treffen. Anschließend erhaltet ihr einen neuen Key, mit dem ihr dann im Store eures Konsolenbetreibers den Beta-Client freischaltet. Beim Einlösen der Codes könnt ihr übrigens auch bereits jetzt den PC als Plattform auswählen – spielbar ist die PC-Beta allerdings erst im August. Habt ihr Destiny 2 digital im PSN oder bei Xbox Live vorbestellt, benötigt ihr übrigens keinen Code. Die offizielle Information von Bungie für Digital-Vorbesteller: "Der Destiny 2-Beta-Client wird automatisch im PlayStation Store oder im Xbox Marketplace angezeigt".

Welche Inhalte sind spielbar?

Die offene Destiny-2-Beta bietet vergleichsweise wenige Inhalte. Spielbar sind die erste Kampagnen-Mission "Heimkehr", der kooperative Strike "Die verdrehte Säule" für drei Spieler und PvP-Matches in den Modi Countdown (neu in Destiny 2) sowie Kontrolle. Ausprobieren könnt ihr diese Inhalte mit den drei neuen Subklassen für Jäger, Warlock und Titan: Arkusakrobat, Dämmerklinge und Sentinel. Ebenfalls spielbar sind die aus dem Vorgänger bekannten, für Destiny 2 aber aktualisierten Spezialisierungen Stürmer, Revolverheld und Leere-Läufer. Aber: In den Talentbäumen der Klassen sind nur die oberen Fähigkeitsreihen, Granaten und Nahkampfangriffe freigeschaltet. Die vollständigen Talentbäume lassen sich also erst in der Vollversion ausprobieren.

Ein kleines Extra erwartet Betaspieler dann noch am 23. Juli ab 19 Uhr: Voraussichtlich eine Stunde lang ist dann nämlich die Farm geöffnet – also der "Social Hub" von Destiny 2, gewissermaßen der neue Turm. Die Entwickler wollen mit diesem zeitlich begrenzten Stresstest herausfinden, ob Spieler zuverlässig und ohne Server-Abstürze auf die Farm aufgeteilt werden (jede Instanz der Farm bietet Platz für 26 Charaktere).

Grundsätzlich sind die Beta-Inhalte des Online-Shooters aber sehr überschaubar. Im Gegensatz zur Testphase des Vorgängers ist beispielsweise nicht einmal der Besuch einer der Planeten-Zonen möglich. Im Rahmen der Destiny-Beta konnten Spieler noch das Kosmodrom erkunden.

Wann gibt es die PC-Version?

Destiny 2 erscheint, exklusiv über Blizzards battle.net, zwar auch für den PC – aber wie beim Release des Spiels müssen PC-Fans auch bei der Beta länger warten. Letzter Stand: Ende August findet die Beta der PC-Umsetzung statt. Einen genauen Termin gibt es derzeit noch nicht.

Diablo 3: ​Gameplay-Trailer

Blizzard hat auf der Blizzcon 2016 für den Spiele-Klassiker Diablo 3 die neue Klasse des Necromancers angekündigt. Nun ist die düstere, weibliche Heldin in einem Gameplay-Trailer zu sehen, in dem auch die einzelnen Angriffsarten und Fähigkeiten der Klasse gezeigt werden.

Nekromanten müssen in der Welt von Diablo 3 das Gleichgewicht zwischen Leben und Tod wahren und besitzen unter anderem die Gabe, Tote zu erwecken, die dann an ihrer Seite kämpfen. Als Nekromant könnt ihr über neue Skills verfügen. Zu diesen gehören:

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  • Grim Scythe: Ihr schwingt eine Sense in einem weiten Bogen und verursacht Schaden unter den Feinden und stellt Essenz wieder her.
  • Blood Nova: Ihr entfesselt eine mächtige Nova, die Feinden in der Umgebung viel Schaden zufügt.
  • Devour: Verzehrt Leichen, um eure Essenz sofort wieder herzustellen und eure Skills aufzuladen.
  • Golem: Ihr beschwört einen mächtigen Blutgolem an eure Seite, der euren Feinden die Lebenskraft aussaugt, ihnen damit viel Schaden verursacht und eure Lebensenergie regeneriert.
  • Blood Rush: Ihr legt eure sterbliches Fleisch ab, um durch feste Objekte schnell an neue Orte gelangen zu können.
  • Leech: Verflucht Feinde, wodurch ein Angriff auf sie deren Lebensenergie auf euch und eure Gefährten überträgt.

Wie das aussieht, könnt ihr euch im Gameplay-Video ansehen. Der Necromancer-DLC erscheint zu einem noch nicht genannten Zeitpunkt für die PC-, die Playstation-4- und die Xbox-One-Version von Diablo 3.

Dark Souls 3

Mittelalterliche Schlösser, düstere Wälder und schier übermächtige Gegner – mit Dark Souls 3 kommt die beliebte Action-Rollenspiel-Reihe zu einem würdigen Abschluss. Dabei bleibt der dritte Teil dem Grundprinzip treu: hoher Schwierigkeitsgrad trifft auf eine tiefgründige, subtil erzählte Welt.

Im Königreich Lothric erwacht ein toter Körper zum neuen Leben. Als Aschender liegt es an den Spielenden den drohenden Weltuntergang zu verhindern, der durch den andauernden Konflikt zwischen Licht und Dunkelheit ausgelöst wurde. Dafür muss sich der oder die Untote den fünf Aschefürsten stellen, die einst das Königreich schon mal vor dem Untergang bewahrten.

Spielszene aus Dark Souls 3

Als eine von zehn Klassen bewegt man sich in Dark Souls 3 als Frau oder Mann durch eine düstere, mittelalterlich anmutende Welt, bestehend aus Schlössern, Kathedralen und Wäldern. Gesteuert wird dabei, wie aus den Vorgängern bekannt, aus der Perspektive der dritten Person. Die Hauptaufgabe im Action-Rollenspiel liegt in der Erforschung der Spielwelt. Die Story bleibt zunächst im Dunklen und muss über Itembeschreibungen, mysteriöse Dialoge mit Charakteren und Hinweise in der Umgebung selbst erschlossen werden. Dabei begegnet man einer Vielzahl an Gegnern, die nach einem Sieg, je nach Stärke, Seelen hinterlassen. Diese dienen dazu, die Spielfigur stärker zu machen, und lassen sich in Levelaufstiege, Ausrüstungsgegenstände oder Zaubersprüche investieren. Stirbt die Figur im Kampf, bleiben die Seelen am Ort des Ablebens zurück. Um sie wiedereinzusammeln, muss man vom letzten Speicherort dorthin zurückkehren ohne dabei erneut getötet zu werden.

News zu Dark Souls 3

Dark Souls 3 kann komplett offline gespielt werden. Mit einer Internetverbindung lassen sich aber verschiedene Multiplayer-Elemente spielen. So kannst du Nachrichten hinterlassen und so auf versteckte Gefahren hinweisen. Zudem hat man die Möglichkeit, Mitspieler vor einem schwierigen Kampf zur Hilfe zu rufen oder man dringt in ihre Spielwelt ein und fordert sie zum Kampf heraus.

PC-Specs von Just Cause 3

Während Just Cause 3 in einigen Ländern bereits eifrig gezockt werden darf, müssen wir uns noch mit den Systemanforderungen für die PC-Fassung von Just Cause 3 zufrieden geben. Insgesamt halten sich die Anforderungen in Grenzen und als Gamer musst du dir nichts Verrücktes anschaffen um das PC Spiel in vollen Zügen geniessen zu können.

Minimum Specs

  • OS: Vista SP2, Win 7 SP1, Win 8.1 (64-bit Operating System Required)
  • CPU: Intel Core i5-2500K, 3.3 Ghz | AMD Phenom II X6 1075T 3 Ghz
  • Memory: 6GB RAM
  • Graphics: NVIDIA GeForce GTX 670 (2GB) | AMD Radeon HD 7870 (2GB)

Empfohlene Specs

  • OS: Vista SP2, Win 7 SP1, Win 8.1 (64-bit Operating System Required)
  • CPU: Intel Core i7-3770, 3.4 GHz | AMD FX-8350, 4.0 GHz
  • Memory: 8 GB Ram
  • Graphics: NVIDIA GeForce GTX 780 (3GB) | AMD R9 290 (4GB)

Aufregende Computerspiele und Action Games

Assassin’s Creed: Syndicate

Nachdem uns Ubisoft im vergangenen Jahr mit Assassin’s Creed: Unity einen nicht so ganz gelungenen Teil der beliebten Reihe herausgebracht hat, waren einige Fans bei Assassin’s Creed: Syndicate eher skeptisch.

Von Frankreich, dem Schauplatz des letzten Assassin’s Creed begeben wir uns über den Kanal, genauer gesagt nach England. In Assassin’s Creed: Syndicate kämpfen wir uns nämlich durch das viktorianische London des 19. Jahrhunderts, eine Zeit der industriellen Revolution. Dieses Mal verkörpern wir zudem nicht nur einen Assassinen, sondern können beliebig zwischen den Zwillingen Jacob und Evie Frye wechseln.

Die Geschichte führt die Zwillinge zwar gemeinsam nach London, doch vor Ort gehen sie beide mehr oder weniger ihren eigenen Zielen nach. Während Jacob eine Gang in London aufbaut und gegen die Banden der Templer antritt, um sie so zu schwächen, verfolgt Evie die Spur eines Edenspliters, den mystischen Artefakten der Ersten Zivilisation. Das heißt, dass die Hauptmissionen des Spiels abwechselnd mit beiden Charakteren gespielt werden, die nicht nur unterschiedliche Ziele verfolgen, sondern sich auch gänzlich verschieden spielen. So ist Jacob mehr der “Haudrauf”-Typ und Evie die Stealth-Expertin. Das spiegelt sich auch im Skill-Tree wieder, den wir auch schon aus dem Vorgänger kennen. Beide Charaktere verfügen weitestgehend über dieselben Fähigkeiten, haben jedoch auch jeweils drei besondere Fähigkeiten, die der andere nicht erlernen kann. Bei Jacob sorgen diese Skills für mehr Wucht im Kampf, wohingegen Evie noch besser gegenüber Feinden getarnt ist und ihre Wurfmesser diese auch effizienter ausschalten. Im Gegensatz zu Unity ist der komplette Skill-Tree von Anfang an zugänglich, sodass ihr lediglich Skill-Punkte (ihr erhaltet einen Punkt für jede 1000 Erfahrungspunkte) investieren müsst. Nachdem ihr eine bestimmte Anzahl an Punkten investiert habt, steigt ihr zudem ein Level auf. Euer Level ist ein guter Indikator, um zu sehen, wie ihr im Kampf gegen Feinde besteht, deren Level ihr mithilfe des Adlerauges erkennen könnt.

Assassins Creed: Synicate im Test

Das Kämpfen an sich ist in Syndicate noch mal verbessert worden. Zwar müsst ihr immer noch den Angriffen eurer Gegner ausweichen und rechtzeitig kontern, aber generell wirkt das System noch ausgeklügelter als vorher. Vor allem gegen stärkere Gegner, wie die neu eingeführte Polizei, ist es ratsam nicht einfach die Vierecktaste (bzw. den X-Knopf) zu mashen, sondern abzuwarten, bis euer Gegenüber den ersten Zug macht. Auch verbessert sind die Finisher, die eindrucksvoller und brutaler als jemals zuvor sind, besonders, wenn ihr gleich mehrere Gegner auf einmal ausschaltet. Natürlich gibt es auch wieder diverse Möglichkeiten um offene Kämpfe zu vermeiden. Beispielsweise durch Wurfmesser, Berserkerbolzen (die eure Gegner aufeinander losgehen lassen), Rauch- oder die Galvanibomben, eine Erfindung von eurem guten Freund Graham Bell, die alle eure Feinde elektrifizieren und paralysieren. Im Hinblick auf die Waffenauswahl gibt es dieses Mal zwar weniger, als noch in Unity, aber das stört zu keinem Zeitpunkt. Jacob und Evie haben die Wahl zwischen Kukri-Schwertern, Gehstockschwertern und Schlagringen. Zwar kann jeder der Charaktere alle diese Waffen mit sich führen, doch es scheint beabsichtigt zu sein, dass Evie hauptsächlich den Gehstock benutzt, während Jacob eine der anderen beiden Optionen wählt. Doch am Ende bleibt das natürlich dem Spieler überlassen.

In den Strassen von London unterwegs

Neben dem bereits erwähnten Graham Bell begegnet ihr in Syndicate weiteren wichtigen Persönlichkeiten der Geschichte. So helft ihr Karl Marx, Charles Dickens, Arthur Conan Doyle und Florence Nightingale, um ein paar Beispiele zu nennen. Aber auch eure Widersacher, aufseiten der Templer, sind alle echten Personen nachempfunden, was seit jeher eine Begebenheit der Spieleserie ist. Die Attentate auf diese Ziele verübt ihr, wie auch schon beim Vorgänger eingeführt, auf eure persönliche Art und Weise. Bevor die jeweilige Mission beginnt, bekommt ihr verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, die euch an euer Ziel heranbringen. So könnt ihr beispielsweise eine Wache gefangen nehmen, Baupläne stehlen, einen Sicherheitsdirektor ausschalten oder für Ablenkung sorgen. Auch gibt es jedes Mal eine Möglichkeit für ein “einmaliges Attentat”. Dabei handelt es sich meistens um ein besonderes Attentat, bei dem ihr euch versteckt und näher an euer Ziel rankommt, als sonst. Die Ausführung ist nicht nur sehr spektakulär, sondern auch meistens die interessanteste Option. Natürlich bleibt es euch aber auch offen einfach in die Sperrgebiete zu stürmen und alle Feinde und euer Ziel mit eurer Waffe auszuschalten.

Eine hilfreiche Neuerung um in Sperrgebiete einzudringen ist der neue Seilwerfer, der stark an den Grapplehook von Batman erinnert. Ihr visiert einfach ein Ziel an und schon schießt ein Seil in die Richtung und ihr könnt euch Wände hochziehen oder große Abstände überwinden. Nie war das Klettern in Assassin’s Creed so leicht und angenehm, wie damit. Ebenfalls neu ist das Aufkommen von Kutschen und dem Zugverkehr. Während ihr in vorherigen Spielen noch zu Pferd unterwegs wart, könnt ihr dieses Mal ganze Kutschen entführen und auch von einem Pferdegespann zum Nächsten springen. Wenn euch das noch nicht reicht, dann könnt ihr auch auf die Schienen wechseln. Springt von Zugwaggon zu Zugwaggon, koppelt diese ab und genießt Kämpfe auf den Dächern. Zuletzt muss auch noch der Schiffverkehr auf der Themse erwähnt werden. Der komplette Fluss ist übersäht mit Frachtern, die ihre Güter von A nach B transportieren und euch damit eine Art fahrende Brücke bauen, um von einer Seite auf die andere zu kommen. Das erinnert in der Praxis etwas an Frogger, nur dass euch die Schiffe nicht töten, sondern lediglich vor sich herschieben, solltet ihr vor eines geraten.

Assassins Creed: Syndicate im Computerspiele Test

Nur wenige Bugs, dafür aber ein schmutziges London

Am Ende möchte ich noch mal auf ein Thema eingehen, dass wahrscheinlich die Meisten interessiert. Hat das Spiel viele Bugs? Nein, nicht viele, ein paar sind dennoch zusammengekommen. Assassin’s Creed: Syndicate ist ein Spiel mit einer riesigen offenen Welt, in der zig verschiedene Dinge gleichzeitig passieren. Kutschen fahren über die Straßen, Züge auf den Schienen, Schiffe auf der Themse und ihr seid mittendrin. Es ist normal, dass zwischendurch ein paar Bugs auftreten. Der Vorgänger war zum Release so verbuggt, dass viele Spieler von einem “unspielbaren Titel” sprachen – das ist bei Syndicate definitiv nicht der Fall.

Das Spiel sieht super aus, der Sound ist klasse. Es wirkt alles sehr realistisch und authentisch. Die überfüllte Themse, die Kluft zwischen Arm und Reich, die Gangs, das Aufkommen des Zugverkehrs, die Fabriken mit Kinderarbeitern. An jeder Ecke gibt es gefühlt Neues zu sehen, wenn der Smog gerade nicht so stark ist, denn auch das gehört schließlich zum London der Zeit dazu. Dazu kommt ein toller Soundtrack mit verschiedenen Stücken, für verschiedenste Situationen.

Assassin’s Creed: Unity war der Titel, der letztes Jahr viele eingefleischte Fans der Serie zweifeln ließ, ob ein jährlicher Releasezeitraum vielleicht nicht doch die falsche Entscheidung ist.  Die Geschichte von den Zwillingen Jacob und Evie Frye spielt sich spannend, erfrischend und macht von Anfang bis Ende sehr viel Spaß. Zwar gibt es hier und da ein paar kleine Bugs, wie in vielen Open-World-Spielen, doch nichts, dass das Spielgeschehen nachgiebig beeinflussen würde. Ubisoft hat ebenfalls aus dem Fehler mit den Mikrotransaktionen gelernt und diese zu einem optionalen Spielhelfer gemacht, der für diejenigen praktisch ist, die wenig Zeit haben und trotzdem alles erreichen möchten. Die Missionen und Nebencharaktere sind interessant und vielfältig und vor allem Gangsystem sorgt für viel Spielspaß.

Sexszene in The Witcher 3: Wild Hunt

Nunja, The Witcher 3: Wild Hunt ist ein hervorragendes PC Spiel, aber ist es für seine Sexszenen bekannt? In der Erweiterung Hearts of Stone geht es heiß zur Sache und wird jede Menge nackte Haut gezeigt. Keine Sorge, gehört alles zur Story und doch sind solche Szenen eher selten in Computerspielen zu sehen. Wenn du mehr sehen willst und dir die Erweiterung nicht kaufen willst, dann schau dir dieses Video an!

Zu sehen ist die Sex-Szene mit Shani, die ihr in The Witcher 3: Wild Hunt – Hearts of Stone erleben könnt. Auf Youtube musst du jedoch angmeldet sein, denn so ganz jugendfrei sind die Szenen nicht.

Die angesprochene Erweiterung steht übrigens zum Zocken bereit!