The Surge 2 Preview mit Video

Zusammenfassung: Es ist selten, dass sich ein Entwickler aufs Wesentliche konzentriert und nicht gleich das Blaue vom Himmel verspricht. The Surge 2 ist so ein Fall: Beim Studiobesuch konnten wir das Action-Rollenspiel ausführlich spielen, Videos aufnehmen und mit den Entwicklern quatschen. Unser Ersteindruck: The Surge 2 verspricht eine starke Fortsetzung zu werden, die sich vor allem im Detail verbessert und auf die Wünsche der Fans eingeht. Warum das der richtige Ansatz ist, klären wir in unserer Vorschau mit Video.

Inhaltsverzeichnis

The Surge 2 im Vergleich

Die Dark-Souls-Formel mit Science-Fiction zu kreuzen, mag zwar nicht sonderlich originell sein, doch im Fall von The Surge war uns das herzlich egal: Vor zwei Jahren gelang Deck 13 (Lords of the Fallen) das Kunststück, aus der einfachen Idee ein richtig gutes Spiel zu stricken, das seitdem jede Menge Fans gefunden und auch in unserem Test viel Lob kassiert hat: The Surge war fordernd, spannend und atmosphärisch, ließ aber auch noch viel Raum für Verbesserungen – und genau hier kommt der Nachfolger ins Spiel, der schon nach etwas mehr als zwei Jahren Entwicklung im Laden stehen soll und den du jetzt schon bei Amazon bestellen kannst..

 

Ob die Zeit ausreicht, um einen vollwertigen Nachfolger abzuliefern? Davon wollten wir uns selbst überzeugen und statteten den Entwicklern kurzerhand einen Besuch ab. Vor Ort bei Deck 13 hatten wir die Möglichkeit, The Surge 2 mehr als vier Stunden lang ohne Einschränkungen zu spielen, eigenes Videomaterial am PC aufzunehmen und mit den Entwicklern zu plaudern. Beim Anspielen der Beta-Version wurde uns schnell klar: The Surge 2 will das Rad zwar nicht neu erfinden, es aber zumindest ein ganzes Stück runder machen. Das Feedback der Spieler war dabei entscheidend für Deck 13, denn viele Neuerungen und Detailverbesserungen gehen direkt auf die Wünsche und Vorschlage der Community zurück.

Bau dir deinen Held

Die erste dieser Änderungen erleben wir gleich bei Spielstart: In The Surge 2 spielt man keinen vorgefertigten Helden mehr, stattdessen beginnt das Abenteuer mit einem solide ausgestatteten Charakter-Editor, in dem man sich Aussehen und Geschlecht der Spielfigur selbst zusammenstellt. Laut Deck 13 ist das ein Feature, das sich die Käufer des ersten Teils ausdrücklich gewünscht haben. Warren, der querschnittgelähmte Held aus dem Vorgänger, wird zwar auch in The Surge 2 wieder eine Rolle spielen, doch wie genau die aussieht, wollen wir hier natürlich nicht verraten.

Nach der Charaktererstellung verfrachtet uns das Action-Rollenspiel ohne Umschweife in ein Gefängnis, genauer: in eine Krankenstation, wo wir ohne Erinnerungen auf einem Behandlungstisch aufwachen. Ärzte sind weit und breit nicht zu sehen, doch dafür stolpern wir schon nach wenigen Schritten über die ersten Leichen. Warum gehen die Wachdrohnen auf uns los? Warum greifen uns manche der Insassen unvermittelt an? Erst nach einer Weile erfahren wir den Grund: Die gefährliche Nano-Seuche aus dem Vorgängerspiel hat sich ausgebreitet und die Stadt Jericho City erfasst. Dort herrscht nun blanke Anarchie, weshalb die Regierung die gesamte Stadt unter Quarantäne gestellt hat. Ein Teil der Bevölkerung hat sich zu mordenden Maschinenzombies gewandelt, der Rest wurde evakuiert oder fiel den Angreifern zum Opfer – und wir sind natürlich mittendrin.

Lern oder stirb

Das Spielgefühl erinnert auf den ersten Blick stark an den Vorgänger: Steuerung, Kameraführung, Menüdesign, das ist fast alles beim Alten geblieben. Unser wichtigstes Werkzeug fehlt allerdings: die Exo-Rig, eine Art biomechanisches Exo-Skelett, mit der wir unsere Kräfte verstärken und schwere Ausrüstung anlegen können! Noch bevor wir uns so ein praktisches Ding unter den Nagel reißen dürfen, wartet schon der erste Mini-Bosskampf auf uns – spätestens hier wird klar, dass auch The Surge 2 kein Spiel für Warmduscher wird. Wer nicht aufpasst, gibt schon im Tutorial zum ersten Mal den Löffel ab.

The Surge 2 spielen

Zum Glück liefert der Einstieg aber alle wichtigen Infos mit, wer den Vorgänger nicht gespielt hat, sollte sich darum in aller Ruhe mit den Grundlagen vertraut machen. Zum Ende des Tutorials müssen die Basics sitzen, denn hier wartet der erste richtige Bosskampf auf uns: Wir müssen gegen den Gefängnisdirektor antreten, der uns mit Brandbomben, schnellen Klauenangriffen und einer Drohne (die wir ihm nach unserem Sieg direkt abluchsen) ordentlich ins Schwitzen bringt.

Video

Jericho City

Auf den Bosskampf folgt die Freiheit: Wir betreten erstmals das in Trümmern liegende Jericho City. Die abgeriegelte Stadt ist der zentrale Schauplatz von The Surge 2 und soll deutlich größer ausfallen als jeder andere Level im Vorgängerspiel. Indem wir das Stadtgebiet sorgfältig erkunden, nützliche Upgrades sammeln, Schlüsselkarten finden oder Schalter betätigen, öffnen wir nach und nach neue Wege. Die führen uns in allerlei unterschiedliche Levels, die um die Stadtzone angeordnet sind. Neben dem Gefängnis entdecken wir beispielsweise auch eine trostlose, mit Giftmüll verseuchte Hafengegend, in der neue Gegner, Beute, Quests und Bosse auf uns warten. Im Gegensatz zum Vorgängerspiel ist die Reihenfolge der Levels aber nicht mehr streng vorgegeben und man darf selbst entscheiden, welchen Pfad man einschlagen will. Da die Gegner nicht mit unserem Level skalieren, könnten wir dadurch auch mal in einer Zone landen, die vielleicht noch zu hochstufig für uns ist. In dem Fall heißt es dann: tapfer durchbeißen oder einfach umdrehen und stattdessen einen Weg zu einem anderen Level suchen.

Mehr Charaktere, mehr Quests

Schon in der ersten Spielstunde fällt uns die wesentlich höhere Dialog- und Questdichte auf. Die Entwickler bemühen sich, Story und Spielwelt diesmal noch stärker miteinander zu verzahnen als im ersten The Surge. So trifft man schon zu Beginn auf deutlich mehr NPCs als im gesamten Vorgängerspiel. Viele von ihnen warten in kleinen Hubs auf uns, die als Verbindungsstücke zwischen dem Stadtgebiet und den angrenzenden Levels dienen. In diesen Stützpunkten dürfen wir nach Herzenslust mit Leuten quatschen, manche wollen mit uns handeln, andere haben kleine Nebenquests parat. Eine klare Steigerung gegenüber dem ersten The Surge! Doch leider hat die Sache auch einen Haken: Der selbst erstellte Held beziehungsweise die Heldin ist diesmal komplett stumm. Alle anderen Charaktere wurden dagegen sorgfältig vertont – schade, dass es da nicht für zwei zusätzliche Sprecher gereicht hat.

PC Spiele: The Surge 2

Kämpfen, sammeln, siegen

Auch wenn The Surge 2 nun etwas mehr Story auffährt, setzt es auf den exakt gleichen, motivierenden Gameplay-Kreislauf wie sein Vorgänger: Wir verbringen also wieder viel Zeit damit, Gegner zu "farmen", sie systematisch zu zerlegen, ihre Ausrüstung zu recyceln und so Stück für Stück stärker zu werden. Die schick animierten Kämpfe spielen sich gewohnt rabiat und wunderbar wuchtig. Einzig die Kamera macht hin und wieder etwas Probleme, besonders in engen Gängen oder wenn wir Feuerleitern, Treppen und Plattformen erkunden, wo der Überblick auch mal leiden kann. Auch die Sprungfähigkeit fühlt sich so hakelig an wie eh und je, hier hat sich kaum etwas getan. Schlimm? Nein. Aber nach zwei Jahren hätten wir hier zumindest etwas mehr Fortschritt erwartet.

Auch das wichtigste Feature kehrt nahezu unverändert zurück: Mithilfe des rechten Analogsticks schalten wir wieder gezielt die Körperteile der Gegner durch und konzentrieren unsere Angriffe auf Kopf, Körper, Arme oder Beine. Mit einem stark inszenierten (und äußerst brutalen) Finisher schlagen wir anschließend das Körperteil ab und haben so die Chance, nicht nur die Waffen unserer Gegner einzusacken, sondern auch gleich noch einen Bauplan oder Handwerksmaterial zu erbeuten.

Eile mit Weile

Mit dem gesammelten Zeug marschieren wir regelmäßig zu einer der spärlich verteilten Medibay-Stationen, die auch in The Surge 2 unsere wichtigste Anlaufstelle sind. Darum ist es umso wichtiger, dass wir beim Erkunden der Levels immer wieder die Augen nach den gut versteckten Abkürzungen offen halten, damit wir möglichst schnell wieder zur Medibay zurückfinden. Das klappte schon im Vorgänger gut und auch in The Surge 2 macht das Leveldesign einen durchdachten Eindruck. An der Medibay basteln wir neue Rüstungsteile für unsere Exo-Rig, die unterschiedliche Defensivwerte besitzen, unser Tempo beeinflussen und im Set auch spezielle Boni liefern, die sich stark auf unsere Spielweise auswirken können. (Nettes Detail: Diesmal gibt es auch schon kleinere Bonuseigenschaften für halb angelegte Sets.) Auch bereits gesammelte Ausrüstung lässt sich wie gewohnt mit Material in zehn Rängen verbessern, dadurch bleibt sie über die gesamte Spielzeit nützlich. Im New-Game-Plus-Modus, der nach dem Durchspielen freigeschaltet wird, kommen dann nochmal weitere zehn Qualitätsstufen inklusive neuer Handwerksmaterialien hinzu.

Computerspiele im Test: The Surge 2

Auch das kennen wir schon: Sobald wir die Station benutzen, wird unsere Lebenskraft aufgefüllt und alle Gegner respawnen, so dass wir wieder aufs Neue losziehen und die gleichen Gegner nochmal umholzen können, bis wir die gewünschten Materialien und Baupläne zusammen haben, um ein neues Rüstungsteil zu bauen oder ein Upgrade herzustellen. Ein wenig "Grinding" gehört also auch in The Surge 2 ausdrücklich dazu!

Blocken 2.0

The Surge 2 spult aber nicht einfach nur stumpf die Formel des Vorgängers ab, Deck 13 hat auch an wichtige Detailverbesserungen gedacht. Eine der wichtigsten Neuerungen betrifft das Blocken: Mit dem rechten Analogstick darf man feindliche Schläge nun gezielt in vier Richtungen abwehren. Erwischt man dabei den richtigen Moment, legt unsere Spielfigur einen effektiven Konter hin, der Gegner aus dem Gleichgewicht bringt. Das erfordert etwas Übung. Deck 13 betont deshalb, dass das Blocken zwar sehr nützlich, aber nicht verpflichtend ist – wer Angriffen lieber ausweichen will, kann das auch weiterhin tun. Clevere Idee: Damit man das neue System in Ruhe lernen kann, gibt's auch ein praktisches Implantat, das über unserer Spielfigur anzeigt, aus welcher Richtung der gegnerische Angriff erfolgt.

The Surge 2 kaufen

Gegen den Frust

Stichwort Implantate: Auch da hat sich einiges getan. Auf den ersten Blick erinnert das System noch stark an den Vorgänger, wir sammeln also wieder verschiedenste Charakterbausteine, die uns mächtige passive Boni verpassen. Es gibt aber einen wichtigen Unterschied zum ersten The Surge: Musste man früher noch viele der kostbaren Slots mit Verbesserungen für Basisattribute belegen, ist das nun nicht mehr nötig. Stattdessen dürfen wir nun jedes Mal, wenn wir unsere Kernleistung steigern (was einem Levelaufstieg entspricht), auch Punkte auf Gesundheit, Ausdauer und Energie verteilen. Diese Werte haben kein Limit, das heißt, ihr könnt auch einfach mal eine Weile farmen und eure Spielfigur so ordentlich hochleveln. Sogar ein "überleveln" ist möglich, wenn man die nötige Zeit investiert. Das ist nur eine von mehreren Methoden, mit denen die Entwickler vermeiden wollen, dass die Spieler an einer zu kniffligen Stelle verzweifeln.

Ein weiteres Beispiel: Wenn ihr mal draufgeht, hinterlasst ihr wie gewohnt euer gesammeltes Tech Scrap, was in The Surge 2 zugleich Währung und Erfahrungspunkte darstellt. Es ist aber nicht immer ratsam, das Schrottpaket gleich wieder aufzusammeln, denn es spendiert uns einen nützlichen Heilungseffekt, sobald wir uns in seiner Nähe aufhalten. Das war im Vorgänger zwar auch schon so, allerdings hat das kaum jemand mitbekommen, wie uns die Entwickler verraten. Darum gibt's jetzt deutliches visuelles Feedback und eure Spielfigur leuchtet grün, sobald sie den Gesundheitsbuff bekommt. Außerdem werdet ihr nun auf einen Schlag geheilt, sobald ihr die verlorene Beute aufhebt – das kann besonders in Bosskämpfen eine wichtige Hilfe sein.

The Surge 2 online kaufen

Sinnvolle Verbesserung

Neben eurem Ausdauerwert, der vor allem für das Zuschlagen, Ausweichen oder Blocken zuständig ist, müsst ihr in Kämpfen auch eure Energieleiste im Auge behalten. Weil die im Vorgängerspiel aber nicht immer gut zu erfassen war, wurde sie für The Surge 2 ein wenig entschlackt: Die Leiste ist nun in Akku-Ladungen unterteilt, die man auch im Eifer des Gefechts noch gut ablesen kann. Als Faustregel gilt: Alles, was Energie verbraucht, kostet nun einfach eine Akku-Ladung, zum Beispiel wenn ihr ein Körperteil abschlagen oder euch heilen wollt. Vor allem Letzteres ist entscheidend: Standardmäßig seid ihr nämlich mit einer Injektion ausgerüstet, die Energie verbraucht und dafür eure Gesundheit erneuert. Diese Heilspritze lässt sich nun auch mehrfach aufladen, so dass ihr mehrere Heilungen abspeichern und euren Gesundheitsvorrat zwischendurch immer wieder erneuern könnt. Da sich Implantate außerdem nun auch wie Ausrüstung upgraden lassen, könnt ihr die Anzahl der gespeicherten Heilungen erhöhen – ein kleines, aber wichtiges Detail.

PC Action Spiele: The Surge 2

Neue Waffen

Auch das Waffenarsenal wurde selbstverständlich erweitert, es gibt nun neun anstelle der fünf bekannten Waffenklassen aus dem Vorgänger. Schon in den ersten Stunden sammeln wir jede Menge futuristische Kreissägen, improvisierte Speere, umfunktionierte Werkzeuge und vieles mehr. Zu den Neuzugängen zählen auch die sogenannten Mehrzweck-Waffen, etwa eine Axt, die aus zwei Teilen besteht und besonders sehenswerte Combos vom Stapel lässt.

Im Zuge dessen hat Deck 13 auch den Rotstift angesetzt: Die Waffenkenntnis-Mechanik aus dem Vorgängerspiel wurde ersatzlos gestrichen, ihr verbessert euch also nicht mehr, indem ihr eine bestimmte Waffengattung besonders häufig benutzt. Das soll den Spieler dazu ermutigen, alle Kampfgeräte ohne Reue durchzuprobieren, anstatt wie im Vorgängerspiel nur auf eine Waffensorte zu setzen. Außerdem versprechen die Entwickler, dass neue Waffen nicht mehr nur auf Stufe 1 droppen, sondern auch schon höhere Ränge haben können, damit sie schneller zu gebrauchen sind.

Fernkampf spielt nach wie vor eine untergeordnete Rolle, auch wenn die Kampfdrohnen diesmal deutlich stärker ausfallen. Ein einfaches Beispiel ist die Laserdrohne, die nun viel mehr Schaden austeilt. Ihre Schüsse werden nun sogar von Hand ausgelöst, das macht die Kämpfe dynamischer, zumal Drohnen nun auch Körperteile abtrennen oder Schilde zerstören können. Dafür verbraucht sie allerdings auch wertvolle Munition, die wir sammeln oder beim Händler besorgen, dadurch müssen wir die Drohne nun etwas gezielter einsetzen als früher.

Online Features

Einen vollwertigen Multiplayermodus gibt es zwar nicht, im Gegensatz zum ersten The Surge haben es aber zumindest ein paar Online-Komponenten ins Spiel geschafft. So begegnen uns hin und wieder sogenannte Rache-Feinde in den Levels; dahinter verbergen sich gefallene Spieler, die an dieser Stelle gestorben und nun als Gegner wiederauferstanden sind. Diese Typen sind schneller und kräftiger als normale Feinde und stellen eine größere Herausforderung dar, liefern dafür aber auch extra viel Tech-Scrap als Belohnung. Zusätzlich dürfen wir die Levels mit Graffitis markieren und anschließend mit anderen Spielern in der Gegend teilen – dadurch kann man sie beispielsweise auf Secrets hinweisen oder vor einer Gefahr warnen.

Action PC Games: The Surge 2

Bosskämpfe satt

Das erste The Surge hatte (ohne DLCs) nur fünf große Bosskämpfe zu bieten. Die waren zwar toll inszeniert, für ein Spiel dieser Art ist das aber einfach zu wenig. The Surge 2 soll darum deutlich mehr dicke Brocken liefern, aber auch mehr kleinere Zwischenbosse wird es geben. Beispielsweise sollen wir für eine Gruppe zwielichtiger Kultisten, die sich selbst Hüter des Funkens nennen, einen bestimmten Boss in der Hafengegend jagen. Zwei Stunden später stehen wir vor ihm: Ein fetter Typ hat sich in einer Kapsel eingeschlossen, die auf riesigen synthetischen Beinen durch die Kampfarena stakst. Mit seinen flüssigen und ziemlich unberechenbaren Animationen erinnert uns das Stahlbiest an eine Mischung aus Riesenspinne, Seeungeheuer und den Stridern aus Half-Life 2. Zwei Minuten später liegen wir am Boden, der Lebensbalken leer.

Wie schwer soll The Surge 2 werden? Haben nur Profis eine Chance? Als wir Johannes Bickle und Thorsten Lange von Deck 13 darauf ansprechen, erklären sie, dass der Schwierigkeitsgrad zwar immer fordernd, aber nie unfair sein soll. Schließlich haben die Entwickler auch hierzu viel Feedback erhalten und dabei festgestellt, dass manche Spieler beim ersten The Surge überfordert waren. "Bosse sollen keine Wand sein, die den Spieler aus dem Spiel treiben." findet Thorsten und erklärt weiter: "Diese Difficulty Spikes [Schwierigkeitsspitzen], die im ersten The Surge dafür sorgten, dass Leute ausgestiegen sind, obwohl sie bis dahin viel Spaß mit dem Spiel hatten, wollen wir vermeiden. Wer einen Boss erreicht, sollte auch in der Lage sein, ihn zu besiegen. Vielleicht wird man dabei zwei, drei Mal scheitern, aber dann sollte es klappen." Es sind Überlegungen wie diese, die zeigen, dass Deck 13 das Feedback der Spieler ernst nimmt und auch bereit ist, an einigen Grundsätzen des Vorgängers zu rütteln, seine Sperrigkeit (oft als "Dark-Souls-Faktor" verschrien) an manchen Stellen abzuschwächen. Richtig so! Denn die Maßnahmen zeigen schon in unserer Anspielzeit Wirkung: Wenn das gesamte Spielerlebnis auf dem Niveau der ersten Stunden bleibt, dürfte The Surge 2 eine ganze Ecke besser werden als sein Vorgänger.

The Surge 2 erscheint am 24. September 2019 für PC, Xbox One und PS4. Das Action-Rollenspiel wird von Deck 13 in Frankfurt am Main entwickelt, die sich bereits mit The Surge (2017), Lords of the Fallen (2014) und Venetica (2009) einen Namen im Genre gemacht haben.

Preview zu Underworld Ascendant

Zusammenfassung: Mitte November steht der Release des Rollenspiels Underworld Ascendant an. Auf der letzten gamescom konnte eine Vorab-Version gespielt werden, die einen ersten Blick auf das Adventure-Spiel liefert. Video und Preview von Underworld Ascendant.

Inhaltsverzeichnis

Keine fixen Klassen

Um uns dieses Konzept vorzuführen, stellten uns die Entwickler zu Beginn der Demo drei sogenannte "Hero Kits" zur Verfügung – quasi Bündel verschiedener Talente, Gegenstände und Fähigkeiten. So konnten wir etwa zwischen einem auf Nahkampf ausgelegten Combat Kit, einem Stealth Kit und einem Magic Kit wählen. Da Letztere allerdings weitaus weniger Angriffsmöglichkeiten zu bieten hatten und mehr aufs Ausweichen ausgelegt waren, griffen wir natürlich zum Schwert.

PC Spiele Klassiker

Zentraler Punkt des Stygian Abyss ist das Quest Board, an dem wir alle verfügbaren Aufträge finden. Zwar hatten die Entwickler auch über einen Open-World-Dungeon nachgedacht, diese Idee aber schnell wieder verworfen. Zu groß war die Angst vor einem "Walking Simulator", in dem Spieler nur herumlaufen, ohne dass etwas passiert. Mit dem Quest Board, gelangt ihr nun stattdessen direkt zur Action.

Im fertigen Spiel soll es diverse Aufträge geben – wie zum Beispiel Erkundungsquests, während der wir uns durch einen Dungeon schlagen und alle Areale entdecken müssen Alternativ gilt es, alle Gegner in einem bestimmten Bereich zu erledigen, Items zu finden oder Beobachtungen abzuschließen. Die Aufgaben, die uns im Stygian Abyss erwarten, werden zufällig ausgewählt. Auch bei mehreren Spieldurchläufen bekommen wir es also immer mit unterschiedlichen Quests zu tun, die alle die Story vorantreiben. In der Demo war unser Ziel etwa, 51 Prozent einer Dungeon-Karte aufzudecken. Dafür springen wir in ein Portal und lassen uns ins Level teleportieren.

PC Spiele im Test

Kampf um Ressourcen

Auf der anderen Seite erwartet uns der Silver Sapling – ein Überbleibsel aus dem originalen Ultima Underworld. Diesen können wir in ein Stück Erde pflanzen und erhalten so einen Respawnpunkt. Darüber hinaus steht uns eine Karte zur Verfügung, auf der wir nicht nur Wegpunkte hinterlassen, sondern auch zu jeder Markierung eine kurze Notiz schreiben können. Eine Fackel suchen wir vergebens, um uns in der dunklen und verwinkelten Höhle zurechtzufinden brauchen wir daher andere Lichtquellen wie beispielsweise tragbare Kerzenständer. Alternativ gibt es auch einen glühenden Dolch, dessen Mehrwert im Kampf so gering ist, dass er sich eher als Leuchte eignet.

Preview von Underworld Ascendant

So gewappnet, begeben wir uns auf unsere Erkundungstour. In der Untergrund-Welt von Underworld Ascendant gibt es einiges zu entdecken. Hinter jeder Ecke warten Geheimnisse, Truhen und Items nur darauf, von uns gefunden zu werden. Kleinere Gegenstände landen dabei in einem unserer Inventar-Slots. Ausrüstung wird hingegen automatisch angelegt. Helme, Rüstungen und dergleichen verbessern unsere körperliche Widerstandsfähigkeit. Handschuhe werden sogar ingame angezeigt und verändern unser Aussehen. Über allzu viel Loot dürfen wir uns aber nicht freuen. Das First-Person-RPG besticht nämlich durch eine enorme Ressourcenknappheit. Zudem verlieren wir ziemlich schnell Mana und Lebenspunkte. Damit wollen uns die Entwickler dazu bringen, bedächtig mit unseren verfügbaren Mitteln umzugehen.

Auch in Kämpfen gilt es, aufmerksam zu sein. Unsere Gegner erscheinen nämlich zufällig und nehmen uns direkt ins Visier, wenn wir nicht vorsichtig sind. In unserer Demo bekommen wir es zumeist mit Skelettkriegern zu tun, denen wir mit leichten und schweren Attacken zusetzen, während wir tänzelnd ausweichen und blocken. Dabei kommt so etwas wie ein Rhythmus auf, zwischen Spieler und Gegner entwickelt sich ein reges Hin und Her.

Video

Viele Wege führen nach Rom

Auch die Umwelt stellt uns hier und da vor kleinere Herausforderungen – etwa mit Sprungpassagen oder schwingende Axtfallen. Kurz vor Ende des Levels finden wir uns zudem in einem Raum wieder, dessen einziger Ausgang durch ein Metallgitter verschlossen ist. Hier müssen wir uns also selbst einen Weg nach draußen suchen. Wir entscheiden uns am Ende dafür, eine der herumstehenden Kisten aufzuheben und als Kletterhilfe zu benutzen. Die Entwickler verraten uns im Nachgang jedoch, dass wir genauso gut den Holzboden mit dem Schwert zerhacken oder einfach anzünden hätten können. In Underworld Ascendant gibt es also nicht nur eine richtige Lösung, sondern verschiedene Wege, die zum Ziel führen. Unserer Kreativität sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Überzeugen könnt ihr euch davon ab dem 15. November. Dann erscheint Underworld Ascendant für den PC. Eine Konsolenversion für PS4, Xbox One und Nintendo Switch ist ebenfalls in der Mache, hier steht ein Releasedatum aber noch aus.

Fazit

Man merkt den Entwicklern von Otherside Entertainment an, mit wie viel Herzblut sie bei der Sache sind. Umso mehr ist es zu wünschen, dass Underworld Ascendant zu dem wird, was sich die Macher vorgestellt haben. Momentan kommen einige Zweifel auf. Die Demo, die wir spielen durften, war eine Prä-Beta-Version und alles andere als fehlerfrei. Die Steuerung fühlte sich hakelig an. Manchmal wurde der angewählte Gegenstand verfehlt oder eine Truhe wieder geschlossen, statt den Inhalt mitzunehmen. Das User Interface war noch nicht ausgereift. Zweimal Tab drücken, um aus dem Menü rauszukommen, ist etwas umständlich. Dazu kamen Rendering-Probleme, durch die der sonst nette Art-Style (offensichtlich von Dungeons and Dragons inspiriert) zu leiden hatte. Die Macher sollten sich wirklich überlegen, das Releasedatum noch einmal zu verschieben, sonst könnte das für viele Fans und Kickstarter-Unterstützer eine ziemliche Enttäuschung werden.

The Walking Dead im Test für PC´s

Zusammenfassung: Mit "Genug mit Wegrennen" erschien kürzlich die erste von insgesamt vier Episoden der letzten Staffel von Telltales The Walking Dead-Adventure-Reihe. Grund genug um in diesem Artikel zu schauen, ob Story und Gameplay überzeugen oder sich auch hier die allgemeine Zombie-Müdigkeit einstellt.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund-Storry

Nachdem Clementine in Staffel 3 A New Frontier eher ein Nebencharakter war und sich das Spiel mehr auf die Figur Javi konzentrierte, steht das bereits in der ersten Staffel eingeführte Mädchen nun wieder im Mittelpunkt. Seitdem sind natürlich einige Jahre vergangen und Clementine ist zu einer jungen Frau geworden, die weiß, was nötig ist, um in einer von Zombies bevölkerten Welt zu überleben. War Clem in der ersten Staffel noch das junge, schüchterne Anhängsel von Hauptfigur Lee, übernimmt sie nun selbst Verantwortung, indem sie sich um den kleinen Alvin Junior kümmert. Auch dieser ist seit seiner Geburt in Staffel 2 natürlich älter geworden und wird bereits von Clementine im Überlebenskampf unterrichtet. Die Beziehung von Clem und ihrem Ziehsohn steht daher klar im Mittelpunkt von Genug mit Wegrennen, der ersten von insgesamt vier Episoden der letzten Staffel von Telltales The Walking Dead.

Computerspiele im Test

So nimmt man Einfluss auf das Spielgeschehen

Zu Anfang der Episode sind Clementine und AJ noch allein unterwegs. In den Gesprächen zwischen den beiden dürfen wir Telltale-typisch aus vier Dialog-Optionen wählen, welche die Beziehung und teilweise auch die Story beeinflussen. So entscheiden wir beispielsweise, wie wir den Kleinen von seinem Hunger ablenken oder welchen Ratschlag wir ihm mit auf den Weg geben, bevor wir zusammen ein altes Gebäude betreten. Natürlich spielen diese Dialogoptionen und deren (teils verheerende) Konsequenzen auch eine große Rolle, wenn wir später mit anderen – freundlich oder feindlich gesinnten – Menschen interagieren. Telltale-typisch hängt der Ausgang vieler Situationen von eurer gewählten Dialog-Option ab. Telltale-typisch hängt der Ausgang vieler Situationen von eurer gewählten Dialog-Option ab.

Erstmals in der Geschichte der Reihe wurden sämtliche Gespräche sogar deutsch vertont. Die Leistung der Synchronsprecher ist jedoch etwas durchwachsen. Einige Figuren wurden richtig gut getroffen, aber gerade Clementines Sprecherin hat oftmals Probleme, die passenden Emotionen zu vermitteln. An die sehr hohe Qualität der englischen Sprachausgabe kommt die deutsche leider bei Weitem nicht heran. Die Qualität der Story selbst ist ebenfalls etwas schwankend, was auch daran liegt, dass man nach den Comics sowie etlichen TV-Serien- und Telltale-Games-Staffeln das Gefühl hat, jede Situation in jedem Szenario bereits zu kennen.

So ist es wenig überraschend, dass bei Clems und AJs anfänglichem Beutezug etwas gewaltig schief geht und die Menschen, die sie und den Kurzen freundlich in ihre Gruppe aufnehmen, offenbar ein paar Dinge vor ihr verbergen. Interessant ist jedoch, dass sie diesmal nicht in einer Gruppe Erwachsener landet, sondern sich mit ein paar ehemaligen Internatsschülern in deren alter Schule vor den Zombiehorden verschanzt. Clem und AJ treffen also auf Leute in ihrem Alter, wodurch die Probleme innerhalb der Gruppe sich ein wenig anders äußern als in den Staffeln zuvor. Teltale nimmt sich dabei sehr viel Zeit einzelne Charaktere vorzustellen, was ganz je nach Figur unterhaltsam, aber auch manchmal ein wenig öde sein kann. Der Mittelteil von Genug mit Wegrennen ist dadurch teilweise etwas zäh, doch das Finale der Episode punktet dafür mit einer spannenden Wendung und einem kleinen Schocker, der einen für die zweite Folge wieder anheizt.

Video

Fazit zum Survival Game

In puncto Gameplay hat sich natürlich nicht sonderlich viel getan im Vergleich zur letzten Staffel. Noch immer ist The Walking Dead mehr interaktiver Film (oder eben Serie) als klassisches Spiel. Neben den bereits erwähnten und bekannten Dialogen meistert ihr Action-Passagen weiterhin mit Quicktime-Events oder indem ihr mit dem Analogstick oder der Maus einen Gegner oder ein Objekt anvisiert und an- oder zugreift. Dennoch bemüht sich Telltale um ein wenig Abwechslung. An einer Stelle dürft ihr die wandelnden Toten zum Beispiel in gestellte Fallen locken statt sie im Nahkampf zu killen. Gegen Ende gibt es sogar eine kleine Grusel-Passage, in der ihr euch mit einer Taschenlampe durch die Dunkelheit bewegt. In einem Abschnitt dürft ihr die Untoten in Fallen locken statt sie wie gewohnt im Nahkampf zu töten. In einem Abschnitt dürft ihr die Untoten in Fallen locken statt sie wie gewohnt im Nahkampf zu töten.

The Waking Dead spielen

Von diesen Szenen hätten wir uns mehr gewünscht, da ansonsten der bekannte Telltale-Trott agiert. Immerhin darf man nun in den Spiel-Abschnitten meistens die Kamera frei drehen, was die Steuerung komfortabler macht. Doch technisch ist auch The Final Season nicht komplett gelungen. Die Grafik ist nochmal hübscher und detailreicher als in der letzten Staffel und das Spielgeschehen selbst lief während unseres Tests vollkommen flüssig, doch mal wieder hat ein Telltale-Spiel mit sehr auffälligen Nachladerucklern zu kämpfen. Gerade lief die Kampf-Action noch absolut ruckelfrei, doch sowie die nächste Szene geladen wird, geht die Framerate für ein paar Sekunden komplett in den Keller. Dies sorgt für harte Umbrüche im Spielfluss und sollte von Telltale endlich mal in den Griff bekommen werden.

The Elder Scrolls VI – Erster Trailer veröffentlicht

Zusammenfassung: Bethesda hat auf seiner E3-Pressekonferenz den Skyrim-Nachfolger The Elder Scrolls VI angekündigt. Ein erster Trailer zum Skyrim-Nachfolger verrät: TES 6 kommt irgendwann und spielt irgendwo – nichts genaues weiß man nicht.

Inhaltssverzeichnis

  1. Überblick zu The Elder Scrolls
  2. Ankündigung des 6.Teil
  3. Trailer
  4. Wann ist mit einem Release zu rechnen?

Überblick zu The Elder Scrolls

The Elder Scrolls (Die Schriftrollen der Alten oder Die Schriften der Weisen) ist eine erfolgreiche Computerspielreihe die den Namen Spiele-Klassiker allemal verdient hat. Die hauptsächlich aus Computer-Rollenspielen bestehende Serie umfasst derzeit zwölf Titel für PC, XBox und Playstation. Die jüngste Veröffentlichung ist derzeit das am 4. April 2014 veröffentlichte The Elder Scrolls Online – also schon etwas in die Jahre gekommen. Die Reihe entstand 1994 mit der Veröffentlichung von The Elder Scrolls: Arena. Zwei Jahre später folgte der direkte Nachfolger Daggerfall, bevor 1997 und 1998 mit Battlespire und Redguard zwei vom ursprünglichen Spielprinzip abweichende Titel veröffentlicht wurden. Seitdem existiert eine durchnummerierte Hauptreihe, neben denen weitere Spiele in der Spielwelt Nirn existieren.

Ankündigung des 6.Teil

In der Nacht zum Montag hat das Entwicklerstudio Bethesda offiziell bestätigt, dass sich das Rollenspiel The Elder Scrolls VI in der Entwicklung befindet. Auf der E3-Pressekonferenz in Los Angeles zeigte Bethesda auch ein erstes Video zum Skyrim-Nachfolger. Der Vorgänger The Elder Scrolls V: Skyrim erschien im Jahr 2011 für Xbox 360, Windows und Playstation 3. Bis zur Veröffentlichung von The Elder Scrolls VI müssen sich Fans aber wohl gedulden, denn nicht mal ein vages Veröffentlichungsdatum wurde bisher verraten. Vermutlich wird das Spiel erst mit der nächsten Konsolengeneration im Jahr 2021 erscheinen.

Im veröffentlichten Video zu The Elder Scrolls VI wird eigentlich nichts zum neuen Fantasy-Rollenspiel verraten. Ein erster Trailer zeigt Berge, Gras, Wolken eine kleine Festung – und sonst nichts. Wo auf dem Elder-Scrolls-Kontinent Tamriel der Skyrim-Nachfolger spielen wird, ist unbekannt, Bethesda lädt mit dem Schnipsel-Trailer gezielt zu Spekulationen ein. Das dürfte ein Hinweis darauf sein, dass sich die Entwicklung noch in einem frühen Stadium befindet.

Wann ist mit einem Release zu rechnen?

Unverkennbar ist das musikalische Hauptthema der Rollenspiel-Reihe, das auch im neuen Trailer aus den Boxen bläst. Zu einem möglichen Release-Termin und Spielinhalten macht Bethesda aber keine Angaben. Dass ein Elder Scrolls VI irgendwann kommt, ist keine Überraschung: Der Vorgänger, The Elder Scrolls V Skyrim, hat sich seit dem Release 2011 herausragend auf zahlreichen Plattformen verkauft. Die Wartezeit von mittlerweile fast sieben Jahren ist aber ungewöhnlich, in der Vergangenheit erschien alle fünf Jahre ein neues Elder Scrolls.

PC Spiele - The Elder Scrolls

Es ist unwahrscheinlich, dass The Elder Scrolls VI noch dieses Jahr erscheint. Im Winter bringt Bethesda erst einmal das Survival Spiel Fallout 76 auf den Markt. Ein Fallout- und ein Elder-Scrolls-Spiel in einem Jahr zu veröffentlichen, wäre strategisch fragwürdig. Außerdem dürfte Bethesda nicht die Entwicklungsressourcen haben, um zwei solcher Spiele gleichzeitig fertig zu entwickeln. zumal mit Starfield auch noch ein drittes größeres Spiel in Arbeit ist. Der früheste, realistische Release-Termin ist daher wohl der Winter des kommenden Jahres – bis dahin gibt es hoffentlich auch aussagekräftigere Trailer.

Destiny 2 – Offizielles Video

Die Story von Destiny 2 spielt in einer post-apokalyptischen Zukunft des Jahres 2700 ab. Ein unbekanntes Raumschiff mit dem sog. „Reisenden“ betritt das Sonnensystem -und ihm folgt eine böse außerirdische Macht, die sog. „Dunkelheit“. Nach der Ankunft des Reisenden auf der Erde beginnt das „Goldene Zeitalter“. Die Menschen leben länger, Technologien entwickeln sich und die Menschheit steuert auf ein ehoffnungsvolle Zukunft zu.

Jedoch wird nicht nur die Erde dem Fortschritt zugeführt, sondern auch umliegende Planeten wie Venus, Mars und Mond. Wo die Sonne scheint, folgt der Schatten. Die Dunkelheit löscht diese Kolonien vollständig aus und vernichtet dort die menschliche Existenz. Nach der letzten großen Schlacht auf der Erde kann sich die Menschheit nur noch auf die „Letzten Stadt auf Erden“ zurückziehen. Der Reisende verletzt sich bei den Kämpfen und erschafft mit letzter Kraft die Geister aus „Licht“. Dabei handelt es sich um fliegende Drohnen, die sprechen und menschlich denken können. Sie suchen sich lange Verstorbene aus, die zu Lebzeiten groß und mächtig waren, und das „Licht“ besitzen, um sie zu reanimieren und als Hüter zum Turm, einer Art Commando-Zentrale in der Stadt, zu bringen.

Die Hüter machen sich auf den Weg, in unserem Sonnensystem verstreute mächtige Artefakte zu bergen, deren Fähigkeiten der Menschheit im Krieg weiterhelfen sollen. Waffen und Munition können von den Außerirdischen selbst erbeutet werden, die ebenfalls aus mehreren Klassen bestehen: Gefallene, Schar, Vex, Kabale und Besessene. Destiny 2 kann als Single-Player gespielt werden, jedoch ist es eher als Multiplayer-game konzipiert.

Seit dem 6. September 2017 ist Destiny 2 für PS4 und Xbox One erhältlich. Die PC-Version soll am 24. Oktober folgen.

News zu Destiny 2 Open Beta

Die Open Beta zu Destiny 2 steht an. In 2 Tagen, am 21. Juli, beginnt der frei zugängliche Beta-Test zum nächsten Loot-Shooter von Bungie. Wer mehr Zeit mit der Beta verbringen möchte, muss Destiny 2 vorbestellen – für Vorbesteller gibt es einen frühzeitigen Beta-Zugang. Nötig ist das wegen des vergleichsweise knapp gehaltenen Inhalts aber vermutlich nicht. Spielbar ist nämlich kaum mehr als das, was in den letzten Monaten bereits beim Ankündigungs-Event und im Rahmen der E3 2017 gezeigt wurde.

Am längsten gedulden müssen sich wieder mal PC-Spieler. Die PC-Beta für Destiny 2 findet nämlich erst im August statt. Vorerst dürfen also nur Konsolenspieler ran. Die benötigen dafür allerdings auch keine Einladung. Die Open Beta ist tatsächlich für alle interessierten Spieler verfügbar. Achtung: Wie die Entwickler bestätigten, sind zum grundsätzlichen Spielen der Beta keine Abos bei PlayStation Plus oder Xbox Live Gold nötig – aber: die Destiny-Macher schränkten die Aussage am Starttag des Vorabzugangs via Twitter noch einmal an. Ohne Abo lässt sich demnach lediglich die Kampagnen-Mission spielen. Wer die Multiplayer-Inhalte (Strike und PvP) ausprobieren möchte, benötigt doch eine Mitgliedschaft bei PS Plus oder Xbox Live Gold.

Start und Ende der BETA

Die offene Beta für den MMO-Shooter läuft vom 21. bis zum 24. Juli 2017. Früher los geht's für alle Vorbesteller oder Destiny-Fans, die anderweitig an einen Zugang gelangten. Hier der konkrete Zeitplan (Stand: 15. Juli):

  • 18. Juli: Start für PS4-Vorbesteller ab 19 Uhr
  • 19. Juli: Start für Xbox One-Vorbesteller ab 19 Uhr
  • 21. Juli: Open Beta-Start auf PS4 und Xbox One ab 19 Uhr
  • 24. Juli: Ende der Beta um 06 Uhr

Download – wo herunterladen?

Den Beta-Client findet ihr in den PlayStation und Xbox Stores. Der Preload startete am 13. Juli, ist zunächst allerdings nur für Vorbesteller und Spieler verfügbar, die anderweitig an einen Code gelangten. Wann der Download für alle Spieler verfügbar wird, ist noch unklar. Für den Download auf einer PS4 solltet ihr 15 GB auf eurer Festplatte einplanen. Auf der Xbox One belegt die Vorabfassung des Rollenspiel-Shooters 12,8 GB Speicherplatz.

BETA Codes einlösen

Für den offenen Teil der Beta (ab dem 21. Juli) benötigt ihr keinen Zugangs-Code – wohl aber für den Vorabzugang ab dem 18. beziehungsweise ab dem 19. Juli. Diese Codes sollten euch vom jeweiligen Händler zugeschickt werden, bei dem ihr den Shooter vorbestellt habt. Stammt euer Code aus einem Gewinnspiel, so bekommt ihr ihn vom Veranstalter. Hier könnt Ihr die Codes einlösen.

Achtung: Ihr könnt den Code nur einmal einlösen und müsst dabei Plattform und Region auswählen. Achtet hier unbedingt darauf, die richtige Wahl zu treffen. Anschließend erhaltet ihr einen neuen Key, mit dem ihr dann im Store eures Konsolenbetreibers den Beta-Client freischaltet. Beim Einlösen der Codes könnt ihr übrigens auch bereits jetzt den PC als Plattform auswählen – spielbar ist die PC-Beta allerdings erst im August. Habt ihr Destiny 2 digital im PSN oder bei Xbox Live vorbestellt, benötigt ihr übrigens keinen Code. Die offizielle Information von Bungie für Digital-Vorbesteller: "Der Destiny 2-Beta-Client wird automatisch im PlayStation Store oder im Xbox Marketplace angezeigt".

Welche Inhalte sind spielbar?

Die offene Destiny-2-Beta bietet vergleichsweise wenige Inhalte. Spielbar sind die erste Kampagnen-Mission "Heimkehr", der kooperative Strike "Die verdrehte Säule" für drei Spieler und PvP-Matches in den Modi Countdown (neu in Destiny 2) sowie Kontrolle. Ausprobieren könnt ihr diese Inhalte mit den drei neuen Subklassen für Jäger, Warlock und Titan: Arkusakrobat, Dämmerklinge und Sentinel. Ebenfalls spielbar sind die aus dem Vorgänger bekannten, für Destiny 2 aber aktualisierten Spezialisierungen Stürmer, Revolverheld und Leere-Läufer. Aber: In den Talentbäumen der Klassen sind nur die oberen Fähigkeitsreihen, Granaten und Nahkampfangriffe freigeschaltet. Die vollständigen Talentbäume lassen sich also erst in der Vollversion ausprobieren.

Ein kleines Extra erwartet Betaspieler dann noch am 23. Juli ab 19 Uhr: Voraussichtlich eine Stunde lang ist dann nämlich die Farm geöffnet – also der "Social Hub" von Destiny 2, gewissermaßen der neue Turm. Die Entwickler wollen mit diesem zeitlich begrenzten Stresstest herausfinden, ob Spieler zuverlässig und ohne Server-Abstürze auf die Farm aufgeteilt werden (jede Instanz der Farm bietet Platz für 26 Charaktere).

Grundsätzlich sind die Beta-Inhalte des Online-Shooters aber sehr überschaubar. Im Gegensatz zur Testphase des Vorgängers ist beispielsweise nicht einmal der Besuch einer der Planeten-Zonen möglich. Im Rahmen der Destiny-Beta konnten Spieler noch das Kosmodrom erkunden.

Wann gibt es die PC-Version?

Destiny 2 erscheint, exklusiv über Blizzards battle.net, zwar auch für den PC – aber wie beim Release des Spiels müssen PC-Fans auch bei der Beta länger warten. Letzter Stand: Ende August findet die Beta der PC-Umsetzung statt. Einen genauen Termin gibt es derzeit noch nicht.

Diablo 3: ​Gameplay-Trailer

Blizzard hat auf der Blizzcon 2016 für den Spiele-Klassiker Diablo 3 die neue Klasse des Necromancers angekündigt. Nun ist die düstere, weibliche Heldin in einem Gameplay-Trailer zu sehen, in dem auch die einzelnen Angriffsarten und Fähigkeiten der Klasse gezeigt werden.

Nekromanten müssen in der Welt von Diablo 3 das Gleichgewicht zwischen Leben und Tod wahren und besitzen unter anderem die Gabe, Tote zu erwecken, die dann an ihrer Seite kämpfen. Als Nekromant könnt ihr über neue Skills verfügen. Zu diesen gehören:

<

  • Grim Scythe: Ihr schwingt eine Sense in einem weiten Bogen und verursacht Schaden unter den Feinden und stellt Essenz wieder her.
  • Blood Nova: Ihr entfesselt eine mächtige Nova, die Feinden in der Umgebung viel Schaden zufügt.
  • Devour: Verzehrt Leichen, um eure Essenz sofort wieder herzustellen und eure Skills aufzuladen.
  • Golem: Ihr beschwört einen mächtigen Blutgolem an eure Seite, der euren Feinden die Lebenskraft aussaugt, ihnen damit viel Schaden verursacht und eure Lebensenergie regeneriert.
  • Blood Rush: Ihr legt eure sterbliches Fleisch ab, um durch feste Objekte schnell an neue Orte gelangen zu können.
  • Leech: Verflucht Feinde, wodurch ein Angriff auf sie deren Lebensenergie auf euch und eure Gefährten überträgt.

Wie das aussieht, könnt ihr euch im Gameplay-Video ansehen. Der Necromancer-DLC erscheint zu einem noch nicht genannten Zeitpunkt für die PC-, die Playstation-4- und die Xbox-One-Version von Diablo 3.

Dark Souls 3

Mittelalterliche Schlösser, düstere Wälder und schier übermächtige Gegner – mit Dark Souls 3 kommt die beliebte Action-Rollenspiel-Reihe zu einem würdigen Abschluss. Dabei bleibt der dritte Teil dem Grundprinzip treu: hoher Schwierigkeitsgrad trifft auf eine tiefgründige, subtil erzählte Welt.

Im Königreich Lothric erwacht ein toter Körper zum neuen Leben. Als Aschender liegt es an den Spielenden den drohenden Weltuntergang zu verhindern, der durch den andauernden Konflikt zwischen Licht und Dunkelheit ausgelöst wurde. Dafür muss sich der oder die Untote den fünf Aschefürsten stellen, die einst das Königreich schon mal vor dem Untergang bewahrten.

Spielszene aus Dark Souls 3

Als eine von zehn Klassen bewegt man sich in Dark Souls 3 als Frau oder Mann durch eine düstere, mittelalterlich anmutende Welt, bestehend aus Schlössern, Kathedralen und Wäldern. Gesteuert wird dabei, wie aus den Vorgängern bekannt, aus der Perspektive der dritten Person. Die Hauptaufgabe im Action-Rollenspiel liegt in der Erforschung der Spielwelt. Die Story bleibt zunächst im Dunklen und muss über Itembeschreibungen, mysteriöse Dialoge mit Charakteren und Hinweise in der Umgebung selbst erschlossen werden. Dabei begegnet man einer Vielzahl an Gegnern, die nach einem Sieg, je nach Stärke, Seelen hinterlassen. Diese dienen dazu, die Spielfigur stärker zu machen, und lassen sich in Levelaufstiege, Ausrüstungsgegenstände oder Zaubersprüche investieren. Stirbt die Figur im Kampf, bleiben die Seelen am Ort des Ablebens zurück. Um sie wiedereinzusammeln, muss man vom letzten Speicherort dorthin zurückkehren ohne dabei erneut getötet zu werden.

News zu Dark Souls 3

Dark Souls 3 kann komplett offline gespielt werden. Mit einer Internetverbindung lassen sich aber verschiedene Multiplayer-Elemente spielen. So kannst du Nachrichten hinterlassen und so auf versteckte Gefahren hinweisen. Zudem hat man die Möglichkeit, Mitspieler vor einem schwierigen Kampf zur Hilfe zu rufen oder man dringt in ihre Spielwelt ein und fordert sie zum Kampf heraus.

PC-Specs von Just Cause 3

Während Just Cause 3 in einigen Ländern bereits eifrig gezockt werden darf, müssen wir uns noch mit den Systemanforderungen für die PC-Fassung von Just Cause 3 zufrieden geben. Insgesamt halten sich die Anforderungen in Grenzen und als Gamer musst du dir nichts Verrücktes anschaffen um das PC Spiel in vollen Zügen geniessen zu können.

Minimum Specs

  • OS: Vista SP2, Win 7 SP1, Win 8.1 (64-bit Operating System Required)
  • CPU: Intel Core i5-2500K, 3.3 Ghz | AMD Phenom II X6 1075T 3 Ghz
  • Memory: 6GB RAM
  • Graphics: NVIDIA GeForce GTX 670 (2GB) | AMD Radeon HD 7870 (2GB)

Empfohlene Specs

  • OS: Vista SP2, Win 7 SP1, Win 8.1 (64-bit Operating System Required)
  • CPU: Intel Core i7-3770, 3.4 GHz | AMD FX-8350, 4.0 GHz
  • Memory: 8 GB Ram
  • Graphics: NVIDIA GeForce GTX 780 (3GB) | AMD R9 290 (4GB)

Aufregende Computerspiele und Action Games