Wolfenstein: Youngblood in der Vorschau

Zusammenfassung: Als B.J. Blazkowicz verschwindet, ist es für seine Töchter an der Zeit, in seine Fußstapfen zu treten. Wir haben Wolfenstein: Youngblood erstmals selbst angespielt, um uns von den Fähigkeiten der Zwillinge Soph und Jess zu überzeugen. Gerade im Koop macht der Shooter dabei schon jetzt viel Spaß.

Inhaltsverzeichnis

Der Wolfenstein-Klassiker: So geht es weiter

Auf der E3 im vergangenen Jahr haben die Entwickler von Machine Games angekündigt, dass die Wolfenstein-Reihe mit Youngblood zunächst mit einem Spin-off weitergeführt wird, bevor sich die Schweden mit Wolfenstein 3 beschäftigen. Damit setzen die Macher das Muster fort, das sie seit dem Reboot der legendären Shooter-Serie im Jahre 2014 verfolgen. Diesmal werkelt Machine Games jedoch nicht alleine am Spiel. Man hat sich mit Arkane Studios die Macher der Dishonored-­Reihe ins Boot geholt, die vor allem ihre Erfahrungen beim Level-Design einbringen sollen.

Shooter Wolfenstein: Youngblood

Noch vor der E3 2019 hat uns Bethesda nach London eingeladen. Dort konnten wir die Delux Bonus-Version von Wolfenstein: Youngblood (jetzt für 69,99 € kaufen) erstmals eine ganze Stunde lang im Koop-Modus anspielen. Zusammen mit einem Kollegen haben wir die Straßen von Paris unsicher gemacht und einen Zeppelin der Nazis zum Absturz gebracht. 

Französische Revolution 2.0

Während uns The Old Blood vor vier Jahren einen Einblick in die Vergangenheit von B.J. Blazkowicz gewährt hat, geht es diesmal deutlich in die Zukunft. Genauer gesagt ins Jahr 1980. Ungefähr 19 Jahre nach den Ereignissen von The New Colossus lebt Familie Blazkowicz in Mesquite, Texas, im befreiten Amerika. William und Anya bringen ihren inzwischen 18-jährigen Zwillingstöchtern Zofia und Jessie alle wichtigen Techniken für den Kampf gegen Nazis bei. Doch eines Tages verschwindet B.J. unter mysteriösen Umständen. Die einzige Spur führt nach Paris, das nach wie vor unter der Herrschaft der Nazis steht.

Also machen sich die beiden Schwestern auf, ihren Vater aufzuspüren. Obwohl beide zuvor noch nie einen Menschen getötet haben, müssen sie sich schnell auf die Lehren ihrer Eltern verlassen, denn im Kampf um Paris geht es um Leben oder Tod. Bei der Suche nach B.J. treffen Soph und Jess in der französischen Hauptstadt auf Verbündete in Form des örtlichen Widerstands. Um ihrem eigenen Ziel näherzukommen, greifen die beiden den Freiheitskämpfern natürlich unter die Arme. Unterstützt werden die Schwestern bei ihrer Suche zudem von ihrer Freundin Abby, der Tochter von Grace Walker, die unter anderem als Pilot und Hacker in Erscheinung tritt.

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Die Terror-Zwillinge

Das Besondere an Youngblood gegenüber den anderen Teilen der Reihe ist natürlich die Tatsache, dass die Entwickler das Abenteuer der beiden Schwestern nutzen, um erstmals ein Koop-Erlebnis in Wolfenstein zu realisieren. Zwar war dies seinerzeit nicht der Hintergedanke, als man sich entschied, dass B.J. und Anya Zwillinge bekommen sollten, sah es nun jedoch als glückliche Fügung. Für die Entwickler ging es vor allem darum, sich mit dem vierten Spiel der Serie einer neuen Herausforderung zu stellen. Jess hat ihre Tarnvorrichtung aktiviert und kann vom Soldaten vor uns nicht erkannt werden. So können wir um den Gegner herum schleichen und ihn von hinten ausschalten. 

Wir schlüpfen also wahlweise in die Rolle von Jess oder Soph, die jeweils einen anderen Spielstil verkörpern. Während Jessie von ihrer Mutter in direkter Offensive und Nahkampf ausgebildet wurde, lernte Zofia von B.J. das lautlose Vorgehen und den Umgang mit Scharfschützengewehren. Das gesamte Spiel wurde darauf ausgelegt, dass zwei Spieler diese beiden Rollen ausfüllen und sich gegenseitig unterstützen. Während unserer Anspielsession funktionierte das bereits hervorragend und das Zusammenspiel erzeugte enormen Spielspaß – besonders gegen starke Elite-Gegner. Hier bekommt das Spiel nämlich noch eine gewisse taktische Komponente. So gibt es Gegner, die sich am besten besiegen lassen, indem ein Spieler die Aufmerksamkeit auf sich zieht, während der andere Schwachpunkte auf der Rückseite des Feindes unter Beschuss nimmt. Mit dieser Zwei-Spieler-Dynamik lassen sich sicher auch sehr interessante Boss-Kämpfe gestalten.

Noch nicht sehen konnten wir, wie gut das Ganze mit einer KI an der Seite funktioniert. Denn das Spiel soll auch komplett solo spielbar sein. Die zweite Schwester ist aber trotzdem die ganze Zeit dabei und ihre Spielweise soll sich nicht groß von einem menschlichen Spieler unterscheiden. Die Entwickler haben nach eigenen Angaben eine KI entwickelt, die einerseits nicht lästig wird oder dem Spieler im Weg ist, andererseits soll die jeweilige Schwester auch spürbar ihren Beitrag leisten. Der spielerische Erfolg hängt aber nach wie vor vom Können des Spielers ab.

PC Spiele im Test Wolfenstein: Youngblood

Offenere Missionsstruktur

In Sachen Neuerungen belassen es die Entwickler aber nicht nur beim Koop-Modus. So ist Youngblood das bislang offenste Spiel der Reihe. Die einzelnen Levelgebiete sind zwar nach wie vor relativ linear aufgebaut, aber die Abfolge der einzelnen Missionen und Story-Abschnitte soll diesmal mehr Freiheit ermöglichen. Paris ist dazu in verschiedene Teile unterteilt, die wir frei per Metro (Schnellreise) ansteuern und dort Missionen erfüllen. Hier kommen die Macher von Arkane Studios ins Spiel, denn diese einzelnen Abschnitte sollen ähnlich wie die Levels in Dishonored funktionieren.

Besonders in der Mitte des Spiels werden dabei vor allem diverse Nebenmissionen geboten. Diese sollen aber nicht so flach ausfallen wie die Uberkommando-Missionen in New Colossus. Stattdessen sollen sie sinnvolle Aufgaben enthalten und neue Informationen rund um die Hauptgeschichte oder den Widerstand liefern. Durch die offenere Struktur des Spiels sollen die Spieler so auch zur Rückkehr in bestimmte Gebiete motiviert werden – zum Beispiel, wenn sich eine Nebenaufgabe noch als zu schwer herausstellt, die man später mit zusätzlichen Möglichkeiten erneut angehen möchte. Denn mehr Tiefe wird es diesmal auch bei der Charakter-Entwicklung geben.

Ein Hauch von Rollenspiel

Die bisher bekannten Perks, die durch bestimmte Aktionen im Spiel freigeschaltet werden, gehören der Vergangenheit an. Stattdessen sammeln beide Spieler Erfahrungspunkte und steigen im Level auf. Das bringt jedes Mal einen Attributspunkt und diese Punkte können frei in drei Talentbäumen für verschiedenste passive und aktive Fähigkeiten ausgegeben werden. Richtig gehört, die Schwestern verfügen auch über spezielle aktive Skills, die ihrem Spielstil entsprechen. So kann Soph zum Beispiel eine Tarnung aktivieren, mit der sie einige Zeit unsichtbar wird. Auch die für Wolfenstein typische Fähigkeit, beidhändig Waffen zu tragen, wird auf diese Weise freigeschaltet. Außerdem können die Schwestern sogenannte "Pep Signals" einsetzen, mit denen sie sich kurzzeitig gegenseitig pushen, was je nach Geste unterschiedliche Buffs gewährt. Fast schon wie bei einem Rollenspiel verdienen wir uns Erfahrungspunkte und steigen so im Level auf, was uns Fähigkeitspunkte und Werteverbesserungen einbringt. Fast schon wie bei einem Rollenspiel verdienen wir uns Erfahrungspunkte und steigen so im Level auf, was uns Fähigkeitspunkte und Werteverbesserungen einbringt.

Spiele Klassiker Wolfenstein: Youngblood

Zusätzlich zu den Erfahrungspunkten gibt es in der Spielwelt Silbermünzen zu sammeln. Es lohnt sich, nach den Silberlingen Ausschau zu halten: Damit werden nicht nur Skins für die Powerrüstungen der Zwillinge freigeschaltet, sondern auch zahlreiche Upgrade-­Möglichkeiten für die breite Auswahl an Waffen. So verpassen wir zum Beispiel einem Sturmgewehr einen besseren Kolben, eine Zielvorrichtung und ein größeres Magazin, um auf diese Weise die Werte des Schießeisens zu verbessern. So lassen sich die Waffen sehr praktisch an den eigenen Spielstil anpassen.

Mit Youngblood bringen die Entwickler auch eine Mechanik zurück, die in Ego-Shootern eigentlich schon als ausgestorben galt: die Leben. Beide Charaktere verfügen über einen gemeinsamen Pool an "Lebensherzen". Diese werden verbraucht, wenn eine der Schwestern das Zeitliche segnet und neu spaw­nen muss. Erst wenn alle Leben aufgebraucht sind, gibt es ein Game over und es muss ein Spielstand geladen werden. Mit gutem Zusammenspiel lässt sich der Verbrauch von Leben aber auch minimieren. Hat ein Spieler-Charakter keine Lebenspunkte mehr, ist dieser nicht sofort ausgeschaltet, sondern zunächst nur kampfunfähig. Für kurze Zeit besteht so für den Partner die Möglichkeit, seinen Mitkämpfer wieder auf die Beine zu stellen.

Spielspaß steht über allem

Der Spielspaß stand für die Entwickler diesmal klar im Vordergrund. Dazu wurde auch der Fokus auf Zwischensequenzen ein wenig zurückgefahren. "Wir haben uns auch die Freiheit genommen, ein paar hilfreiche Dinge ins Spiel einzubauen, wie zum Beispiel einen Doppelsprung oder Lebensbalken über den Feinden. Wir wollten diesmal einfach mehr Sachen in das Spiel einbauen, mit denen sich der Spaß des Spielers verbessern lässt", erklärt uns Senior Game Designer Andreas Öjerfors während des Anspielevents.

Dass dieser Anspruch bereits sehr gut funktioniert, konnten wir in zwei Missionen vom Anfang des Spiels erleben. Als Erstes infiltrieren wir mit Soph und Jess einen Nazi-Zeppelin, um dort einen wichtigen Kommandeur auszuschalten. Da dies der erste Einsatz der Schwestern ist, erleben wir hier auch ihren ersten Nazi-Kill, der beiden zunächst kurz zu schaffen macht, bevor jedoch die Konditionierung ihrer Eltern einsetzt und sie sich im Stile ihres Vaters durch die Gegner kämpfen.

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Danach geht es in die Straßen von Paris auf der Suche nach dem Versteck des Widerstandes. Hier steht uns ein wenig mehr Platz zur Verfügung als in den engen Gängen des Zeppelins, die coole Dynamik mit unserem Spielpartner geht aber zu keiner Zeit verloren. Hier fällt allerdings auch auf, dass die Entwickler bis zum Release in knapp zwei Monaten noch ein wenig Feinschliff vor sich haben. So setzte die KI an einer Stelle aus, an der mehrere Gegner einen schmalen Durchgang zu passieren versuchten. Auch optisch kann das Spiel an einigen Stellen noch ein wenig Politur vertragen. Besonders in Zwischensequenzen wirkten einige Texturen und Modelle etwas altbacken. Im Gegensatz zum kommenden Doom Eternal setzen die Macher bei Wolfenstein: Youngblood auch noch nicht auf die neue idTech-7-Engine, sondern noch auf deren Vorgänger. Ein spaßiges Shooter-Abenteuer, das seinen Vorgängern in nichts nachsteht, scheint der Titel aber dennoch zu werden. Besonders die diversen neuen Gameplay-Elemente dürften für frischen Wind sorgen, der nicht nur Wolfenstein-Fans begeistern kann.

Call of Duty – WW2

In der Vergangenheit grüßte jedes Jahr das Murmeltier – kurz vor Weihnachten kam ein neues Kapitel von Call of Duty mit noch mehr Robotern, Drohnen und Cyber-Waffen auf den Markt. Viele Spieler kritisierten die großen grafischen und spielerischen Ähnlichkeiten zwischen den einzelnen Ablegern – und doch war Call of Duty ein Goldesel für den Publisher Activision.

Die Zeichen der Zeit wurden aber erkannt. Anstatt einen weiteren Zukunftsableger zu entwickeln, begann Sledgehammer Games nämlich mit den Arbeiten an Call of Duty: WW2.

Call of Duty WW2 in der Vorschau: Kameraden gehen vor!

Activision hat über einen Live-Stream das nächste Call of Duty enthüllt. Dieses Mal geht es sozusagen zurück zu den Wurzeln der Serie, nämlich auf die Schlachtfelder des Zweiten Weltkriegs. In Call of Duty: WW2 begleiten wir eine kleine amerikanische Einheit, die "One Squad", von der Normandie-Landung über die Eroberung von Paris bis zu ihren letzten Gefechten in Deutschland. Dabei wollen die Entwickler nicht eine weitere Heldengeschichte erzählen, sondern allen voran die Kameradschaft zwischen den Soldaten in den Mittelpunkt der Kampagne stellen. Nicht umsonst hätten die meisten Weltkriegsveteranen auf beiden Seiten über ihre Kameraden und ihre Heldentaten berichtet, aber nur selten mit ihren eigenen Leistungen geprahlt – so fasste Studiogründer Michael Condrey die Beweggründe für die Entscheidung treffend zusammen. Daher werden wir nicht nur den Hauptprotagonisten Red Daniels richtig gut kennenlernen, sondern innerhalb der Kampagne ebenso seine Squad-Mitglieder. Zudem wollen die Entwickler auch die Perspektive der anderen alliierten Soldaten rüberbringen und so könnte es sein, dass wir in einer Mission auch mal in die Haut einer französischen Widerstandskämpferin schlüpfen dürfen. In die Rolle eines deutschen Wehrmachtssoldaten werden wir hingegen nicht zu den Schlachtfeldern geschickt. Diese Entscheidung können wir bei einem Call of Duty gut nachvollziehen, da die Serie bislang selten den Anspruch hatte, moralisch komplexe Sachverhalte innerhalb ihrer auf Action getrimmten Kampagnen zu servieren.

Videos und News zu CoD

Doch eines ist den Entwicklern ebenso wichtig wie die Kameradschaft: Sledgehammer will mit Call of Duty – WW2 einer neuen Generation von Spielern die brutale Realität des Weltkrieges näherbringen. Das leuchtet auch uns ein: Zehn Jahre nach dem letzten Call of Duty im Zweiten Weltkrieg kann man tatsächlich davon ausgehen, dass ein guter Teil der Spieler von heute nie oder nur am Rande mit den etlichen Medal of Honors und Konsorten in Berührung gekommen ist. Aber auch sogenannte Spieleveteranen dürften bei Call of Duty: WW2 auf ihre Kosten kommen: Die uns gezeigte Normandie-Landung führte gekonnt vor, dass die Technik seit dem letzten Zweite-Weltkriegs-Ableger, sprich seit Call of Duty: World at War, große Sprünge gemacht hat. Nicht nur die Gesichter der Soldaten sehen heute deutlich lebensnaher aus als noch vor zehn Jahren, auch die gesamte Schlachtatmosphäre kommt dank vieler kleiner Details und dem gelungenen Spiel zwischen Schatten und Licht besser rüber. Unserer Meinung wirkte die Landungsszene in Call of Duty: WW2 sogar etwas authentischer als in Spielbergs Anti-Kriegsfilm Der Soldat James Ryan, dessen riesiger Erfolg ja ein Motivationsfaktor für die vielen Zweite-Weltriegs-Shooter der Zweitausenderjahre war – allein das ist ein guter Grund, um zu den altbekannten Schlachtfeldern zurückzukehren!

Call of Duty WW2

Die erste uns vorgeführte Mission war im Hürtgenwald angesiedelt, in der wir uns mit unseren Squad-Kameraden durch die grüne Hölle kämpften. Dabei auffällig war, dass es in Call of Duty: WW2 – zumindest in der Kampagne – auch ein eine Art Zerstörungssystem gibt. Als ein Artillerieschlag auf unsere Truppe fiel, gingen nicht nur wir und unsere Kameraden schlagartig zu Boden, sondern ebenso die Bäume! Ob es sich dabei nur um ein Script-Ereignis handelte oder Call of Duty wirklich Battlefield Konkurrenz machen möchte, lässt sich aber schwer sagen. Jedenfalls hinterließ die Mission dank der umfallenden Bäume und auch der sonst sehr detaillierten Umgebung samt malerischen Flüssen, dichten Laub und steilen Hügeln einen hervorragenden Eindruck bei uns – scheinbar hat Sledgehammer kräftig an der Engine geschraubt. Was die Entwickler alles an dem hauseigenen Grafikmotor gedreht haben, wollten man uns aber noch nicht verraten. Insgesamt wirkte aber die uns gezeigte Version optisch um eine Ecke besser als noch Call of Duty: Infinite Warfare.

Nachdem kurzen Ausflug nach Hürtgenwald zeigten die Entwickler uns noch zwei Ausschnitte aus der Normandie-Landungsmission. Wie bereits angesprochen, wirkten die Szenen in den Landungsbooten und der anschließende Sturm auf die deutschen Verteidigungsanlagen sehr authentisch. Doch wenn es um die Brutalität des Krieges geht, wurde das ganze sogar später noch übertrumpft: In den harten Kämpfen im Inneren der Bunker kam es einige Male zu Nahkämpfen. Im Gegensatz zu den Vorgängern, werden diese in wirklich brutalen Quicktime-Events abgehandelt. So griff unser Protagonist zum Beispiel zu einem Helm, mit dem er den Kopf seines Widersachers zu Brei schlug – aus der Ego-Perspektive wirkt das ganze so blutig und eklig, dass wir gut und gerne auf den Frühstück vor dem Event verzichtet hätten. Wir hoffen, dass diese Quicktime-Events nicht allzu häufig vorkommen. Nicht weil sie schlecht gemacht wären, aber unserer Meinung sollten solche Szenen eher einmalig bleiben, damit sie nicht zu Massenware verkommen und so an Bedeutung verlieren.

Bilder und Video zu CoD

Call of Duty WW2 in der Vorschau: Erste Einblicke in den Mehrspielermodus

Eine große Bedeutung für das Call of Duty-Franchise hat natürlich auch der Mehrspielermodus. Zwar wollten die Entwickler vor Ort eigentlich kaum etwas zum zweiten Standbein der Ego-Shooter-Reihe sagen, aber so ganz konnten sie ihre Begeisterung über die kommenden Neuerungen vorenthalten. So haben wir in London erfahren, dass der man für den Multiplayer-Modus nach den Zukunftsballereien und ihren Jetpack-Kämpfen wieder zur Formel "Boots on the Ground" greifen möchte und so in Call of Duty: WW2 wohl ein ähnliches Erlebnis wie noch in Modern Warfare 3 bieten möchte. Das heißt, dass es vor allem auf die Waffen und Perks ankommen wird und nicht mehr so sehr auf die schnellen, Movement-basierten Skills. Zudem gaben die Entwickler auch bekannt, dass man einen Social-Bereich für den Mehrspielermodus kreieren wird. In den sogenannten "Headquarters" sollen sich Spielen zwischen den Partien treffen können und dort miteinander agieren können. Wir vermuten, dass es sich bei diesem Bereich um etwas Ähnliches wie den Turm in Destiny handelt. Ob Call of Duty-Fans sich tatsächlich so etwas wünschen, werden wir wohl erst nach dem Release erfahren. Ebenso wird es wohl noch eine Weile dauern, bis Sledgehammer uns etwas über den versprochenen Koop-Modus erzählt. Wir gehen zwar aktuell davon aus, dass es sich dabei um den klassischen Zombie-Mouds handelt, lassen uns aber natürlich gerne eines Besseren belehren.

Call of Duty WW2

Als Fazit muss man aber sagen, dass Activision und Sledgehammer Games sich bei der Wahl des Settings ins Schwarze getroffen haben. Der Call of Duty-Reihe tut ein kompletter Tapetenwechsel nach den etlichen Zukunfts-Teilen richtig gut, auch wenn es am Ende "nur" zurück zu den Wurzeln der Reihe geht. Die Spieler können sich jedenfalls nach einer zehnjährigen Pause wieder zu den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges zurückkehren und sie in moderner Optik erleben. Natürlich wird von Call of Duty: WW2 keine komplexe Handlung erwartet, aber immerhin ein Spiel, das TV-Serien wie Band of Brothers oder The Pacific im Nichts nachsteht und vor allem dank einer kurzweiligen Kampagne zeigt, dass Activision sich weiterhin gegen die beinharte Konkurrenz behaupten kann.

Battlefield 1

Erster Weltkrieg – die Ur-Katastrophe des 20.Jahrhunderts. Ist die Battlefield-Reihe vor allem für ihren spannenden Mehrspielermodus bekannt, versucht sich der neuste Teil Battlefield 1 auch an einer anspruchsvollen Einzelspielerkampagne, die den Krieg aus verschiedenen Perspektiven zeigt.

Bei Battlefield 1 handelt es sich nicht um einen Neuanfang der beliebten Ego-Shooter -Reihe. Die Zahl gibt vielmehr die Zeit des Geschehens an: Der Erste Weltkrieg. Das Spiel teilt sich dabei in eine Einzelspielerkampagne und einen Mehrspielermodus auf.

Aufbau des PC Games

In der Einzelspielerkampagne sind insgesamt fünf verschiedene Geschichten mit unterschiedlichen Protagonisten und Schauplätzen spielbar. Dabei wird jeweils ein anderer Aspekt des Ersten Weltkrieges in den Vordergrund gerückt. Beispielsweise gilt es einmal als ehemaliger Chauffeur einen britischen Panzer im Stellungskrieg gegen die deutschen Soldaten zu lenken. Ein anderes Mal gehört man zur italienischen Sondereinheit Arditi und kämpft in den italienischen Alpen gegen Österreich-Ungarn. Auch der Kampf zwischen dem osmanischen Reich und einzelnen Rebellengruppen wird mit der Geschichte um Lawrence von Arabien in Battlefield 1 aufgenommen.

Computerspiele im Test

Jede der fünf Geschichten ist in untergeordnete Kapitel eingeteilt. Je Kapitel gilt es Aufgaben zu bewältigen – so z.B. ein bestimmtes Gebiet einzunehmen, die gegnerische Artillerie auszuschalten oder eine wertvolle Fracht zu stehlen. Es stehen verschiedene Waffen oder gegebenenfalls auch Fahrzeuge zur Verfügung. Zwischendurch treiben Dialoge und Zwischensequenzen die jeweiligen Stories weiter voran. Mit der Tastatur bewegt man die Figur, wechselt Waffen und führt andere grundlegende Befehle aus. Zielen und Feuern funktioniert über die Maus.

Die Steuerung im Mehrspielermodus funktioniert ebenfalls auf diese Weise. Hier stehen sich bis zu 64 Spielenden gegenüber und treten in unterschiedlichen Modi gegeneinander an, wie beispielsweise in den Klassikern Eroberung oder Team-Deathmatch. Aber auch neue Modi sind in Battlefield 1 vertreten. Im Modus Kriegstauben gilt es Nachrichten mit der eigenen Brieftaube abzuschicken und gegnerische Nachrichten aufzuhalten. Ebenfalls neu ist der umfangreiche Modus Operationen. Die Szenarien sind hier tatsächlichen Offensiven des Ersten Weltkrieges nachempfunden. Aufgeteilt sind die Spielenden in zwei Teams, Angreifer und Verteidiger. Die Angreifer müssen Sektoren einnehmen, die Verteidiger diese aufhalten. Dies findet nicht nur auf einer Karte statt, sondern auf bis zu drei. Wurden alle Sektoren einer Karte eingenommen, wechselt das Geschehen zur nächsten. Eine Runde im Operationen-Modus nimmt dementsprechend viel Zeit in Anspruch.

News zu Battlefield 1

Im Mehrspielermodus kann man zwischen vier Soldatenklassen wählen: Sturmsoldat, Sanitäter, Versorger und Aufklärer. Je nach Wahl, erhält man bestimmte Fähigkeiten und Aufgaben in einem Mehrspielermatch. Sanitäter können Mitspielende versorgen oder Fahrzeuge in Stand setzen, Versorger sind für die Munition verantwortlich und Sturmsoldaten für den Angriff. Die Aufklärer können Feinde markieren – und so für alle Mitspieler auf der Karte sichtbar machen.

Fazit: Battlefield 1 ist keine großartige Neuerung, keine Revolution auf dem PC Spiele Markt. Trotz ist der Kauf zu empfehlen, denn die vielfältigen Aufgaben, Modi und Spielertypen machen das PC Games kurzweilig und sehr spannend. Die Aufgaben sind z.T. sehr herausfordernd und lassen auch für Veteranen der Battlefield-Reihe Spaß aufkommen. Für Neulinge sind die Einstiegshörden und Überlebenschancen recht hoch – da heißt es Durchhalten.

Technisch ist das Spiel auf dem neuesten Stand – Geschwindigkeit, Sound, Effekte – da bleibt kein Wunsch übrig.

Neu bei Destiny: House of Wolves

Am 19. Mai kommt es endlich auf den Markt für PC Spiele: Haus der Wölfe, der zweite DLC für Destiny wird erscheinen. Wir zeigen euch die News des Games, die Fans von PvP erwarten werden.  Für XBox, X360, PS3 und PS4 kommt das neue Online Shooter Game raus und große Erwartungen sind damit verbunden. Die zweite Erweiterung für Destiny bringt ein umfangreicheres und lohnenswerteres kompetitives Spielerlebnis, so wird es jedenfalls versprochen. Neben den drei neuen Schmelztiegel-Karten (sowie einer exklusiven vierten Karte für PS4- und PS3-Besitzer) sollen mehr Beute und Aktivitäten für Spieler auf höheren Levels etwas frischen Wind ins Game bringen.

So gibt es unter anderem neue Waffen, Rüstungs- und Ausrüstungsgegenstände, neue Story-Missionen, drei kompetitive Mehrspieler-Arenen und ein kooperativer Strike zu erwarten. Außerdem kommt ein neuer kompetitiver Eliminierungsmodus im Schmelztiegel und die neue Arena-Aktivität – das Gefängnis der Alten – dazu.

Grundlegende Neuerungen:

  • Mit Haus der Wölfe soll der Schmelztiegel an Attraktivität gewinnen

  • Ihr erhaltet fortan die doppelte Anzahl Engramme und Marken für die Teilnahme

Neue Schmelztiegel-Karten

  • Drei neue Schmelztiegel-Karten:
    Die Diebeshöhle – eine kleine Arena auf der Venus
    Schwarzer Schild – eine mittelgroße Karte auf Phobos
    Hof der Witwe – die Karte befindet sich auf der Erde

  • Eine neue PlayStation-exklusive Schmelztiegel-Karte:
    Hüter der Zeit

Grundlagen der Prüfungen von Osiris

  • Prüfungen von Osiris ist ein wöchentliches Schmelztiegel-Event, das jeden Freitag bis Sonntag stattfindet

  • Es findet jede Woche auf einer anderen Karte statt

  • Ihr könnt bei Bruder Vance im Riff eine Zulassung für den Event erwerben

  • Die Zulassung fungiert als Punktekarte, die ihr bei Vance abgeben könnt, um Belohnungen zu erhalten

  • Die Osiris-Ausrüstung, die ihr hier erhalten könnt, zählt zu den stärksten Gegenständen in Destiny

How to: Prüfungen von Osiris

  • Zwei Teams bestehend aus drei Hütern treten gegeneinander an

  • Es gibt kein Matchmaking

  • Eure Ausrüstung wird nicht skaliert, habt ihr die besseren Gegenstände seid ihr im Vorteil

  • keine Respawns

  • Das Team mit fünf gewonnen Runden gewinnt die Partie

  • Sollte eine Runde länger als zwei Minuten dauern, erscheint ein Flaggenpunkt, der für den Rundensieg eingenommen werden kann

Haus der Wölfe - PC Games News

Titanfall 2 mit echter Kampagne

"Wir haben das Feedback gehört." So äußerte sich Abbie Heppe, der Community Managerin von Titanfall-Entwickler Respawn als ihr die Frage gestellt wurde, ob das angekündigte Shooter-Computerspiel über eine echte Singleplayer-Kampagne verfügen wird.

Was das nun im Detail bedeutet ist noch nicht raus, zumal Studiochef Vince Zampella in der Vergangenheit erklärt hatte, dass eine klassische Kampagne eher ein Schritt zurück als nach vorn wäre. Jedoch könnten die Fans Respawn umgestimmt haben, denn bei ihnen steht ein solcher Modus ganz oben auf der Wunschliste. Wie auch immer sich Respawn entscheidet, öffentlich wurde es bisher nicht, zumal eine offizielle Ankündigung oder Vorstellung von Titanfall 2 noch nicht stattfand.

Auf der kommenden E3 in Los Angeles bietet sich Publisher EA aber zumindest eine mediale Gelegenheit um Titanfall 2 vorzustellen.

The Division Release 2015

Das MMO Shooter Game The Division nähert sich der Fertigstellung. Die Entwicklerschmiede Ubisofts teilte in einem Podcast mit, dass der lang ersehnte Ego-Shooter im Laufe des Jahres 2015 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen werde. Der Release-Termin rückt also näher und zahlreiche Fans des Computerspiels warten bereits gespannt. Natürlich ist die Aussage ziemlich wage und lässt viel Spielraum für Interpretationen. Man geht davon aus, dass Ubisoft schon eine Vorstellung von einem festen Release-Termin hat. Fans gehen von einem Erscheinen im Herbst 2015 aus. The Division ist derzeit wohl das wichtigste Projekt des französischen Publishers Ubisoft. Seit der Ankündigung vor zwei Jahren entwickelte sich ein Hype, der dem von  Watch Dogs in nichts nachsteht. So gab es bereits wilde Spekulationen um einen Grafik-Downgrade die der Euphorie jedoch einen herben Dämpfer verpassten, auch wenn Ubisoft in der Vergangenheit versuchte, die Vorwürfe zu entkräften.

Martin Hultberg von Ubisoft sagte etwa im November 2014 in einem Interview: "Wir widmen uns jeder Konsole, jeder Plattform mit einer individuellen Version. Deshalb versuchen wir uns davon zu entfernen, auf einen möglichst kleinen gemeinsamen Nenner zu kommen, worunter letztendlich alle leiden." Das Ziel besteht darin, das bestmögliche Spielerlebnis auf jeder Plattform zu entwickeln. Eine Herausforderung bestünde für Ubisoft Massive jedoch nicht nur in der Technik. The Division ist ein MMO-Shooter und dementsprechend wichtig sei das Balancing des Multiplayer-Parts. Besonders knifflig sei in diesem Zusammenhang der fließende Übergang zwischen PvE und PvP. Letztere Spielvariante dürfe nicht "bestrafend" sein. Ubisoft strebt an, die Spielmechanik so zu gestalten, dass Spieler in The Division kompetitive Gefechte nicht ausschlagen.

Wie auch immer, die Vorfreude ist groß und gerade solche Games haben jede Menge Vorschlußlobeeren – die dann auch erfüllt werden müssen. Der Markt der Ego-Shooter ist hart umkämpft, umso mehr muss Ubisoft sich strecken um gegen Call of Duty und Co. bestehen zu können.

MMO Shooter The Division

Call of Duty: Advanced Warfare – Der Spaß hat seine Grenzen

Call auf Duty gehört auf jeden Fall zu den PC Spiele Klassiker. Mittlerweile so sehr, dass CoD ein Synonym für Ego-Shooter geworden ist und mit über 55 Millionen verkauften Games auch eines der erfolgreichsten. Am 4. November ist es nun so weit und Call of Duty: Advanced Warfare, der 11.Teil der Spiele-Serie, kommt endlich auf den Markt.

Die Entwicklungskosten für solche Computerspiele sind riesig und müssen natürlich wieder reingespielt werden. Der Preis ist also happig und darum muss so mancher Gamer überlegen, ob sich das für ihn lohnt. Die Spiellänge ist da ein wichtiges Kriterium. Glen Schofield, seines zeichens Mitbegründer von Sledgehammer Games, hat vorab schon mal verkündet, dass die Spielzeit des Singleplayer länger ausfällt als bei den Vorgängern. Nach ersten eigenen Erfahrungen hat er damit wohl recht, aber allzu viel solltet ihr euch dann doch nicht erwarten.

Das Computerspiele Call of Duty: Advanced Warfare

Das die Kampagnen bei Call of Duty zu lang wären, darüber hat sich wohl noch niemand beschwert. Bei den meisten Games der Reihe waren schon nach etwa 4 Stunden das letzte Level geschafft und die Credits vielen einem nur so in den Schoß. Bei der Neuvorstellung sollte jetzt alles anders und vieles vor allem besser werden. Advanced Warfare sollte eine verbesserte Grafik haben, mit Kevin Spacey ein bekanntes Gesicht (Trailer mit Kevin Spacey), der im Einzelspieler-Modus eine zentrale Rolle spielt, und nicht zuletzt die Settings sollten einen moderneren Anstrich erhalten. Und last but not least: die Spielzeit sollte um einiges länger sien als bei den Vorgängern, damit auch Einzelspieler auf ihre Kosten kommen sollen.

Kampf auf Leben oder Tod - Call of Duty

Wie das so ist, es sickert im Vorfeld immer wieder was durch. Ein Gamer hatte wohl wohl, wie auch immer, Zugang zum neuen Spiel und hat das Spiel schon nach 5 Stunden durch gehabt. Wie gesagt, die älteren Versionen waren für erfahrene Gamer schon nach etwa 4 Stunden zu Ende. Mit den 5 Stunden ist also eine schöne Steigerung drin und Glen Schofield scheint recht behalten zu haben. Immerhin bietet CoD: Advanced Warfare eine Stunde Spielspaß mehr und das sollte auch den ein oder anderen Einzelspieler überzeugen.

Abgestimmt wird an der (virtuellen) Ladentheke. CoD hat eine große Fangemeinde und die Community setzt sich eher aus Gamern des Multiplayer-Modus zusammen. Doch wie ist eure Meinung, sind 5 Stunden eine ausreichende Zugabe oder hätten es die Entwickler von Infinity Ward ruhig noch etwas länger gehen lassen können? Wir wollen eure Meinung, also schreibt uns fleißig in den Kommentaren, auf Facebook oder Twitter.

Wolfenstein – New Order

Wer an Shooter PC Games denkt, kommt an Wolfenstein nicht drumrum. Es ist ein Klassiker unter den Computerspielen und das sicher nicht zu Unrecht. Man kann mittlerweile sagen, dass Wolfenstein Generationen von Gamern die Nächte versüßt hat und seit kurzem gibt es eine neue Version, Wolfenstein – New Order, auf dem Markt. Grund genug uns das mal näher anzuschauen. Der Sinn bei Shooter Games ist klar, doch auf die Hintergrund-Story, das Handluíng der Waffen, die Effekte und die Vielfältigkeit der Aufgaben entscheiden ob ein Shooter Game gut ist, oder wieder in der Schublade verschwindet.

In Wolfenstein – New Order haben die Nazis den Krieg gewonnen und halten die Welt mit ihren stählernen Robotern im Griff. Wie bei allen anderen Wolfenstein-Vorgängern ist auch diese fiktive Geschichte cool geraten und ist nicht zu albern. In der Rolle von William Joseph „B.J“ Blazkowicz geht es wieder auf Nazijagd und ja, es wird auch wieder ordentlich geballert – wie es sich für einen Shooter gehört. Das Grundprinzip hat sich natürlich nicht geändert und ist von anderen Wolfenstein-PC Games bekannt, dich so einige Besonderheiten hat The New Order dann doch zu bieten.

PC Games Klassiker - Wolfenstein

Was auffällt sind die doch recht umfangreich und gut gelungenen Zwischensequenzen und die gute Story die das Spiel durchläuft. Die interessanten Charaktere, die überraschenden Story-Elemente und der hintergründige Humor machen The New Order zu einem wirklich guten Shooter. Mehr Umfang hätte man sich in der Wolfenstein-Welt gewünscht. Die Level sehen sich doch alle recht änhlich, graue Wände, bombastische Gebäude die die Macht und Herrlichkeit des Dritten Reiches zeigen – das alles passt sicher zum Thema des Computerspiels, aber ein bißchen mehr Abwechslung und Missionen in den Außenarealen hätte dem Ganzen gut getan. Diese sind wirklich gut gelungen, doch man hält sich meist in den Gebäuden auf – und würde doch mal so gern unter freiem Himmel auf Nazijagd gehen.

Für Action ist dagegen mehr als genug gesorgt und darin liegt der große Vorteil von Wolfenstein – The New Order. Hier wird noch geballert und nicht zu viel wert auf quasi Kino-Effekte gelegt. Gerade das macht ein Shooter Game aus, und gerade das lassen die meisten neuen Shooterspiele aber vermissen. Hier ist The New Order wirklich gut gelungen – Daumen hoch. Du kannst dich völlig frei bewegen, bist jederzeit Herr über die Lage und kannst wirklich deinen ganz eigegen Stil spielen. Ob du dich nun auf die Lauer legst und aus dem Rückhalt Nazi´s abknallst oder wild ballernd durch die Strassenschluchten läufst liegt ganz allein an dir – und das ist auch gut so. Ebenfalls gut bewertet: Es gibt keine Multiplayer-Version. So hatten die Entwickler wirklich alle Zeit und Aufmerksamkeit sich auf den Singleplayer-Modus zu konzentrieren und mit etwa zehn Stunden Spielzeit kann man sich bei The New Order auch richtig austoben.

Spielberichte zu Wolfenstein - The New Order

Das Urteil über Wolfenstein fällt positiv aus. Die gut gestalteten Details, die Hintergrundmusik, die Atmosphäre, alle Klischee´s die ein Shooter PC Game haben sollte – das passt insgesamt und auch die Grafik kann sich sehen lassen. Wolfenstein – The New Order sollte für Fans von Shooter Games ein MUSS sein, denn hier wird das ursprüngliche Ballerspiel in den Mittelpunkt gestellt.

Ein kleiner Hinweis noch für alle die die deutsche Version kaufen wollen. Auch hier wurde The New Order wie bei den Vorgängern beschnitten. Hakenkreuze und andere Nazi-Symbole wurden entfernt und die Nazi´s einfach in "Das Regime" umbenannt. Warum diese Political Correctness bei einem Ballerspiel, bei dem du deine Gegner in alle Einzelteile schießen kannst, sein muss, bleibt ein wohl behütetes Geheimnis. Aber sei es drum, der Spielspaß kommt dadurch nicht zu kurz und darum geht es ja eigentlich.