Online Casino: Tipps für Anfänger

Zusammenfassung: Online Casino´s erfreuen sich nach wie vor eine rgroßen Beliebtheit, winkt doch bei Gewinnen der große Gewinn. Im Folgenden erhaltet Ihr vier wichtige Tipps um erfolgreich zu gewinnen.

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Faszination Online Casino

Ganz klar, Online Casinos faszinieren. Der Glanz und Glamour, der Adrenalinkick, die immer raffiniertere Technologie und nicht zuletzt, dass sich der Atmosphäre echter Spieltempel zunehmend angenähert wird, macht jedes Casino Spiel zu einem Abenteuer.

Tipps zum gewinnen - Online Casinos

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Vor allem die Tatsache, dass die Auszahlungschancen wesentlich höher liegen als in klassischen Spielhallen, bietet jedem Spieler eine realistische Chance auf einen lukrativen Gewinn. Jeder hat einmal klein angefangen. Deswegen möchten wir Neulingen fünf Anfängertipps geben, damit der Einstieg nicht mit einer Enttäuschung endet und langfristig mit Freude gespielt werden kann.

Tipp 1 – Wissen ist Macht

Wissen ist Macht, und auch wenn folgender Grundsatz eigentlich selbstverständlich ist, wird er selbst von erfahrenen Spielern immer wieder vernachlässigt. Es geht darum, ein Casino Spiel erst zu spielen, wenn man mit den Grundsätzen, aber auch mit den Feinheiten vertraut ist. Zwar gibt es bei Casino Spielen keine Garantie für einen langfristigen Erfolg, aber Glücksspiele sind Operationen mit Wahrscheinlichkeiten.

Wer zu wenig Kenntnisse über ein Spiel hat, wird falsche Entscheidungen treffen und damit seine Wahrscheinlichkeiten auf einen Gewinn verringern. Nie war es einfacher als heute, ein Spiel vor dem ersten Einsatz zu durchdringen, denn viele Online Casino bieten kostenlose Probespiele an, wo der Spieler zum Beispiel gratis das Automatenspiel El Torero online spielen und ein Gefühl für die Spielmechanik entwickeln kann.

Tipp 2 – Beachte die Auszahlungsquoten

Da bei Glücksspielen – wie der Name schon aussagt – der Zufall und nicht die Strategie im Vordergrund steht, ist die Auszahlungsquote (auch: RTP-Quote = Return to Player) ein wesentlicher Faktor, der über die Attraktivität eines Spiels entscheidet.

Zwar gewinnt auf lange Sicht hin immer die Bank, allerdings gilt: je höher die Auszahlungsquote, desto größer die Chance auf einen großen Gewinn. Bei Online Slots liegt die durchschnittliche Auszahlungsquote bei 95 %. Wer sucht, der findet Spielautomaten mit einer Quote, durch die der Hausvorteil fast völlig verschwindet.

Tipp 3 – Nutze die Bonusrunden

Insbesondere komplexe Online Slots verfügen über lukrative Bonusfeatures in Form von Bonusrunden, die üblicherweise über die sogenannten Scatter zu erreichen sind. Gelangt der Spieler in diese Bonusrunden, kann das Geld nur so purzeln. Um dies zu kompensieren, sind die Ausschüttungen im gewöhnlichen Spielverlauf in der Regel rar gesät.

Wer sich in einem solchen Automatenspiel versuchen möchte, sollte auf das Erreichen der Bonusrunden setzen. Wer stattdessen vorher aufhört, ohne jeweils eine Bonusrunde zu erreichen, wird bei dieser Slotmaschine hoch verlieren.

Tipp 4 – sich nicht von Gefühlen leiten lassen

Die menschliche Natur ist zweigeteilt und besteht aus einem emotionalen sowie einem rationalen Kern. Nur wer sich in Online Casinos zu sehr von seinen Gefühlen leiten lässt, dem droht der Sturz ins Bodenlose. Für das richtige Verhalten in einem Casino gibt es mit dem Bankroll-Management sogar einen Fachbegriff.

Die Lehre besagt, sich für jede Zeitspanne immer ein festes Limit zu setzen, das nicht überschritten werden darf. Selbstverständlich sollte diese Grenze in einem Bereich liegen, in dem selbst bei unglücklichstem Verlauf keine finanziellen Engpässe ausgelöst werden. Bei einem beliebigen Warenkauf ist dies nicht anders.

Die „Kunst“ besteht auch darin, seinen eigenen Verlockungen zu widerstehen und sein Weiterspielen vom Erfolg oder Misserfolg abhängig zu machen. Während Pechsträhnen dazugehören, ist ein großer Gewinn ein Glücksfall, der sich kaum wiederholen lässt. Zahlen haben kein Gedächtnis, dies gilt für sämtliche Variabeln eines Glücksspiels.

Richtig umgehen mit Boni

Durch den harten Konkurrenzkampf bei den Online Casinos ist für Spieler die erfreuliche Situation eingetreten, dass die Auszahlungsquoten nicht nur immer besser geworden sind, sondern auch die Boni. Mit diesen locken die Anbieter nämlich die Kunden. Insofern lohnt sich vor dem Einstieg die Recherche, welches Online Casino den besten Willkommensbonus anbietet, um in den Genuss desselben zu gelangen.

Daran schließt sich der Tipp an, bei den Boni das Kleingedruckte zu lesen. Anbieter von Casino Spielen sind nämlich keine Samariter, die Geschenke aus Nächstenliebe verteilen. Die Boni sind eher als Belohnung für die getätigten Einsätze aufzufassen. Sie sind meist an Bedingungen geknüpft, die man kennen und akzeptieren sollte.

Total War – Three Kingdoms

Zusammenfassung: Im April ist es so weit, der Release von Total War: Three Kingdoms. Wir konnten jetzt zum ersten Mal den Kampagnenmodus ausprobieren. In unserer Preview verraten wir euch, was sich im Vergleich zu den anderen historischen Ablegern der Reihe getan hat und ob wir schon jetzt rundum begeistert sind.

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Eintauchen in das alte Kaiserreich China´s

Die lange und bewegte Geschichte Chinas mag in unseren Gefilden nicht gerade populär sein, geschweige denn zur europäischen Allgemeinbildung gehören.

Wer sich aber mal ein wenig in die Materie hineinarbeitet, dem dürfte bereits nach kurzer Zeit auffallen, wie unglaublich facettenreich und vor allem dramatisch alleine die Bildung des neuen Kaiserreichs nach dem Zerfall der Han-Dynastie im zweiten Jahrhundert vonstattenging. Fast wie in griechischen Mythen geht es da unter anderem um Verrat, den gerechten Kampf mutiger Helden gegen einen blutrünstigen Tyrannen und die vielen Opfer, die Familien in dem langen und grausamen Bürgerkrieg aufbringen mussten. Total War: Three Kingdoms , der nächste historische Ableger der renommierten Strategiespielreihe, hat das hehre Ziel, uns genau jene Zeit virtuell näherzubringen. Wie man es von dem Entwickler Creative Assembly kennt, scheut das Studio keine Mühen, um die Epoche historisch akkurat auf den Bildschirm zu zaubern. Dafür haben die Briten etwa den australischen Sinologen Rafe de Crespigny engagiert, der bei westlichen Historikern seit über 50 Jahren als eine Koryphäe für die Zeit der Drei Reiche (208-280 n. Chr.) gilt und etwa Pionierarbeit in der Herausgabe und Übersetzung der Quellen jener Ära geleistet hat.

PC Games - Total War: Three Kingdoms

Dabei könnte man aber da­rüber diskutieren, ob Three Kingdoms tatsächlich ein rein historischer Ableger der Total War-Reihe ist. Creative Assembly hat sich dieses Mal nämlich entschieden, uns gleich zwei unterschiedliche Spielmodi zu servieren. In der sogenannten Romance-Variante erleben wir die Epoche nach dem Roman Die Geschichte der Drei Reiche des chinesischen Autors Luo Guanzhong, der sein Werk allerdings rund 1.000 Jahre nach den turbulenten Ereignissen verfasst hat. Das Buch zählt zwar zu den vier klassischen Romanen der chinesischen Literatur, wird heute aber eher als ein Abenteuer-Epos denn eine historische Quelle angesehen, da die Erzählung mehr Wert auf das Prinzip der Gerechtigkeit und Freundestreue als auf die korrekte Wiedergabe der geschichtlichen Ereignisse legt. Im Spiel bedeutet das zudem, dass wir – ähnlich wie in Total War: Warhammer – mit unseren fast unsterblichen Helden und ihren Spezialfähigkeiten ganze Schlachten zu unseren Gunsten entscheiden können. Wem das missfällt, der kann die historische Variante wählen und so die Zeit der Drei Reiche ganz ohne Superhelden und andere epische Zutaten erleben. In beiden Varianten stehen uns aber historisch korrekte Einheiten zur Verfügung, ebenso ist die riesige Karte Chinas zu Beginn des Spiels so unter den vielen Warlords aufgeteilt, wie man sie aus Geschichtsbüchern kennt.

Erster Blick in Total War – Three Kingdoms

Wir hatten nun die Möglichkeit, bei einem Vorschau-Event in London zum ersten Mal die Kampagne von Total War: Three Kingdoms zu spielen. Man könnte aber eher von Hineinschnuppern sprechen, denn wer die Reihe kennt und schätzt, weiß, dass man nach rund drei Stunden gerade erst anfängt, mit dem durchaus komplexen Inter­face, den vielen neuen Spielregeln sowie Features klarzukommen und ihre Tragweite zu erahnen. Auf dem Event hatten wir auch nicht die Wahl zwischen insgesamt elf komplett unterschiedlichen Warlords, wie es der Fall in der fertigen Version sein wird, sondern wir durften uns lediglich mit Liu Bei zum unangefochtenen Herrscher des Reichs der Mitte aufschwingen – oder jedenfalls die ersten Schritte in diese Richtung tun.

Total War: Three Kingdoms - Erstürmung einer Festung

Liu Bei ist unserer Meinung nach auch einer der interessantesten Warlords von Three Kingdoms. Im Gegensatz zu den anderen Fraktionen fangen wir nämlich ganz ohne eine eigene Provinz an, verfügen dafür aber zu Beginn über die stärkste Streitmacht auf der Kampagnenkarte. Das hat mit dem Umstand zu tun, dass zwar der berühmte Kaiser Jing (188-141 v. Chr.) der Han-Dynastie zu Liu Beis Vorfahren zählt, er aber in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist. Er ist wegen seines ehrlichen Charakters und seines blauen Blutes aber unter dem Volk sehr beliebt und so kämpfen einfache Miliz-Einheiten ganz ohne Sold in seiner Armee. Trotzdem ist die Ausgangslage für Liu Bei mehr als herausfordernd, denn die aufständischen Gelben Turbane ziehen durch die Ländereien seiner Vorfahren und verfügen über mehrere schlagkräftige Armeen. Zu Beginn dürfen wir hingegen nur über eine einzige Streitmacht verfügen. Nur durch geschickte Führung und sparsamen Umgang mit unseren Soldaten können wir uns gegen die Rebellen stellen und so mit der Zeit einige Städte für unser aufstrebendes Reich einnehmen.

Video Trailer

Diplomatie ist eine hohe Kunst

Schon bei den Siedlungen macht sich eine Neuerung von Total War: Three Kingdoms bemerkbar: Anstatt wie in Rome 2 (hier geht's zu unserem Test) oder Attila sind die Ländereien noch strikter nach Typen aufgeteilt. Ein Fischerdorf oder eine Farm ist zum Beispiel für nötige Nahrung zuständig, kann aber nur durch Gebäude verbessert werden, die der Ressourcengewinnung dienen. Das Gleiche gilt für Minensiedlungen, die Rohstoffe für den Handel abbauen. Eine Hafenstadt wie in Total War: Attila, die neben einfachen Kriegsschiffen zusätzlich der Fischerei dient, gibt es indes nicht. Kleine und große Städte, an die diese Ressourcen-Siedlungen angeschlossen sind, können wiederum zu Festungen ausgebaut werden, sie werden aber selbst nie Nahrung oder andere Ressourcen herstellen. Wenn man nun nur die Hauptstadt einer Provinz sein Eigen nennt und die anderen Ländereien jemand anderem gehören, werden dementsprechend keinerlei Ressourcen hergestellt. Genau das stellte auch eine Herausforderung für uns auf dem Vorschau-Event dar, als wir nach einer gewonnenen Belagerungsschlacht unser erstes Dorf einnahmen. Plötzlich herrscht eine Nahrungsmittelknappheit in unserem Reich und so verloren wir jede Runde eine stattliche Anzahl an Soldaten.

Spielkarte Three Kingdoms

Doch dank des ebenfalls komplett überarbeiteten Diplomatiesystems finden wir schnell eine Lösung für unser Dilemma: In Three Kingdoms können wir nämlich nicht nur Bündnisse schließen oder Kriege erklären, sondern auch Handelsverträge für bestimmte Ressourcen abschließen. So können wir mit einem benachbarten Warlord eine zwar ziemlich teure, aber eben auch lebensrettende Übereinkunft abschließen, die uns für die nächsten zehn Runden die benötigten Vorräte liefert. Teuer ist der Vertrag deshalb, weil das neue Diplomatiesystem genau beachtet, mit wie viel Zugeständnissen sich der Partner zufriedengibt. Da wir noch keine große Reputation und zudem wenig Kontakt mit dem Warlord gehabt hatten, müssen wir nicht nur eine hohe Summe auf einen Schlag zahlen, sondern obendrein noch jede Runde ein kleines Vermögen für die bitter benötigten Vorräte ausgeben.

Rot und Blau – Die Farben deiner Truppen

Das hat sich am Ende für uns aber ausgezahlt. Mit den Einkünften des Dorfes stehen uns für jede Runde so viel Geld zur Verfügung, dass wir auch frische Truppen anheuern können. Aber auch hier hat sich in Total War: Three Kingdoms etwas getan. Die Armeen haben im neuen Teil bis zu drei Anführer, die jeweils ihr eigenes Kontingent in die Schlacht führen. Dabei haben die Charaktere unterschiedliche Stärken. Ein sogenannter blauer Wasser-Element-General gibt Fernkampfeinheiten Boni, ein roter Feuer-Element-Anführer stärkt hingegen die Sturmkavallerie. Wenn wir also eine große, schlagkräftige Armee aufbauen möchten, müssen wir dafür auch unterschiedliche, aber eben auch teure Heldencharaktere leisten. Zum Glück startet Liu Bei gleich mit einer Streitkraft, die neben ihm zwei starke Anführer sein Eigen nennt und so eine Armee mit Bogenschützen, Speerkämpfern und Kavallerie bestens ausstatten kann. Zum Verhängnis können große Armeen trotzdem werden, wenn etwa einer der Charaktere abtrünnig wird. Dann verlässt nicht nur er unsere Streitmacht, sondern er nimmt obendrein sein Truppenkontingent mit.

Da unsere Helden sich aber gut miteinander verstehen und Liu Bei ein durchaus charismatischer Oberbefehlshaber ist, passiert uns das zum Glück nicht. Ebenso kommt uns zugute, dass unsere Anführer sich kennen und schätzen. Wenn man aber fremde Charaktere in einer Armee hat, kann es passieren, dass sie sich streiten und einer der beiden wutentbrannt unser Lager verlässt. Aber trotz unserer riesigen und loyalen Streitmacht können wir unsere Feinde nicht einfach so überrollen, obwohl keine einzige Armee unseren Truppen gefährlich werden kann. Das liegt daran, dass die Streitmächte nun Vorräte mit sich führen. Wenn wir uns im eigenen Gebiet befinden und ein Nahrungsmittelüberschuss herrscht, bauen die Armeen ihre Vorräte auf, und sobald sie im Feindesland sind, werden sie verbraucht. Falls es dazu kommt, dass keine Nahrungsmittel mehr übrig sind, fällt nicht nur die Moral der Truppen, sondern ebenso schnell desertieren unsere Soldaten. So kann schnell aus einer riesigen Streitmacht eine kleine Kompanie werden, die zu nichts zu gebrauchen ist. Die Lösung besteht darin, dass man stets die Siedlungen des Gegners übernimmt, was aber vor allem bei befestigten Städten eine Weile dauern kann. In der von uns gespielten Version standen uns keine Katapulte oder andere mobile Belagerungsgeräte zur Verfügung und so mussten wir mühselig Rammböcke vor einer solchen Schlacht bauen, was eben seine Zeit erfordert.

eindrucksvolle Kulisse - Total War: Three Kingdoms

Terra Incognita

Wie sehr diese Spielmechanik eine Kampagne in die Länge ziehen kann, können wir aktuell nur mutmaßen. Anhand eines Blicks auf die riesige Karte Chinas gehen wir aber davon aus, dass man für das Abschließen deutlich länger brauchen wird als etwa noch in Total War: Attila. Uns würde das aber nicht wirklich stören, denn der Ersteindruck des Einzelspielermodus fällt durchweg positiv aus. Natürlich braucht man eine Weile, bis man sich mit den vielen chinesischen Warlords (und ihren ungewöhnlichen Namen) sowie ihren Eigentümlichkeiten vertraut macht und sich mit den – jedenfalls für uns – zum Teil gänzlich unbekannten Provinzen und Städten auskennt. Das ist aber bei einem so vielversprechenden Spiel eine He­rausforderung, die wir gerne auf uns nehmen! Denn insgesamt scheint Three Kingdoms die spielerischen Stärken der Warhammer-Ableger zu übernehmen und uns so eine Kampagnenspielmechanik zu bieten, die unglaublich viel Abwechslung in petto hat. Über die Echtzeitschlachten haben wir uns ja schon zuvor geäußert und brauchen an dieser Stelle nicht mehr viel zu sagen, als dass sie einfach grandios aussehen und wegen der heldenhaften Anführer und ihrer Spezialkräfte ebenfalls eine gewisse Ähnlichkeit mit Total War: Warhammer an den Tag legen. Wer also Lust hat, sich mit der chinesischen Geschichte zu beschäftigen, und die spielerischen Neuerungen der Fantasy-Ableger begrüßt, sollte für den März schon mal Urlaub ­nehmen!

News zu Total War Saga: Thrones of Britannia

Zusammenfassung: In einem vorherigen Beitrag sind wir schon einmal auf den neuesten Ableger der PC-Spiele Klassikerreihe Total War eingegangen: Thrones of Britannia. Heute schauen wir uns das Game etwas genauer an. Preview von Total War Saga: Thrones of Britannia.

Erstmals seit dem Beginn der „Total War“-Reihe im Jahr 2000 (damals „Total War – Shogun“) zeigt das englische Entwicklerteam Creative Assembly so etwas wie Lokalpatriotismus, denn das neue Spiel verlässt die Britischen Inseln nicht. Wer jetzt meint, dass „Thrones of Britannia“ deshalb nur ein Zwischenhappen oder eine Art aufgebohrtes Add-on darstellt, um die Wartezeit auf das dritte und letzte „Warhammer“ zu verkürzen, liegt falsch. Die riesige Karte, die überschaubaren, aber spielerisch wichtigen Neuerungen und die spielbaren Völker sprechen eine andere Sprache.

Thrones of Britannia Karte

Interessante Storyline

Das Spiel wirft uns in die Wirren des Jahres 878, das Britannien nach 80-jährigem Krieg gegen die Wikinger-Invasoren erstmals in einem zerbrechlichen Frieden sieht. Zwar konnte König Alfred die Nordmänner stoppen, vertreiben konnte er sie nicht. Und so siedeln die kampfstarken Männer aus Skandinavien nun an Englands Ostküste und schielen unverholen auf die Gebiete westlich von ihnen. In diesen unsicheren Zeiten machen sich aber auch andere Königreiche wie die Britonen oder die Schotten daran, ihr Einflussgebiet zu vergrößern und Nachbarreiche durch Krieg oder Diplomatie auf ihre Seite zu ziehen. Zehn Herrscherhäuser stehen zur Wahl, mit denen Sie um den Sieg streiten.

Und den gibt es als erste Neuerung gleich in dreifacher Ausfertigung – den Eroberungs-, Ruhm oder Königreichssieg. Jede dieser Varianten, die es dazu noch in kurzer und langer Version gibt, verlangt unterschiedliche Siegesbedingungen. So stürzen sich „Total War“-Spieler diesmal noch genauer auf den Bereich des Spiels, der ihnen persönlich am meisten Spaß macht. Denn wo beim einen Sieg viel diplomatisches Geschick weiterhilft, ist beim anderen die militärische Raffinesse der Schlüssel zum Erfolg. Ohne Krieg wird es allerdings nicht abgehen, denn die Entwickler haben den eigenen Besitz sehr angreifbar gemacht – wer nicht expandiert, hat bald unerfreulichen Besuch in den eigenen Provinzen.

Die Wikinger landen - Thrones of Britannia

Auf ins Schlachtengetümmel

Im Gegensatz zu früheren Spielen der Reihe haben die jetzt nur noch eine Siedlung, die Sie wie gehabt mit Gebäuden ausstatten und ausbauen. Alle anderen Besitztümer dort können höchstens Klöster, Höfe oder ähnliches werden und verfügen nicht über nennenswerte Verteidigungskräfte. Das Plündern dieser Stätten fällt Gegnern also leicht – Sie sorgen daher dafür, dass Feinde gar nicht erst so weit kommen. Dafür gilt: Wer die Siedlung der Provinz beherrscht, beherrscht auch den Rest. Daher hat Creative Assembly für „Thrones of Britannia“ besonders viel Arbeit in Belagerungskämpfe gesteckt. Die sehen so gut aus wie nie zuvor und sind auch spielerisch schneller und zugänglicher geworden als in Vorgängerspielen. Und auch hier hat sich die Situation für Hasenfüße nicht verbessert, denn viele Städte verfügen historisch korrekt nicht über dicke Steinmauern, sondern lediglich über Holzpalisaden, die einem wild entschlossenen Invasionsheer nicht lange standhalten. Hier gewinnen die Truppen die Schlacht, nicht die Mauern.

Könige kommen und gehen - Thrones of Britannia

Die vielleicht größte Neuerung im Spiel betrifft denn auch die Truppen unter Ihrem Kommando. Zwar können Sie jetzt fast beliebig schnell ein gutes, erstes Heer auf die Beine stellen, dann ist aber auch länger Pause. Richtig starke Einheiten wie wilde Axtkämpfer oder berittene Ritter lassen sich nicht jede Runde neu ausheben, egal wie viel Geld Sie besitzen. Solche Elitetruppen brauchen ihre Zeit zur Ausbildung und stehen deshalb nach einmaliger Berufung etliche Runden nicht mehr zur Verfügung. Das Verheizen von starken Verbänden, weil die Kriegskasse voll ist, hat in Britannia also keine Siegchance mehr, den Verlust der edelsten Kämpfer kann keine Armee einfach so verkraften.

Die Gefahr lauert überall

Und als wäre das noch nicht schwer genug, droht Ihnen als Herrscher auch Ungemach aus den eigenen Reihen. Wie sonst auch haben Sie einen Familienstammbaum und ernennen aus dem eigenen Adel dazu Generäle und Gouverneure. Aber all diese Männer haben einen geheimen Loyalitätswert, den Sie erst sehen, wenn Sie ihn für Ihre Sache verpflichten. Ist dieser Wert niedrig, müssen Sie den Mann stets im Auge haben, da er jederzeit eine Rebellion anzetteln könnte. Die Schenkung von Land hebt diese Loyalität merklich, schwächt aber Ihren eigene Position. Lediglich die Zuteilung von Bannermännern, statt Stufenaufstiegen jetzt die einzige Möglichkeit zur Verbesserung von Fähigkeiten Ihrer Anführer, führt sonst noch zu Loyalitätszuwachs. Daher sollten Sie aktiv sein, um Ihr Land nicht zu verlieren. Dennoch müssen Sie jetzt auch immer ein Auge auf Ihr eigenes Reich richten, sonst fallen Ihnen Teile davon in den Rücken. Denn neben abtrünnigen Adeligen mischt auch das Volk mit: Sind Sie zu lange im Krieg, wird die Bevölkerung kriegsmüde, die Soldaten verlieren an Kampfkraft. Und trauen Sie sich zu lange gar nicht auf den Weg der Gewalt, kann das auch üble Folgen haben, wenn sich Ihr Volk endlich Expansion von Ihnen erhofft und daher die Wirtschaftsleistung sinkt.

Schlachten in Thrones of Britannia

Nach wie vor können Sie Ihre Truppen und Städte durch Forschung besser machen, allerdings nicht mehr so, wie Sie wollen. Die meisten Fortschritte im neuen Technologiebaum verlangen neben Zeit auch bestimmte Voraussetzungen, die alles ein wenig realistischer machen. So wird ein Herrscher, der keine Bogenschützen verwendet, sicher nicht die Möglichkeit bekommen, schnell Brandpfeile zu entwickeln. Und wer keine Reiterei sein Eigen nennt, wird kaum Ideen für einen besseren Sattel haben. Auch hier richtet sie die Entwicklung Ihres Reiches also nach der Art, wie Sie es führen.

Last but not least

Lezte große Neuerung: Wenn Sie einen der drei möglichen Siege einfahren, ist noch nicht Schluss. Dann können Sie noch einen ultimativen Sieg erringen. Und der ist je nach Schwierigkeitsgrad mit unliebsamem Besuch gekoppelt. So reist beispielsweise Wilhelm der Eroberer aus Frankreich an und wartet an den Stränden von Hastings auf Ihre Armee. Oder ein gewaltiges Wikingerheer startet einen letzten Versuch, die Britischen Inseln für sich zu gewinnen – was Sie verhindern müssen. „Total War Saga – Thrones of Britannia“ macht Sie also zum echten Helden. Aber nur, wenn Sie auch das Zeug dazu haben. Denn einsteigerfreundlich ist auch diese Ausgabe der Reihe nicht. Für beinharte Strategiefans bleibt die Serie dafür aber auch der bekannte und geliebte Meilenstein.

Strategie-Klassiker Total War

Fazit

Keine Ermüdungserscheinungen bei einer der dienstältesten Stratgiespiele-Serien überhaupt feststellbar: Zwar gibt es auch diesmal in Sachen Neuerungen keine Quantensprünge, sondern auf den ersten Blick eher kleine Veränderungen. Die können sich aber, wie schon häufiger bei „Total War“, im Spiel selbst dann doch als viel gewaltiger herausstellen als gedacht. Auch grafisch hat die Reihe mit dem neuesten Teil nochmal im Detail zugelegt – so gut haben Belgerungsschlachten um wichtige Städte noch nie ausgesehen. Besonders interessant wirkt aber der Feind von innen: Wer nicht auf die Loyalität seiner Adligen und seines Volkes achtet, findet sich schneller im Exil wieder, als er „Rule, Britannia!” rufen kann. Es sieht also alles nach einem weiteren, richtig guten „Total War“ aus. Lediglich Neulinge müssen sich mit etlichen Lehrstunden der KI anfreunden, bevor endlich erste Erfolge greifbar werden.

Total War Saga: Thrones of Britannia

Total War Saga: Thrones of Britannia führt als Spinoff in der Total War-Reihe ins frühmittelalterliche Britannien, in dem fünf Parteien um die Vorherrschaft kämpfen.

Manche Regionen der Welt erlebten zu bestimmten Zeiten große Umwälzungen in kürzester Zeit. Die neue Total War Saga-Serie, die Creative Assembly als Spinoffs zur Hauptserie sieht, sucht sich solche Wendepunkte der Geschichte heraus. Die neu erscheinenden Total War Sagas, in diesem Fall Thrones of Britannia lehnen sich an bereits bekannte Settings aus den großen Total War PC-Spielen an.

Es beginnt um 878 nach Christus, als die Vikingereinfälle in Britannien ein Ende gefunden haben. Auch wenn Creative Assembly noch kein Ingame-Material vorzeigte, statten sie ihre Enthüllung mit einem neuer Trailer zum Computerspiel aus.

In Zeit von Thrones of Britannia haben sich die nordischen Kriegsherrn auf den britischen Inseln etabliert, Dörfer und Städte errichtet und sind zu einem lokalen Machtfaktor geworden. Sehr zum Missfallen der Könige von England, Irland, Schottland und Wales – die natürlich ihre eigenen Pläne und Ansprüche voran treiben. Unter diesen Königen befindet sich auch Alfred der Große, König von Wessex. Für Thrones of Britannia verspricht Creative Assembly nicht wie gewohnt seinen Mix aus Echtzeitschlachten und rundenbasierter Strategiekarte. Letztere soll sogar „die detaillierteste Total War-Kampagnenkarte, die jemals erstellt wurde“.

Civilization V – Erweiterung für den Klassiker

Civilization ist einer der PC Spiele überhaupt und zurecht ein Klassiker unter den Computerspielen. Mittlerweile geht der Rundenstrategiehit in die fünfte Version und die Macher von Firaxis haben nun dafür eine Erweiterung rausgebracht – Brave New World.

Fast drei Jahre nachdem Civilization V auf den Markt kam jetzt die zweite, prall gefüllte Erweiterung heraus und die hat es wirklich in sich. Auf dem ersten Blick gibt es in den Punkten Kultur, Politik und Handel die größten Veränderungen. So spielen Ideologien jetzt eine große Rolle, gerade im späteren verlauf des Spiels, und bieten eine interessante Abwechslung zum gewohnten Spielverlauf. Doch erstmal der Reihe nach…

Wie du es von den erfolgreichen Vorgängern gewohnt bist, kannst du das Spiel nach eigenen Vorlieben anpassen. Wie vorher schon vermutet gibt es nun eine neue Auswahl von Völkern. Exoten wie Zulus oder Shoshonen gehen mit europäischen Mächten wie Polen oder Portugal einher. Jede der Nationen verfügt über einzigartige Fähigkeiten, Einheiten und Gebäude. So kannst du mit den Portugiesen dich auf große Entdeckungsfahrten begeben, quasi auf den Spuren von Vasco da Gama oder Ferdinand Magellan. Welches der Völker du dir nun aussuchst ist dir überlassen. Jedes Volk hat seine Stärken und Schwächen und es kann sehr reizvoll sein mit ganz verschiedenen Strategien und Völkern zum Erfolg zu kommen.

Kultur als neuer Siegbringer bei Civilization V

Portugal als alte Handelsmacht hat viele Ressourcen und so bekommst du beim Start gleich doppelt so viel Goldertrag auf deinen Handelswegen. Der Start wird dir somit etwas erleichtert, denn du bist nicht mehr nur allein auf Steuereinnahmen angewiesen. Trotzdem solltest du die wirtschaftlichen Beziehungen nicht schleifen lassen. Gerade am Anfang ist es wichtig zu Land und zu Wasser deine Finanzen aufzubessern und den Handel zu fördern. Vorraussetzung dafür ist, dass du frühzeitig deine Umgebung erkundest um andere Zivilisationen und Stadtstaaten zu entdecken.

Mit Handel förderst du aber nicht nur das eigene Staatssäckel, sondern verschaffst auch deinem Handelspartner/Verbündeten finanzielle Mittel. So kannst du ein starkes Bündnis aufbauen und musst nicht allein den Gefahren der Geschichte trotzen. Die Handelsrouten solltest du auf jeden Fall im Blick behalten und ganz nebenbei sind sie auch wichtig um Wissen und Religion zu verbreiten. Ein weiterer neuer Fakt sind die Touristen, zu sehen im Interface neben der Kultur als Koffersymbol. Kultur erhält bei Brave New World einen neuen Stellenwert und um den Kultursieg zu erreichen musst du deine eigene Kultur durch Touristen verbreiten. Der Bau von Utopia hat damit ausgedient.

Außerdem gefällt uns, dass man mit dem Handel Einfluss auf Verbündete oder Feinde nehmen kann. Durch Frachtschiffe und Karawanen sammelt ihr nämlich nicht nur Gold ein. Auch der Handelspartner verdient an dem Geschäft. Außerdem verbreitet ihr auf diese Weise Wissen und Religion. Neben den Handelsrouten fällt uns zu Beginn eine weitere Neuerung direkt ins Auge: Im Interface befindet sich neben der Kultur ein Koffersymbol, das die produzierten Touristen anzeigt. Die "Ressource" ist eng mit dem neuen Stellenwert der Kultur verbunden, denn den Kultursieg erringen wir nicht mehr durch den Bau von Utopia, sondern durch die Verbreitung der eigenen Kultur durch Touristen.

Leichter gesagt als getan, denn um Kultur zu schaffen reicht es nicht mehr einfach nur bestimmte Gebäude zu bauen. Museen und Paläste müssen Kunstwerke ausstellen und je mehr Kultur du "produzierst", desto höher wird das kulturelle Ansehen deiner Zivilisation. Kultur hat also von den Entwicklern von Firaxis eine wesentlich größere Bedeutung erlangt. Mit dieser gezielten Spezialisierung wurde ein weiterer, interessanter Weg zum Sieg erschaffen und es ist sehr reizvoll die eigene Kultur zu stärken und damit andere Völker zu beeinflussen. Diese Idee ist wirklich gut gelungen und man kann gespannt sein, was da in Zukunft noch nachkommt.

Ein bißchen vermisst wird die Stadtübernahme durch kulturelle Einflüsse wie es aus Civilization IV bekannt ist. Hier musst du also entweder auf Diplomatie zurückgreifen oder aber die Waffen sprechen lassen. Auch die Hintergrundinformationen über Kunstwerke fehlen, was dem Allgemeinwissen des ein oder anderen sicher nicht gut tut.

Demnächst mehr über eines der besten PC Games – seid gespannt!

Überischt über die kulturelle Stärken der verschiedenen Völker