Civilization V – Erweiterung für den Klassiker

Die besten PC Spiele - Civilization V
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Civilization ist einer der PC Spiele überhaupt und zurecht ein Klassiker unter den Computerspielen. Mittlerweile geht der Rundenstrategiehit in die fünfte Version und die Macher von Firaxis haben nun dafür eine Erweiterung rausgebracht – Brave New World.

Fast drei Jahre nachdem Civilization V auf den Markt kam jetzt die zweite, prall gefüllte Erweiterung heraus und die hat es wirklich in sich. Auf dem ersten Blick gibt es in den Punkten Kultur, Politik und Handel die größten Veränderungen. So spielen Ideologien jetzt eine große Rolle, gerade im späteren verlauf des Spiels, und bieten eine interessante Abwechslung zum gewohnten Spielverlauf. Doch erstmal der Reihe nach…

Wie du es von den erfolgreichen Vorgängern gewohnt bist, kannst du das Spiel nach eigenen Vorlieben anpassen. Wie vorher schon vermutet gibt es nun eine neue Auswahl von Völkern. Exoten wie Zulus oder Shoshonen gehen mit europäischen Mächten wie Polen oder Portugal einher. Jede der Nationen verfügt über einzigartige Fähigkeiten, Einheiten und Gebäude. So kannst du mit den Portugiesen dich auf große Entdeckungsfahrten begeben, quasi auf den Spuren von Vasco da Gama oder Ferdinand Magellan. Welches der Völker du dir nun aussuchst ist dir überlassen. Jedes Volk hat seine Stärken und Schwächen und es kann sehr reizvoll sein mit ganz verschiedenen Strategien und Völkern zum Erfolg zu kommen.

Kultur als neuer Siegbringer bei Civilization V

Portugal als alte Handelsmacht hat viele Ressourcen und so bekommst du beim Start gleich doppelt so viel Goldertrag auf deinen Handelswegen. Der Start wird dir somit etwas erleichtert, denn du bist nicht mehr nur allein auf Steuereinnahmen angewiesen. Trotzdem solltest du die wirtschaftlichen Beziehungen nicht schleifen lassen. Gerade am Anfang ist es wichtig zu Land und zu Wasser deine Finanzen aufzubessern und den Handel zu fördern. Vorraussetzung dafür ist, dass du frühzeitig deine Umgebung erkundest um andere Zivilisationen und Stadtstaaten zu entdecken.

Mit Handel förderst du aber nicht nur das eigene Staatssäckel, sondern verschaffst auch deinem Handelspartner/Verbündeten finanzielle Mittel. So kannst du ein starkes Bündnis aufbauen und musst nicht allein den Gefahren der Geschichte trotzen. Die Handelsrouten solltest du auf jeden Fall im Blick behalten und ganz nebenbei sind sie auch wichtig um Wissen und Religion zu verbreiten. Ein weiterer neuer Fakt sind die Touristen, zu sehen im Interface neben der Kultur als Koffersymbol. Kultur erhält bei Brave New World einen neuen Stellenwert und um den Kultursieg zu erreichen musst du deine eigene Kultur durch Touristen verbreiten. Der Bau von Utopia hat damit ausgedient.

Außerdem gefällt uns, dass man mit dem Handel Einfluss auf Verbündete oder Feinde nehmen kann. Durch Frachtschiffe und Karawanen sammelt ihr nämlich nicht nur Gold ein. Auch der Handelspartner verdient an dem Geschäft. Außerdem verbreitet ihr auf diese Weise Wissen und Religion. Neben den Handelsrouten fällt uns zu Beginn eine weitere Neuerung direkt ins Auge: Im Interface befindet sich neben der Kultur ein Koffersymbol, das die produzierten Touristen anzeigt. Die "Ressource" ist eng mit dem neuen Stellenwert der Kultur verbunden, denn den Kultursieg erringen wir nicht mehr durch den Bau von Utopia, sondern durch die Verbreitung der eigenen Kultur durch Touristen.

Leichter gesagt als getan, denn um Kultur zu schaffen reicht es nicht mehr einfach nur bestimmte Gebäude zu bauen. Museen und Paläste müssen Kunstwerke ausstellen und je mehr Kultur du "produzierst", desto höher wird das kulturelle Ansehen deiner Zivilisation. Kultur hat also von den Entwicklern von Firaxis eine wesentlich größere Bedeutung erlangt. Mit dieser gezielten Spezialisierung wurde ein weiterer, interessanter Weg zum Sieg erschaffen und es ist sehr reizvoll die eigene Kultur zu stärken und damit andere Völker zu beeinflussen. Diese Idee ist wirklich gut gelungen und man kann gespannt sein, was da in Zukunft noch nachkommt.

Ein bißchen vermisst wird die Stadtübernahme durch kulturelle Einflüsse wie es aus Civilization IV bekannt ist. Hier musst du also entweder auf Diplomatie zurückgreifen oder aber die Waffen sprechen lassen. Auch die Hintergrundinformationen über Kunstwerke fehlen, was dem Allgemeinwissen des ein oder anderen sicher nicht gut tut.

Demnächst mehr über eines der besten PC Games – seid gespannt!

Überischt über die kulturelle Stärken der verschiedenen Völker

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