Lohnt sich Hitman 3 zu kaufen?


Hitman 3 – erster Test zum Game

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Zusammenfassung: Mit Hitman 3 steht demnächst der Release einer der am sehnlichst erwarteten Games 2021 auf dem Plan. Welche Jobs erwarten dich dieses mal? Im ersten Test haben wir den Spiele Klassike rin seiner dritten Version getestet.

Inhaltsverzeichnis

Was erwartet dich?

Wir stehen über den Wolken – aber nicht, weil wir bei der Ausübung unseres Jobs als Auftragskiller das Zeitliche gesegnet haben. Vielmehr befinden wir uns auf einer Außenstrebe des höchsten Gebäudes der Welt.

Im ersten Einsatz von Hitman 3 schleichen wir uns in Dubai in einen Wolkenkratzer – der in dem Actionspiel allerdings nicht Burj Khalifa heißt, sondern den fiktiven Namen Burj Al-Ghazali trägt.

Sobald wir uns Eintritt in eine der obersten Etagen verschafft haben, beginnt der eigentliche Auftrag. Wir sollen zwei Zielpersonen töten, die beide gut geschützt sind.

Um den Job zu erledigen, können wir uns als Kellner oder Sicherheitswache verkleiden, die Computerterminals hacken und noch viele weitere Vorgehensweisen versuchen.

Wie schon bei den Vorgängern ist es eine der Stärken von Hitman 3, dass wir sehr viel experimentieren können. Gift ist ebenso eine Option wie der Angriff mit der Klaviersaite aus dem Hinterhalt.

Nur eines funktioniert (absichtlich!) nicht so richtig: Wenn wir einfach mit gezückter Pistole in Richtung unseres Ziel stürzen, heißt es recht bald "Game Over".

In Hitman 3 erkunden wir neben dem Wolkenkratzer in Dubai noch fünf weitere Umgebungen. Wir sind in einem düsteren Anwesen in England unterwegs, führen einen Auftrag in Berlin aus und meucheln dann noch in einer chinesischen Stadt, in einer Luxusvilla in Argentinien und in den rumänischen Karpaten.

Sechs Einsätze, das klingt nach wenig, allerdings gibt es in den Missionen sehr viel zu entdecken. Nach dem ersten erfolgreichen Absolvieren der Mission in Dubai etwa hatten wir nach Angaben des Programms gerade mal acht Prozent der Geheimnisse entdeckt.

Der Wiederspielwert ist hoch, zumal es im Grunde auch sehr darum geht, alternative Taktiken auszuprobieren, was in Hitman 3 ähnlich wie in den Vorgängern sehr gut klappt und Spaß macht.

Nicht ganz so gelungen finden wir die Handlung, die trotz einer Rückschau für Serienneulinge nur schwer verständlich ist. Es geht um eine kriminelle Geheimorganisation, die wir als Agent 47 endgültig zur Strecke bringen sollen.

Trailer

Verfügbarkeit

Hitman 3 ist der Abschluss einer Trilogie. Wie es danach mit dem Glatzkopf weitergeht, ist unklar. Das Entwicklerstudio IO Interactive hat als nächstes Projekt ein Spiel auf der Basis von James Bond in der Pipeline, so dass Agent 47 wohl erstmal eine längere Pause hat oder in Rente gehen darf.

Hitman 3 erscheint am 20. Januar 2021 für Windows-PC, Playstation 4 und 5, Xbox One und Series X/S sowie per Spielestreaming für Google Stadia und Nintendo Switch. Der Preis liegt je nach Plattform zwischen 60 und 70 Euro. Das Spiel unterstützt Playstation VR, einen Multiplayermodus gibt es nicht.

Wer die Vorgängerspiele besitzt, kann die Missionen daraus in Hitman 3 importieren. Die neu in der Engine verfügbaren Screen Space Reflections sollen auch in den Umgebungen der früheren Serienteile zu sehen sein.

Im Falle von Hitman 2 auf Windows-PC arbeiten die Entwickler allerdings erst an der Übernahmeoption – laut einer Mitteilung auf Twitter könnte das noch ein paar Wochen dauern.

Überhaupt ist die Sache mit dem Upgraden, Importieren und den Editionen bei Hitman 3 so komplex, dass die Entwickler ein englischsprachiges FAQ ins Netz gestellt haben. Das Spiel hat von der USK eine Freigabe ab 18 Jahre erhalten.

Fazit

Mit Hitman 3 liefert IO Interactive einen würdigen Abschluss der aktuellen Trilogie ab. Allerdings haben wir auch den Eindruck, dass die Entwickler vielleicht ganz froh sind, künftig mal was anderes als Abenteuer mit Agent 47 machen zu können. Jedenfalls bemüht sich das neue Abenteuer mit dem glatzköpfigen Auftragskiller nicht sonderlich um Einsteiger.

Die Details der Handlung versteht man kaum ohne Kenntnis der Vorgänger, gleich die erste Mission dürfte Frischlinge dank der vielen Möglichkeiten überfordern – sofern sie nicht das Hilfssystem nutzen.

Erfahrene Spieler kommen dank der komplexen Einsätze an interessanten Umgebungen aber auf ihre Kosten. Das Anwesen in Dartmoor und die Finca in Argentinien wären auch ohne mörderisches Drumherum sehenswerte virtuelle Orte. Es macht Spaß, dort Wachen auszukundschaften, Geheimnisse zu erforschen und dann aus dem Hinterhalt zuzuschlagen.


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