Klassiker Sims 4 im Urteil

Sims 4 Simulation
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Die Sims-Reihe ist sicher einer der beliebtesten Spiele-Reihen in Deutschland. Häusle bauen, Ordnung schaffen, die Garten schön pflegen – genau das spricht viele deutsche PC-Spieler an. Grund genug Sims mit in die Klassiker Reihe unter den PC Games zu nehmen.

Man beginnt jedoch mit dem Charakter-Editor, mit dem man Personen erstellen kann und je nach Lust und Laune ihnen verschiedene Charaktere und ein äußeres Erscheinungsbild geben kann. Der Charakter-Editor ist zwar nicht ganz so umfangreich ausgefallen wie bei den Vorgängern, aber immernoch recht facettenreich. Und das kann man auch vom Rest des Spiels behaupten.

Dir ursprüngliche Idee der Sim City-Reihe war es große Metropolen aufzubauen, für Recht und Ordnung zu sorgen und den Einwohnern der virtuellen Welt das Leben zu erleichtern – oder eben nicht. Allein die technischen Möglichkeiten des PC-Spiels und deine Phantasie haben dem Ganzen eine Grenze gesetzt.

Dein Haus bei Sims 4

Im neuesten Sim City Teil wurden das Entwicklerstudio Maxis mit eingebunden und es gab einige Änderungen, die nicht jedem Fan gefallen. Anstatt riesigen Metropolen gibt es nun kleinere Städte und – es wurde ein Online-Zwang eingeführt. Insgesamt wurde die virtuelle Welt verkleinert und stromlinienförmig gemacht und je weiter das Spiel fortschreitet, desto mehr macht sich das auch bemerkbar. Trotzdem macht das Spiel von Anfang an Spaß. Die offene Welt wurde zwar abgeschafft und das Spiel laufend von Ladebildschirmen unterbrochen, der Spielspaß geht dabei aber nicht verloren. Die virtuellen Bewohner am Laufen zu halten, ihre Emotionen in den Griff zu bekommen, ihnen verschiedene Jobs zu geben oder Häuser und Gärten zu bauen, all das macht wirklich Spaß und ist kurzweilig.

Gestalte deine Avatare bei Sims 4

Im Gegensatz zu den Vorgängern wurde Sims 4 technisch ganz gut umgesetzt. Doch im Laufe der Zeit machen sich fehlende Features und kleine Macken dann doch bemerkbar. Im Test wurde die offene Spielewelt vermisst. Alles ist eingegrenzt, auf kleine Plätze konzentriert auf denen sich die Bewohner austoben müssen. Dadurch geht dem Spiel etwas an Lebendigkeit verloren. Außerhalb der eigenen vier Wände sind die Möglichkeiten begrenzt, so dass man sich meist im Haus aufhält. Durch die sich immer wieder öffnenden Ladebildschirme geht auch immer wieder etwas an Atmosphäre verloren. Auch Features wie Autos, Haustiere etc. machen sich im Laufe des Spiels bemerkbar. Wie bei den Vorgängern werden hier sicher kostenpflichtige Erweiterungen abhelfen können, doch in der Grundversion ist die virtuelle Welt recht eintönig – und hat mit einer lebensechten Simulation nicht viel gemein.

Das ist sicher auch ein Kritikpunkt am Spiel. Anscheinend wird viel Content zurückgehalten, der dann später kostenpflichtig erworben werden muss. So ist zwar der Lauf der Zeit und durch den Online-Zwang kommt man nicht wirklich drumrum, aber wer wirklich in die virtuelle Welt eintauchen will, der wird auch gern den ein oder anderen Euro investieren.

Der Reiz seine selbst erstellte Familie zu Ruhm oder Untergang zu führen ist trotzdem da und hat einen gewissen Charme. Die liebevoll animierten Bewohner mit all den Gestaltungsmöglichkeiten und Interaktionen sorgen für Unterhaltung. Ob eingefleischte Sims-Fans begeistert sein werden, steht dann aber auf einem anderen Blatt. Im Gegensatz zum Vorgänger ist in Sims 4 weniger Content enthalten, was bei einer Weiterentwicklung eigentlich nicht Sinn der Sache ist. Und momentan hält Sims 3 definitiv mehr Content bereit. Das Gesamturteil ist eher gespalten. Im Detail macht es durchaus Spaß die Bewohner zum laufen zu bringen, aber im Großen fehlt einfach die Tiefe um dauerhaft an am Ball zu bleiben. So geht schnell der Spielspaß verloren, denn Eintönigkeit und fehlende Features machen sich auf Dauer immer mehr bemerkbar.

Gelebter Alltag bei Sims 4

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