Assassins Creed Victory kommt

Assassins Creed ist eine der erfolgreichsten Games Serien und gehört mittlerweile zu den Klassikern unter den PC Spielen, wobei die Serie ja auch für Playstation und Xbox konzipiert ist. Wie jetzt bekannt wurde, wird für das Actionspiel bereits ein neuer Teil entwickelt – Assassins Creed Victory. Allerdings für das Game nur für PC. Playstation 4 und Xbox One erscheinen.

Herausgekommen sind die Neuigkeiten durch einen Bericht des Magazins Kotaku. Von einer unbekannten Quelle wurde dem Magazin Material zu dem Projekt zugespielt, also alles höchst mysteriös. Publisher Ubisoft hat in der Zwischenzeit die Echtheit des Materials bestätigt, also können sich Fans auf einen weiteren Teil freuen.

Die Assassinen sind wieder unterwegs

Naturgemäß gibt es jedoch noch nicht allzu viele Informationen, so dass nur spekuliert werden kann. Der Name verrät aber schon, dass es ins Zeitalter des viktorianischen Londons geht. Die Epoche reicht von 1837 bis 1901, also Königin Victoria I. das Empire zu Ruhm und Glanz führte. Der Spieler wird als ein neuer Assassine auftreten, dessen Namen jedoch noch nicht Preis gegeben wurde. Allerdings wurde bekannt, dass der Spieler auf einen Greifhaken bauen kann, mit dessen Hilfe er a la Spiderman über Abgründe und schwer zu durchquerendes Gelände schwingen kann. Weiterhin können sich die Fans auf Kämpfe auf fahrenden Zügen freuen, die industrielle Revolution macht es möglich.

Assassins Creed Victory wird vom Entwicklerstudion Ubisoft Quebec geplant, was nicht sondelrich überrascht, da sich schon seit längerem Gerüchte gehalten haben, dass die Kanadier an einem neuen Ableger der Serie arbeiten. Als Release Termin wurde der Spätherbst 2015 ins Auge gefasst, jedoch müssen Besitzer von Playstaion 3 und Xbox 360 darauf verzichten – die LastGen-Konsolen werden nicht mehr unterstützt.

Call of Duty: Advanced Warfare – Der Spaß hat seine Grenzen

Call auf Duty gehört auf jeden Fall zu den PC Spiele Klassiker. Mittlerweile so sehr, dass CoD ein Synonym für Ego-Shooter geworden ist und mit über 55 Millionen verkauften Games auch eines der erfolgreichsten. Am 4. November ist es nun so weit und Call of Duty: Advanced Warfare, der 11.Teil der Spiele-Serie, kommt endlich auf den Markt.

Die Entwicklungskosten für solche Computerspiele sind riesig und müssen natürlich wieder reingespielt werden. Der Preis ist also happig und darum muss so mancher Gamer überlegen, ob sich das für ihn lohnt. Die Spiellänge ist da ein wichtiges Kriterium. Glen Schofield, seines zeichens Mitbegründer von Sledgehammer Games, hat vorab schon mal verkündet, dass die Spielzeit des Singleplayer länger ausfällt als bei den Vorgängern. Nach ersten eigenen Erfahrungen hat er damit wohl recht, aber allzu viel solltet ihr euch dann doch nicht erwarten.

Das Computerspiele Call of Duty: Advanced Warfare

Das die Kampagnen bei Call of Duty zu lang wären, darüber hat sich wohl noch niemand beschwert. Bei den meisten Games der Reihe waren schon nach etwa 4 Stunden das letzte Level geschafft und die Credits vielen einem nur so in den Schoß. Bei der Neuvorstellung sollte jetzt alles anders und vieles vor allem besser werden. Advanced Warfare sollte eine verbesserte Grafik haben, mit Kevin Spacey ein bekanntes Gesicht (Trailer mit Kevin Spacey), der im Einzelspieler-Modus eine zentrale Rolle spielt, und nicht zuletzt die Settings sollten einen moderneren Anstrich erhalten. Und last but not least: die Spielzeit sollte um einiges länger sien als bei den Vorgängern, damit auch Einzelspieler auf ihre Kosten kommen sollen.

Kampf auf Leben oder Tod - Call of Duty

Wie das so ist, es sickert im Vorfeld immer wieder was durch. Ein Gamer hatte wohl wohl, wie auch immer, Zugang zum neuen Spiel und hat das Spiel schon nach 5 Stunden durch gehabt. Wie gesagt, die älteren Versionen waren für erfahrene Gamer schon nach etwa 4 Stunden zu Ende. Mit den 5 Stunden ist also eine schöne Steigerung drin und Glen Schofield scheint recht behalten zu haben. Immerhin bietet CoD: Advanced Warfare eine Stunde Spielspaß mehr und das sollte auch den ein oder anderen Einzelspieler überzeugen.

Abgestimmt wird an der (virtuellen) Ladentheke. CoD hat eine große Fangemeinde und die Community setzt sich eher aus Gamern des Multiplayer-Modus zusammen. Doch wie ist eure Meinung, sind 5 Stunden eine ausreichende Zugabe oder hätten es die Entwickler von Infinity Ward ruhig noch etwas länger gehen lassen können? Wir wollen eure Meinung, also schreibt uns fleißig in den Kommentaren, auf Facebook oder Twitter.

Civilization V – Erweiterung für den Klassiker

Civilization ist einer der PC Spiele überhaupt und zurecht ein Klassiker unter den Computerspielen. Mittlerweile geht der Rundenstrategiehit in die fünfte Version und die Macher von Firaxis haben nun dafür eine Erweiterung rausgebracht – Brave New World.

Fast drei Jahre nachdem Civilization V auf den Markt kam jetzt die zweite, prall gefüllte Erweiterung heraus und die hat es wirklich in sich. Auf dem ersten Blick gibt es in den Punkten Kultur, Politik und Handel die größten Veränderungen. So spielen Ideologien jetzt eine große Rolle, gerade im späteren verlauf des Spiels, und bieten eine interessante Abwechslung zum gewohnten Spielverlauf. Doch erstmal der Reihe nach…

Wie du es von den erfolgreichen Vorgängern gewohnt bist, kannst du das Spiel nach eigenen Vorlieben anpassen. Wie vorher schon vermutet gibt es nun eine neue Auswahl von Völkern. Exoten wie Zulus oder Shoshonen gehen mit europäischen Mächten wie Polen oder Portugal einher. Jede der Nationen verfügt über einzigartige Fähigkeiten, Einheiten und Gebäude. So kannst du mit den Portugiesen dich auf große Entdeckungsfahrten begeben, quasi auf den Spuren von Vasco da Gama oder Ferdinand Magellan. Welches der Völker du dir nun aussuchst ist dir überlassen. Jedes Volk hat seine Stärken und Schwächen und es kann sehr reizvoll sein mit ganz verschiedenen Strategien und Völkern zum Erfolg zu kommen.

Kultur als neuer Siegbringer bei Civilization V

Portugal als alte Handelsmacht hat viele Ressourcen und so bekommst du beim Start gleich doppelt so viel Goldertrag auf deinen Handelswegen. Der Start wird dir somit etwas erleichtert, denn du bist nicht mehr nur allein auf Steuereinnahmen angewiesen. Trotzdem solltest du die wirtschaftlichen Beziehungen nicht schleifen lassen. Gerade am Anfang ist es wichtig zu Land und zu Wasser deine Finanzen aufzubessern und den Handel zu fördern. Vorraussetzung dafür ist, dass du frühzeitig deine Umgebung erkundest um andere Zivilisationen und Stadtstaaten zu entdecken.

Mit Handel förderst du aber nicht nur das eigene Staatssäckel, sondern verschaffst auch deinem Handelspartner/Verbündeten finanzielle Mittel. So kannst du ein starkes Bündnis aufbauen und musst nicht allein den Gefahren der Geschichte trotzen. Die Handelsrouten solltest du auf jeden Fall im Blick behalten und ganz nebenbei sind sie auch wichtig um Wissen und Religion zu verbreiten. Ein weiterer neuer Fakt sind die Touristen, zu sehen im Interface neben der Kultur als Koffersymbol. Kultur erhält bei Brave New World einen neuen Stellenwert und um den Kultursieg zu erreichen musst du deine eigene Kultur durch Touristen verbreiten. Der Bau von Utopia hat damit ausgedient.

Außerdem gefällt uns, dass man mit dem Handel Einfluss auf Verbündete oder Feinde nehmen kann. Durch Frachtschiffe und Karawanen sammelt ihr nämlich nicht nur Gold ein. Auch der Handelspartner verdient an dem Geschäft. Außerdem verbreitet ihr auf diese Weise Wissen und Religion. Neben den Handelsrouten fällt uns zu Beginn eine weitere Neuerung direkt ins Auge: Im Interface befindet sich neben der Kultur ein Koffersymbol, das die produzierten Touristen anzeigt. Die "Ressource" ist eng mit dem neuen Stellenwert der Kultur verbunden, denn den Kultursieg erringen wir nicht mehr durch den Bau von Utopia, sondern durch die Verbreitung der eigenen Kultur durch Touristen.

Leichter gesagt als getan, denn um Kultur zu schaffen reicht es nicht mehr einfach nur bestimmte Gebäude zu bauen. Museen und Paläste müssen Kunstwerke ausstellen und je mehr Kultur du "produzierst", desto höher wird das kulturelle Ansehen deiner Zivilisation. Kultur hat also von den Entwicklern von Firaxis eine wesentlich größere Bedeutung erlangt. Mit dieser gezielten Spezialisierung wurde ein weiterer, interessanter Weg zum Sieg erschaffen und es ist sehr reizvoll die eigene Kultur zu stärken und damit andere Völker zu beeinflussen. Diese Idee ist wirklich gut gelungen und man kann gespannt sein, was da in Zukunft noch nachkommt.

Ein bißchen vermisst wird die Stadtübernahme durch kulturelle Einflüsse wie es aus Civilization IV bekannt ist. Hier musst du also entweder auf Diplomatie zurückgreifen oder aber die Waffen sprechen lassen. Auch die Hintergrundinformationen über Kunstwerke fehlen, was dem Allgemeinwissen des ein oder anderen sicher nicht gut tut.

Demnächst mehr über eines der besten PC Games – seid gespannt!

Überischt über die kulturelle Stärken der verschiedenen Völker