The Walking Dead im Test für PC´s

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Zusammenfassung: Mit "Genug mit Wegrennen" erschien kürzlich die erste von insgesamt vier Episoden der letzten Staffel von Telltales The Walking Dead-Adventure-Reihe. Grund genug um in diesem Artikel zu schauen, ob Story und Gameplay überzeugen oder sich auch hier die allgemeine Zombie-Müdigkeit einstellt.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund-Storry

Nachdem Clementine in Staffel 3 A New Frontier eher ein Nebencharakter war und sich das Spiel mehr auf die Figur Javi konzentrierte, steht das bereits in der ersten Staffel eingeführte Mädchen nun wieder im Mittelpunkt. Seitdem sind natürlich einige Jahre vergangen und Clementine ist zu einer jungen Frau geworden, die weiß, was nötig ist, um in einer von Zombies bevölkerten Welt zu überleben. War Clem in der ersten Staffel noch das junge, schüchterne Anhängsel von Hauptfigur Lee, übernimmt sie nun selbst Verantwortung, indem sie sich um den kleinen Alvin Junior kümmert. Auch dieser ist seit seiner Geburt in Staffel 2 natürlich älter geworden und wird bereits von Clementine im Überlebenskampf unterrichtet. Die Beziehung von Clem und ihrem Ziehsohn steht daher klar im Mittelpunkt von Genug mit Wegrennen, der ersten von insgesamt vier Episoden der letzten Staffel von Telltales The Walking Dead.

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So nimmt man Einfluss auf das Spielgeschehen

Zu Anfang der Episode sind Clementine und AJ noch allein unterwegs. In den Gesprächen zwischen den beiden dürfen wir Telltale-typisch aus vier Dialog-Optionen wählen, welche die Beziehung und teilweise auch die Story beeinflussen. So entscheiden wir beispielsweise, wie wir den Kleinen von seinem Hunger ablenken oder welchen Ratschlag wir ihm mit auf den Weg geben, bevor wir zusammen ein altes Gebäude betreten. Natürlich spielen diese Dialogoptionen und deren (teils verheerende) Konsequenzen auch eine große Rolle, wenn wir später mit anderen – freundlich oder feindlich gesinnten – Menschen interagieren. Telltale-typisch hängt der Ausgang vieler Situationen von eurer gewählten Dialog-Option ab. Telltale-typisch hängt der Ausgang vieler Situationen von eurer gewählten Dialog-Option ab.

Erstmals in der Geschichte der Reihe wurden sämtliche Gespräche sogar deutsch vertont. Die Leistung der Synchronsprecher ist jedoch etwas durchwachsen. Einige Figuren wurden richtig gut getroffen, aber gerade Clementines Sprecherin hat oftmals Probleme, die passenden Emotionen zu vermitteln. An die sehr hohe Qualität der englischen Sprachausgabe kommt die deutsche leider bei Weitem nicht heran. Die Qualität der Story selbst ist ebenfalls etwas schwankend, was auch daran liegt, dass man nach den Comics sowie etlichen TV-Serien- und Telltale-Games-Staffeln das Gefühl hat, jede Situation in jedem Szenario bereits zu kennen.

So ist es wenig überraschend, dass bei Clems und AJs anfänglichem Beutezug etwas gewaltig schief geht und die Menschen, die sie und den Kurzen freundlich in ihre Gruppe aufnehmen, offenbar ein paar Dinge vor ihr verbergen. Interessant ist jedoch, dass sie diesmal nicht in einer Gruppe Erwachsener landet, sondern sich mit ein paar ehemaligen Internatsschülern in deren alter Schule vor den Zombiehorden verschanzt. Clem und AJ treffen also auf Leute in ihrem Alter, wodurch die Probleme innerhalb der Gruppe sich ein wenig anders äußern als in den Staffeln zuvor. Teltale nimmt sich dabei sehr viel Zeit einzelne Charaktere vorzustellen, was ganz je nach Figur unterhaltsam, aber auch manchmal ein wenig öde sein kann. Der Mittelteil von Genug mit Wegrennen ist dadurch teilweise etwas zäh, doch das Finale der Episode punktet dafür mit einer spannenden Wendung und einem kleinen Schocker, der einen für die zweite Folge wieder anheizt.

Video

Fazit zum Survival Game

In puncto Gameplay hat sich natürlich nicht sonderlich viel getan im Vergleich zur letzten Staffel. Noch immer ist The Walking Dead mehr interaktiver Film (oder eben Serie) als klassisches Spiel. Neben den bereits erwähnten und bekannten Dialogen meistert ihr Action-Passagen weiterhin mit Quicktime-Events oder indem ihr mit dem Analogstick oder der Maus einen Gegner oder ein Objekt anvisiert und an- oder zugreift. Dennoch bemüht sich Telltale um ein wenig Abwechslung. An einer Stelle dürft ihr die wandelnden Toten zum Beispiel in gestellte Fallen locken statt sie im Nahkampf zu killen. Gegen Ende gibt es sogar eine kleine Grusel-Passage, in der ihr euch mit einer Taschenlampe durch die Dunkelheit bewegt. In einem Abschnitt dürft ihr die Untoten in Fallen locken statt sie wie gewohnt im Nahkampf zu töten. In einem Abschnitt dürft ihr die Untoten in Fallen locken statt sie wie gewohnt im Nahkampf zu töten.

The Waking Dead spielen

Von diesen Szenen hätten wir uns mehr gewünscht, da ansonsten der bekannte Telltale-Trott agiert. Immerhin darf man nun in den Spiel-Abschnitten meistens die Kamera frei drehen, was die Steuerung komfortabler macht. Doch technisch ist auch The Final Season nicht komplett gelungen. Die Grafik ist nochmal hübscher und detailreicher als in der letzten Staffel und das Spielgeschehen selbst lief während unseres Tests vollkommen flüssig, doch mal wieder hat ein Telltale-Spiel mit sehr auffälligen Nachladerucklern zu kämpfen. Gerade lief die Kampf-Action noch absolut ruckelfrei, doch sowie die nächste Szene geladen wird, geht die Framerate für ein paar Sekunden komplett in den Keller. Dies sorgt für harte Umbrüche im Spielfluss und sollte von Telltale endlich mal in den Griff bekommen werden.

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